
Uetersen ist von Schutzgebieten umgeben. Im Norden liegt das Landschaftsschutzgebiet „Moorige Feuchtgebiete“, im Osten das der „Mittleren Pinnau“, im Süden die „Pinneberger Elbmarschen“. Die Wasserfläche und die Ufer der Pinnau gehören zum FFH-Gebiet „Schleswig-Holsteinisches Elbästuar und angrenzende Flächen“. Dazu kommt seit 2003 ein Wasserschutzgebiet.
Wer in Uetersen am Rand dieser Flächen baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zum Natur-, Arten- und Gewässerschutz. Unsere ökologische Baubegleitung setzt sie auf der Baustelle um: Wir kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen, betreuen Amphibienzäune, achten auf Boden und Wasser und dokumentieren alles für Bauherr und Behörde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
An der Pinnau zählt der Gewässerschutz. Der Fluss ist bis Pinneberg von der Tide der Elbe beeinflusst und Teil eines europäischen Schutzgebiets. Baustellen in Ufernähe dürfen keine Schlämme, Betonreste oder Kraftstoffe ins Wasser bringen. Lagerflächen, Betankung und Wasserhaltung müssen deshalb mit Abstand und Rückhaltung geplant werden.
Im Stadtgebiet stehen 117 Naturdenkmäler unter Schutz, darunter die Uetersener Binnendüne. Bäume und Strukturen dieser Art dürfen beim Bau nicht beschädigt werden. Wurzelbereiche brauchen festen Schutz gegen Befahren und Ablagern, Arbeiten in ihrer Nähe werden eng begleitet.
Bei neuen Bebauungsplänen prüft die Stadt Artenschutz und Boden ausdrücklich. Für das Sondergebiet Photovoltaik an der Großen Twiete gehören ein Artenschutzgutachten, ein Bodengutachten und ein Gutachten zu Altablagerungen zu den Unterlagen, die Änderung des Flächennutzungsplans hat einen Umweltbericht. Die daraus folgenden Auflagen müssen auf der Baustelle eingehalten und nachgewiesen werden.

Wir prüfen die Auflagen aus Genehmigung und Gutachten, weisen die Firmen ein und kontrollieren auf der Baustelle in Uetersen, dass sie eingehalten werden.
Wo Baufelder an Feuchtgebiete grenzen, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und führen Protokoll.
Wir überwachen Abstände zur Pinnau und zu Gräben, prüfen Rückhaltung an Tank- und Lagerplätzen und achten auf getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden.
Schutzzäune um Naturdenkmäler, Gehölze und Tabuflächen werden aufgestellt, kontrolliert und bei Schäden sofort gemeldet.
Auflagen aus Genehmigung und Gutachten werden auf der Baustelle in Uetersen tatsächlich umgesetzt.
Jede Kontrolle ist dokumentiert, was Rückfragen der Naturschutz- und Wasserbehörde beantwortet.
Verstöße werden früh erkannt, bevor daraus ein Baustopp oder eine Nachforderung wird.
Umweltschutz läuft im Bauablauf mit und wird nicht als gesonderter Termin eingeschoben.
→ Wir begleiten die Wasserhaltung, prüfen Absetzbecken und Einleitstelle und dokumentieren, dass nur geklärtes Wasser abgegeben wird.
→ Wir stellen den Amphibienzaun rechtzeitig auf, kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und tragen jeden Fund ins Protokoll ein.
→ Ein fester Schutzzaun hält Abstand, wir prüfen ihn regelmäßig und sprechen Firmen direkt an, wenn er versetzt wurde.
→ Wir stoppen den Aushub an dieser Stelle, lagern den Boden gesondert und informieren Bauleitung und Gutachter für die Beprobung.
Solarparks auf offenen Flächen mit Auflagen zu Artenschutz, Boden und möglichen Altablagerungen.
Arbeiten an Ufern, Kaimauern und Leitungen am Fluss, wo das FFH-Gebiet und der Gewässerschutz berührt sind.
Neue Quartiere am Übergang zu Feuchtgebieten und Marsch, bei denen Amphibienschutz und Gehölzschutz gefordert sein können.
Neubau und Repowering von Windenergieanlagen mit Auflagen zu Vögeln, Fledermäusen und Bodenschutz an den Zuwegungen.

Wir lesen Genehmigung, Umweltbericht und Gutachten und stellen fest, welche Maßnahmen auf der Baustelle nötig sind.
Amphibienzäune, Baumschutz, Tabuflächen und Rückhaltung werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Während der Bauzeit kontrollieren wir die Maßnahmen, weisen neue Firmen ein und greifen bei Verstößen sofort ein.
Protokolle, Fotos und Funde werden gesammelt und als Bericht an Bauherr und Behörde übergeben.
Grenzt eine Baustelle in Uetersen an eines der Landschaftsschutzgebiete und fordert die Genehmigung einen Amphibienschutz, dann stellen wir den Zaun vor der Wanderzeit auf. In der Wanderzeit kontrollieren wir ihn jeden Morgen, setzen die Tiere auf die andere Seite und führen ein Protokoll für die Behörde.
Liegt das Baufeld zugleich im Wasserschutzgebiet, dann achten wir außerdem auf Tankplätze mit Auffangwanne, auf dichte Lagerung von Öl und Kraftstoff und auf einen Plan für den Fall, dass doch etwas ausläuft. Bindemittel liegen griffbereit und die Firmen sind eingewiesen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen, Schutzzäune und Tankplätze tragen wir schon in den Einrichtungsplan ein. Das Logistik-Management führt Lieferwege an sensiblen Bereichen vorbei, die operative Baulogistik trennt Abfälle und hält die Baustelle sauber.
Unsere Mitarbeitenden für die Umweltkontrollen sind auf der Baustelle präsent und sprechen Probleme dort an, wo sie entstehen. So bleibt der Schutz der Pinnau und der Feuchtgebiete um Uetersen Teil des Alltags auf der Fläche.
Im Norden das Landschaftsschutzgebiet „Moorige Feuchtgebiete“, im Osten die „Mittlere Pinnau“, im Süden die „Pinneberger Elbmarschen“. Die Pinnau mit ihren Ufern gehört zum FFH-Gebiet Elbästuar. Außerdem gibt es ein Wasserschutzgebiet und zahlreiche Naturdenkmäler.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten zu Ihrem Vorhaben. Wir sagen Ihnen, welche Begleitung und Kontrollen auf der Baustelle nötig sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Uetersen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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