
Hamburg-Niendorf hat für einen Stadtteil viel Natur. Das Niendorfer Gehege ist mit rund 142 Hektar der größte Wald im Bezirk Eimsbüttel, die Kollau fließt um den Wald herum und durch den Stadtteil, im Norden liegt an der Grenze zu Norderstedt das Landschaftsschutzgebiet Ohmoor. Wer in der Nähe baut, hat Auflagen zu Bäumen, Gewässern und Tieren zu beachten.
Unsere ökologische Baubegleitung kontrolliert, ob diese Auflagen auf der Baustelle eingehalten werden. Wir prüfen Schutzzäune, Baumschutz und Gewässerschutz, kontrollieren Amphibienzäune und dokumentieren alles für Bauherr und Behörde. Die Umweltkontrollen laufen im Baualltag mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Niendorfer Gehege leben Grasfrösche und Kröten, der geschützte Kammmolch wird dort nur noch selten gesehen. Die Straße, die durch das Gehege führt, ist für wandernde Amphibien eine tödliche Gefahr. Baustellen am Waldrand oder in Gewässernähe können deshalb Amphibienschutzzäune verlangen, die in der Wanderzeit regelmäßig kontrolliert werden müssen.
Die Kollau ist knapp acht Kilometer lang und wird in der Biotopkartierung als naturnaher Bach mit Beeinträchtigungen geführt. Ihre Niederung in Niendorf wird nach Starkregen überflutet. Lagerplätze, Betankung und Wasserhaltung in Bachnähe müssen so geplant werden, dass kein Schlamm, Öl oder Zement in das Gewässer gelangt.
Im Norden lagen früher die Moore Ohmoor, Rahmoor und Schippelsmoor, von denen nur kleine Reste geblieben sind. Wo auf solchen Flächen gebaut wird, sind Boden und Grundwasser empfindlich. Bodenschutz, getrennte Lagerung von Oberboden und der Schutz der verbliebenen Moorreste gehören dann zur Begleitung.

Wir übersetzen die Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan in Kontrollpunkte für die Baustelle, prüfen sie regelmäßig und melden Abweichungen an die Bauleitung.
In der Wanderzeit gehen wir Schutzzäune ab, leeren Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und führen Buch über Art und Anzahl der Funde.
Wir achten darauf, dass Schutzzäune um Bäume stehen bleiben, Wurzelbereiche nicht befahren werden und kein Material an Stämmen lagert.
An der Kollau und auf empfindlichen Böden kontrollieren wir Lagerflächen, Betankung, Abwasser und Erdarbeiten auf mögliche Einträge.
Auflagen aus der Genehmigung werden laufend überprüft statt erst bei der Abnahme.
Behörden erhalten nachvollziehbare Protokolle.
Bauverzögerungen durch Verstöße lassen sich vermeiden.
Bäume, Gewässer und Tiere am Baufeld werden geschützt.
→ Amphibienschutzzaun nach Vorgabe, tägliche Kontrollen in der Wanderzeit und eine Dokumentation, die der Behörde vorgelegt werden kann.
→ Absetzbecken, Abdeckungen und abgestimmte Wasserhaltung werden geprüft. Mängel melden wir sofort, damit nachgebessert wird.
→ Schutzzäune werden kontrolliert und wieder aufgestellt, Fahrwege markiert und Verstöße mit Foto dokumentiert.
→ Getrennte Mieten für Oberboden, Unterboden und Aushub, regelmäßige Kontrolle und Abstimmung mit der Bauleitung.
Gewerbe- und Wohnbauten nahe dem Bach und dem Kollauwanderweg, etwa im Plangebiet Niendorf 96 zwischen Niendorfer Straße und Kollaustraße.
Bauarbeiten am Waldrand, an Wegen oder an Leitungen, bei denen Baumschutz und Amphibienschutz greifen.
Neubau und Modernisierung nahe dem Landschaftsschutzgebiet Ohmoor mit empfindlichen Böden.
Ergänzungsbauten, bei denen die Planung das grüne Wegenetz stärken soll, wie im Plangebiet Niendorf 95.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und ermitteln, welche Schutzgüter am Baufeld betroffen sind.
Kontrollpunkte, Intervalle und Zuständigkeiten werden festgelegt, für Amphibien auch die Wanderzeiten.
Wir prüfen Zäune, Schutzeinrichtungen, Lager und Gewässer und halten Funde und Mängel mit Foto fest.
Bauherr, Bauleitung und Behörde erhalten die Protokolle in den vereinbarten Abständen, bei Mängeln sofort.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Niendorf zwischen Kollau und Waldrand, dann treffen mehrere Auflagen zusammen: Amphibienschutz in der Wanderzeit, Baumschutz am Waldsaum und Gewässerschutz für den Bach. Dazu kommt eine Niederung, die nach Starkregen unter Wasser stehen kann.
Dann stellen wir vor Beginn einen Kontrollplan auf, prüfen Zäune und Schutzeinrichtungen in festen Abständen, kontrollieren Lager und Betankung abseits des Ufers und halten Funde und Mängel im Protokoll fest. Nach starken Regenfällen gehen wir zusätzlich über die Baustelle.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen für Bäume, Ufer und Amphibien fließen in die Baustelleneinrichtung ein. So stehen Lager, Container und Fahrwege von Anfang an außerhalb der empfindlichen Bereiche.
Mit dem Logistik-Management stimmen wir Routen und Zeiten ab, etwa wenn Lieferungen in der Amphibienwanderzeit nachts nicht über Waldstraßen fahren sollen. Die operative Baulogistik sorgt für getrennte Entsorgung und saubere Lagerflächen.
Vor allem bei Baustellen am Niendorfer Gehege, an der Kollau und an anderen Gewässern. Dort leben Frösche, Kröten und vereinzelt der geschützte Kammmolch. Ob ein Zaun nötig ist, steht in der Genehmigung oder im Gutachten. Wir übernehmen dann die regelmäßigen Kontrollen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen auf Ihrer Baustelle anfallen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Niendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit