
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 muss auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ein Betriebssanitäter verfügbar sein. In Hamburg-Niendorf erreichen vor allem größere Vorhaben diese Zahl: die geplante Neuordnung des Zentrums am Tibarg, Modernisierungen in den Hochhäusern von Niendorf Nord und Gewerbebauten an der Papenreye oder der Kollaustraße.
Wir stellen Betriebssanitäter, die Verletzte versorgen, den Rettungsdienst alarmieren und einweisen und jeden Einsatz dokumentieren. Welche Ausstattung die Baustelle dafür braucht, stimmen wir mit Ihnen und der Fachkraft für Arbeitssicherheit ab.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer in Hochhäusern oder an hohen Fassaden arbeitet, hat Gerüste, Dächer und Aufzugsschächte vor sich. Stürze, Quetschungen und Schnittverletzungen gehören zu den häufigen Unfällen am Bau. Ein Betriebssanitäter muss wissen, wie er schnell zu jedem Arbeitsplatz kommt und wie Verletzte aus oberen Geschossen gebracht werden.
Der Rettungsdienst erreicht Hamburg-Niendorf über stark befahrene Straßen wie die Kollaustraße, die als Bundesstraße 447 mit zwei bis drei Fahrstreifen je Richtung durch den Stadtteil führt. Auf der Baustelle selbst zählt dann, dass jemand am Tor wartet, den Weg frei hält und die Besatzung direkt zum Unfallort bringt.
Im Gewerbebau an der Papenreye kommen Arbeiten mit Staplern, Kranen, Schweißgeräten und schweren Bauteilen hinzu. Hier geht es neben der Erstversorgung auch um Brandschutz bei Heißarbeiten und um klare Meldewege, wenn auf dem Nachbargrundstück der Betrieb weiterläuft.

Der Betriebssanitäter versorgt Verletzungen, überwacht Betroffene bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und entscheidet, ob ein Arztbesuch nötig ist.
Wir legen mit der Bauleitung fest, wo der Rettungswagen hält und wie Verletzte aus Geschossen, Baugruben oder vom Gerüst geholt werden. Im Notfall wird der Rettungsdienst am Tor empfangen.
Bei Heißarbeiten und auf Baustellen mit vielen Brandlasten stellen wir Brandschutzhelfer, die Löschmittel bedienen und eine Räumung einleiten können.
Jede Hilfeleistung wird festgehalten. Die Einträge stehen der Bauleitung und der Berufsgenossenschaft zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Rettungswege sind geplant und nicht erst im Notfall gesucht.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 wird bei großen Baustellen erfüllt.
Jede Hilfeleistung ist dokumentiert.
→ Rettungswege durch das Gebäude werden vorab festgelegt und freigehalten. Der Betriebssanitäter kennt Treppenhäuser und Aufzugszeiten.
→ Eine eindeutige Adresse mit Torbezeichnung wird hinterlegt. Bei einer Alarmierung wartet jemand an der Einfahrt.
→ Brandschutzhelfer sind während der Heißarbeiten vor Ort, Löschmittel steht bereit und die Brandwache läuft nach Ende der Arbeiten weiter.
→ Jede Versorgung kommt ins Verbandbuch. So lassen sich Unfälle später belegen und Gefahrenstellen erkennen.
Größere Neubauten mit Läden, Praxen und Wohnungen am Tibarg, bei denen viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
Fassaden-, Dach- und Strangsanierungen in Niendorf Nord mit Arbeiten in großer Höhe.
Neubauten im Gewerbepark an der Papenreye mit Kran, Stapler und Heißarbeiten.
Dichtere gewerbliche Bebauung entlang der Kollaustraße mit langen Bauzeiten und vielen Beschäftigten.

Wir besprechen Zahl der Beschäftigten, Bauphasen, gefährliche Arbeiten und Gebäudehöhe und leiten daraus den Bedarf ab.
Sanitätsraum, Rettungswege, Haltepunkt für den Rettungswagen und Meldeweg werden festgelegt und im Plan eingetragen.
Der Betriebssanitäter wird auf der Baustelle eingewiesen, stellt sich den Gewerken vor und übernimmt die Erstversorgung.
Mit jedem neuen Bauabschnitt prüfen wir Rettungswege und Besetzung und passen sie an.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Niendorf mit mehreren Baukörpern und über 100 Beschäftigten im Zentrum, dann arbeiten Rohbau, Fassade und Ausbau gleichzeitig auf engem Raum. Kran und Lieferverkehr sind ständig in Bewegung, nebenan laufen Fußgängerzone und Markt.
Dann richten wir einen Sanitätsraum an einer gut erreichbaren Stelle ein, legen Rettungswege für jeden Baukörper fest und stimmen mit dem Tor ab, wer den Rettungsdienst empfängt. Weitere Ausstattung legen wir nach Absprache mit Bauleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsraum und die Rettungswege werden in der Baustelleneinrichtung eingeplant. So liegt der Raum an einer schnell erreichbaren Stelle und die Zufahrt für den Rettungswagen bleibt frei von Lager und Containern.
Bei einem Notfall arbeitet der Betriebssanitäter mit der Baustellensicherheit am Tor zusammen. Das Logistik-Management sorgt dafür, dass in dieser Zeit keine Lieferung die Einfahrt blockiert.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. Auch bei kleineren Baustellen kann er sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten in großer Höhe oder mit vielen Gewerken gleichzeitig. Wir beraten Sie gern dazu.

Nennen Sie uns Größe, Bauzeit und Arbeiten. Wir klären mit Ihnen, welche Besetzung und welche Rettungswege passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Niendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit