
Mitten durch die Gemeinde fließt die Mühlenau, die in Rellingen Rellau heißt. Im Süden bildet sie ein Stück der Grenze zu Pinneberg, dort mündet auch die Düpenau. Dazu kommen Bäume aus dem gemeindlichen Baumschutzkataster und rund 60 Baumschulen im Gemeindegebiet. Wer hier baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zu Gewässern, Gehölzen und Artenschutz.
Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen im Baustellenalltag um. Wir kontrollieren Schutzzäune und Amphibienzäune, überwachen Baumschutz und Gewässerabstände, prüfen den Umgang mit Boden und dokumentieren alles so, dass Sie es der Behörde vorlegen können. Umweltkontrollen werden damit Teil des Bauablaufs statt einer nachträglichen Prüfung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Mühlenau ist ein knapp 19 Kilometer langer Nebenfluss der Pinnau mit einem Einzugsgebiet von 129 Quadratkilometern. Sie entspringt am Rand des Holmmoors und fließt durch Bönningstedt und Ellerbek nach Rellingen. Die Düpenau, ein sandgeprägter Tieflandbach, wurde 1880 zur Entwässerung von Mooren begradigt und ist abschnittsweise renaturiert worden. An beiden Gewässern gilt: kein Eintrag von Sediment, Zementwasser oder Öl, Abstände für Lager und Betankung einhalten.
Rellingen hat seit 1994 eine Baumschutzsatzung. Seit der Neufassung 2021 sind die geschützten Bäume in einem Baumschutzkataster erfasst, weitere Bäume schützen Bebauungspläne und die Naturdenkmal-Verordnung des Kreises Pinneberg. Für Baustellen heißt das: Kronen- und Wurzelbereiche werden abgesperrt, Leitungsgräben umgeplant oder in Handschachtung geführt.
Im Osten der Gemeinde lag bis in die 1930er Jahre das Schnelsen Moor. Solche Böden reagieren empfindlich auf Entwässerung und Verdichtung. Wo Bebauungspläne Regenrückhaltung und Dachbegrünung vorschreiben, wie im Handwerkerpark an der Tangstedter Chaussee, achten wir darauf, dass diese Anlagen während des Baus nicht verschlämmt oder überfahren werden.

Wir gleichen die Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan mit dem Bauablauf ab, weisen die Gewerke ein und kontrollieren die Umsetzung regelmäßig auf der Fläche.
Schutzzäune um Bäume aus dem Kataster und um Gehölzstreifen prüfen wir laufend. Schäden an Wurzeln oder Rinde dokumentieren wir sofort und melden sie.
Wir kontrollieren Sedimentsperren, Lager- und Betankungsabstände und den Ablauf von Bauwasser, damit nichts in die Gewässer gelangt.
Wo Auflagen Amphibienzäune verlangen, kontrollieren wir sie in der Wanderzeit, leeren Fangeimer, setzen Tiere um und führen die Fundlisten.
Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden laufend umgesetzt.
Schäden an Bäumen und Gewässern werden früh erkannt und gemeldet.
Die Dokumentation ist vollständig und behördentauglich.
Baustopps wegen Umweltverstößen lassen sich so vermeiden.
→ Wir melden den Konflikt früh, schlagen eine andere Trasse oder Handschachtung vor und dokumentieren die Abstimmung mit der Gemeinde.
→ Wir prüfen Sedimentsperren und Abflüsse nach jedem Regen, lassen sie nachbessern und halten den Zustand mit Fotos fest.
→ Wir kontrollieren die Zäune früh am Morgen, setzen Tiere auf die andere Seite und melden auffällige Zahlen an die Fachbehörde.
→ Wir sperren diese Flächen im Einrichtungsplan ab und kontrollieren, dass Baustraßen und Lager außerhalb bleiben.
Vorhaben in der Nähe von Mühlenau und Düpenau mit Auflagen zu Abständen, Sediment und Bauwasser.
Wohn- und Ersatzbauten auf Grundstücken mit Bäumen aus dem Baumschutzkataster oder mit Naturdenkmalen.
Neubauten mit verpflichtender Dachbegrünung und Regenrückhaltung, wie sie der Bebauungsplan des Handwerkerparks vorsieht.
Vorhaben auf empfindlichen Böden, bei denen Entwässerung und Verdichtung begleitet werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Fachgutachten und listen alle Umweltauflagen für Ihre Baustelle auf.
Bei einer Begehung markieren wir Bäume, Gewässerränder und empfindliche Flächen und übertragen sie in den Einrichtungsplan.
Wir weisen die Gewerke ein und kontrollieren Zäune, Sperren und Abstände in festen Abständen und nach Regen.
Kontrollen, Funde und Mängel halten wir in Berichten fest, die Sie an Gemeinde und Fachbehörde weitergeben können.
Liegt eine Baustelle in Rellingen in der Nähe der Rellau und stehen am Grundstücksrand Bäume aus dem Baumschutzkataster, dann beginnen wir mit einer Begehung vor dem Baustart. Wir markieren Schutzzonen, prüfen den Zaunverlauf und legen fest, wo Lager, Betankung und Bauwasserabfluss liegen dürfen.
Verlangt die Genehmigung zusätzlich einen Amphibienzaun, dann kontrollieren wir ihn während der Wanderzeit an jedem Morgen und führen die Fundlisten. Nach Starkregen prüfen wir Sedimentsperren und Gewässerrand. Die Berichte gehen an die Bauleitung und stehen für die Behörde bereit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltschäden entstehen durch Logistik: ein Lager am falschen Platz, ein Lkw über dem Wurzelbereich, Waschwasser im Graben. Darum fließen Schutzzonen in den Einrichtungsplan und Fahrwege in die Liefersteuerung ein.
Operative Kräfte trennen Abfälle und halten die Zufahrt sauber, das Personal am Tor achtet darauf, dass Fahrzeuge die freigegebenen Wege nutzen. So wird die ökologische Begleitung von allen auf der Baustelle mitgetragen.
Geschützt sind vor allem die Bäume aus dem Baumschutzkataster der Gemeindesatzung. Daneben können Bäume über Bebauungspläne oder als Naturdenkmal des Kreises Pinneberg geschützt sein. Wir prüfen vor Baubeginn, welche Bäume Ihr Grundstück betreffen. Danach richten sich die Schutzmaßnahmen.

Senden Sie uns Genehmigung oder Auflagenliste. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Umweltkontrollen in Ihren Bauablauf einfügen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rellingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit