Baustelle in Tornesch – Baulogistik Nord
Schleswig-Holstein

Zwischen Moor und Pinnau: ökologische Baubegleitung in Tornesch

Wer in Tornesch baut, ist selten weit von einem geschützten Stück Natur entfernt. Im Süden fließen Pinnau und Bilsbek, im Westen der Ohrtbrookgraben, im Norden liegen moorige Feuchtgebiete, im Osten der Staatsforst Rantzau. Hinzu kommt das Esinger Moor. Für viele Bauvorhaben ergeben sich daraus Auflagen zum Schutz von Gewässern, Böden, Gehölzen und Tieren.

Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Baualltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, Amphibienleitanlagen und Bauzeitenregelungen, dokumentieren die Maßnahmen und melden Abweichungen an Bauleitung und Fachplaner, bevor daraus ein Problem mit der Naturschutzbehörde wird.

Baulogistik Nord in Zahlen

100%

Eigenes Personal

16

Standorte bundesweit

6

Kernleistungen

24/7

Einsatzbereit

ISO 9001 zertifiziert
DIN 77200 zertifiziert
Alle Mitarbeiter Ersthelfer

Welche Schutzgüter Bauvorhaben in Tornesch berühren

Rund um die Stadt liegen mehrere Landschaftsschutzgebiete: im Norden die „Moorigen Feuchtgebiete“, im Süden die „Mittlere Pinnau“ und im Osten das Landschaftsschutzgebiet des Kreises Pinneberg. Wer an deren Rand baut, braucht häufig Abstände, Schutzzäune oder eine Bauzeit außerhalb der Brut- und Wanderzeiten.

Zwei europäische Schutzgebiete reichen an Tornesch heran. Ein Teil des FFH-Gebiets „Schleswig-Holsteinisches Elbästuar und angrenzende Flächen“ liegt an der Pinnau, die ab Pinneberg bis zur Mündung tideabhängig ist. Im Osten, westlich der A 23, liegt das FFH-Gebiet „Staatsforst Rantzau“. Bauvorhaben in der Nähe solcher Gebiete können eine Verträglichkeitsprüfung auslösen, deren Auflagen dann auf der Baustelle umgesetzt werden müssen.

Moor- und Niederungsböden reagieren empfindlich auf Verdichtung, Entwässerung und Stoffeinträge. Wo Wasser aus einer Baugrube abgepumpt wird oder Baustraßen über feuchte Flächen führen, können Bäche und Gräben belastet werden. Umweltkontrollen prüfen deshalb nicht nur Zäune, sondern auch Wasserhaltung, Lagerung von Betriebsstoffen und den Schutz des Oberbodens.

Lokaler Bezug

  • Pinnau und Bilsbek an der südlichen Stadtgrenze
  • Landschaftsschutzgebiet „Moorige Feuchtgebiete“ im Norden
  • FFH-Gebiet „Staatsforst Rantzau“ im Osten westlich der A 23
  • Landschaftsschutzgebiet „Mittlere Pinnau“ im Süden
Baustelle in Tornesch – Baulogistik Nord
Unser Leistungsspektrum

Bausteine der ökologischen Begleitung

Kontrolle von Amphibienzäunen

In der Wanderzeit kontrollieren wir Leitzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen gefundene Tiere auf die sichere Seite, dokumentieren Arten und Anzahl und melden beschädigte Zaunabschnitte sofort.

Schutz von Gehölzen und Böden

Wir prüfen, ob Baumschutzzäune stehen, Wurzelbereiche nicht befahren werden und Oberboden getrennt gelagert wird. Verstöße halten wir mit Foto fest und klären sie mit der Bauleitung.

Gewässerschutz an der Baustelle

Bei Arbeiten nahe Pinnau, Bilsbek oder Gräben achten wir auf Absetzbecken, Ölbindemittel, dichte Lagerflächen für Betriebsstoffe und darauf, dass kein trübes Wasser ungefiltert abfließt.

Dokumentation für die Behörde

Alle Kontrollen werden protokolliert. Auf Basis der Protokolle erstellen wir Berichte, die Bauherr und Fachplaner gegenüber der unteren Naturschutzbehörde verwenden können.

Ihre Vorteile

Was eine begleitete Baustelle gewinnt

Naturschutzauflagen werden laufend umgesetzt und nicht erst bei der Abnahme geprüft.

Baustopps wegen verletzter Auflagen werden unwahrscheinlicher.

Protokolle belegen gegenüber Behörden, was auf der Baustelle getan wurde.

Die Umweltkontrollen sind in den Bauablauf eingebunden statt als Fremdkörper daneben.

Typische Umweltprobleme auf Baustellen und unsere Antworten

Ein Amphibienzaun wird durch Baufahrzeuge beschädigt und in der Wanderzeit nicht rechtzeitig repariert.

→ Tägliche Kontrollgänge in der Saison, sofortige Meldung und Reparatur sowie markierte Durchfahrten für Fahrzeuge.

Wasser aus der Baugrube läuft trüb in einen Graben ab.

→ Kontrolle der Wasserhaltung, Absetzbecken oder Filter vor der Einleitung und Abstimmung mit der Wasserbehörde.

Bäume am Baufeldrand werden angefahren oder ihr Wurzelbereich als Lagerfläche genutzt.

→ Feste Baumschutzzäune, gekennzeichnete Tabuzonen und Hinweise an alle Gewerke bei der Einweisung.

Gehölze sollen während der Brutzeit gerodet werden.

→ Wir prüfen die Bauzeitenregelung, weisen auf die gesetzlichen Schonzeiten hin und stimmen vorgezogene Fällungen oder Besatzkontrollen ab.

Einsatzgebiete

Vorhaben in Tornesch mit Umweltauflagen

Erschließung neuer Gewerbeflächen

Großflächige Erdarbeiten wie im künftigen OHA Kampus, bei denen Oberboden, Gehölze und Entwässerung geschützt werden müssen.

Bauen an Gewässern

Brücken, Leitungen und Uferarbeiten an Pinnau, Bilsbek oder Ohrtbrookgraben mit Auflagen zum Gewässerschutz.

Vorhaben am Rand von Schutzgebieten

Bauten nahe den Landschaftsschutzgebieten im Norden, Süden und Osten, oft mit Amphibienzaun und Bauzeitenregelung.

Leitungs- und Straßenbau

Linienbaustellen durch Niederungen und Moorböden, bei denen Verdichtung und Wasserhaltung kontrolliert werden.

Unsere Zielgruppen in Tornesch

Bauherren mit naturschutzrechtlichen Auflagen
Tief-, Leitungs- und Straßenbaufirmen
Landschaftsplaner und Umweltgutachter
Erschließungsträger von Gewerbeflächen
Kommunale Bauherren
Baustelle in Tornesch – Baulogistik Nord
So arbeiten wir

Ablauf der Zusammenarbeit in Tornesch

01

Auflagen auswerten

Wir lesen Genehmigung, landschaftspflegerischen Begleitplan und Gutachten und leiten daraus die Kontrollpunkte für die Baustelle ab.

02

Kontrollplan erstellen

Häufigkeit, Zeiten und Inhalte der Kontrollen werden festgelegt, etwa tägliche Runden am Amphibienzaun während der Wanderzeit.

03

Kontrollieren und dokumentieren

Unser Personal prüft Zäune, Gewässer, Gehölze und Lagerflächen, hält Befunde fest und meldet Abweichungen sofort.

04

Berichten und abschließen

Wir fassen die Protokolle in Berichten zusammen und unterstützen bei der Abstimmung mit der Naturschutzbehörde bis zum Bauende.

Aus der Praxis

Typischer Fall am Rand eines Schutzgebiets

Grenzt eine Baustelle in Tornesch an feuchte Niederungen im Norden oder an die Pinnau im Süden, dann schreibt die Genehmigung oft einen Amphibienzaun und eine Bauzeitenregelung vor. Dann stellen wir die Kontrollen in der Wanderzeit sicher, setzen Tiere um und dokumentieren jede Runde.

Wenn zusätzlich Grundwasser abgepumpt werden muss, dann prüfen wir täglich, ob das Wasser vor der Einleitung in den Graben ausreichend geklärt ist. Fällt etwas auf, informieren wir die Bauleitung sofort, damit nachgebessert wird, bevor Schäden entstehen.

Vertrauen & Qualität

ISO 9001 zertifiziert

Qualitätsmanagement

DIN 77200 zertifiziert

Sicherheitsdienstleistungen

AVPQ-zertifiziert

Amtliches Verzeichnis

DMB Mitglied

Deutscher Mittelstandsbund

Umweltschutz als Teil der Baulogistik

Viele Umweltauflagen betreffen die Baustelleneinrichtung: wo Lagerflächen liegen, wie Baustraßen geführt werden, wo Betriebsstoffe stehen. Wenn Einrichtungsplanung und ökologische Begleitung von Anfang an zusammenarbeiten, werden Tabuzonen gar nicht erst zugestellt.

Auch die operative Baulogistik hilft mit: Getrennte Entsorgung, saubere Wege und gesicherte Lager für Öl und Kraftstoff verringern das Risiko von Einträgen in Boden und Wasser. So werden Umweltkontrollen in Tornesch Teil des täglichen Ablaufs.

Häufige Fragen

FAQ – Ökologische Baubegleitung & Umweltkontrollen in Tornesch

Im Norden liegt das Landschaftsschutzgebiet „Moorige Feuchtgebiete“, im Süden die „Mittlere Pinnau“, im Osten das Landschaftsschutzgebiet des Kreises Pinneberg. Dazu kommen Teile des FFH-Gebiets Elbästuar an der Pinnau und das FFH-Gebiet Staatsforst Rantzau westlich der A 23.

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Kontakt

Umweltauflagen in Tornesch sicher umsetzen

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir planen die Umweltkontrollen und dokumentieren sie bis zum Bauende.

Telefon

+49 (0) 4321 78 33 590

E-Mail

info@baulogistik-nord.de

Erreichbarkeit

Mo–Fr: 07:00 – 18:00 Uhr

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