
Die meisten Bauvorhaben in Hamburg-Lokstedt sind Umbauten, Aufstockungen und Sanierungen mit überschaubarer Belegschaft. Es gibt aber auch Vorhaben, auf denen zeitweise sehr viele Menschen gleichzeitig arbeiten: große Wohnanlagen, die in einem Zug saniert werden, oder neue Schulbauten mit mehreren Gebäuden.
Für solche Baustellen schreibt die DGUV Vorschrift 1 in § 27 einen Betriebssanitäter vor, sobald mehr als 100 Versicherte anwesend sind. Wir stellen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer, planen Rettungswege und Treffpunkte und sorgen dafür, dass im Notfall die ersten Minuten genutzt werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Grenze von 100 Versicherten wird in Hamburg-Lokstedt vor allem bei großen Vorhaben erreicht. Zu den großen Vorhaben im Stadtteil zählt der Bebauungsplanentwurf für eine weiterführende Schule mit langfristig sieben Zügen auf etwa 3,2 Hektar an der Julius-Vosseler-Straße. Auch die Sanierung einer ganzen Wohnanlage mit vielen Gebäuden kann in den Ausbauphasen so viele Beschäftigte zusammenbringen.
Eine Zentrale Notaufnahme gibt es im Universitätsklinikum im Nachbarstadtteil Eppendorf. Der Weg dorthin führt durch dichten Stadtverkehr. Für Verletzte zählt deshalb, wie schnell sie auf der Baustelle versorgt werden und ob der Rettungswagen ohne Suchen die richtige Zufahrt findet.
Gefährlich sind im Stadtteil vor allem Arbeiten in großer Höhe. Die Hochhäuser der Lenzsiedlung haben bis zu 13 Geschosse, der denkmalgeschützte Wasserturm an der Süderfeldstraße ist gut 50 Meter hoch. Beim Umbau des Turms verlangte die Feuerwehr eine begehbare Brüstung, weil ihre Leitern höchstens 30 Meter erreichen. Wer an solchen Gebäuden arbeitet, braucht einen Plan für die Rettung aus der Höhe.

Ein Sanitäter mit festem, bekanntem Standort übernimmt die Erstversorgung, bis der Rettungsdienst eintrifft und führt das Verbandbuch.
Wir stimmen mit Bauleitung und Gerüstbau ab, wie Verletzte aus oberen Geschossen, von Dächern oder aus Baugruben geborgen werden und üben die Abläufe bei Bedarf.
Bei Schweiß-, Trenn- und Dacharbeiten stellen Brandschutzhelfer die Brandwache, halten Löschmittel bereit und unterstützen eine Räumung.
Jede Baustelle in Hamburg-Lokstedt erhält einen festen Treffpunkt für den Rettungsdienst, eine klare Meldekette und eine Zufahrt, die im Notfall frei ist.
Verletzte werden fachkundig versorgt, bevor der Rettungswagen da ist.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist erfüllt.
Rettungswege aus Höhe und Tiefe sind geplant, bevor sie gebraucht werden.
Hilfeleistungen sind dokumentiert und erleichtern Unfallanzeigen.
→ Der Sanitäter erreicht ihn über einen vorab festgelegten Weg, versorgt ihn und bereitet mit der Feuerwehr den Transport nach unten vor.
→ Treffpunkt und Adresse sind bei der Meldung klar benannt, ein Einweiser wartet an der Straße und führt die Einsatzkräfte zum Unfallort.
→ Brandschutzhelfer halten nach Heißarbeiten Brandwache, kontrollieren die Fläche und alarmieren die Feuerwehr frühzeitig.
→ Wir verfolgen die Belegung je Bauphase mit der Bauleitung und beginnen den Sanitätsdienst, bevor die Pflicht greift.
Schulcampus-Vorhaben wie an der Julius-Vosseler-Straße, mit mehreren Gebäuden, Kränen und vielen Gewerken zugleich.
Arbeiten an Wohnanlagen mit bis zu 13 Geschossen, bei denen Gerüste und Höhenarbeit den Alltag bestimmen.
Instandsetzung von Bauten wie dem Wasserturm, deren Höhe über die Reichweite von Feuerwehrleitern hinausgeht.
Baugruben und Schächte, etwa im Umfeld der geplanten U5 am Behrmannplatz, mit eigenen Rettungswegen aus der Tiefe.

Wir ermitteln, wie viele Versicherte je Phase anwesend sind und wo in Höhe, Tiefe oder mit Feuer gearbeitet wird.
Standort des Sanitäters, Treffpunkte, Zufahrten und Meldekette werden mit Bauleitung und Koordinator festgelegt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer beginnen zu den vereinbarten Zeiten und machen sich mit Gebäude und Wegen vertraut.
Hilfeleistungen werden festgehalten, mit jeder neuen Bauphase passen wir Besetzung und Treffpunkte an.
Wird in Hamburg-Lokstedt eine große Wohnanlage mit mehreren Hochhäusern saniert und arbeiten im Sommer Gerüstbau, Fassade, Fenster und Haustechnik gleichzeitig an allen Gebäuden, dann können zeitweise mehr als 100 Beschäftigte auf dem Gelände sein. Viele von ihnen arbeiten in großer Höhe auf Gerüsten.
Dann richten wir für diese Phase einen Sanitätsdienst mit festem Platz ein, legen für jedes Gebäude einen Treffpunkt für den Rettungsdienst fest und stimmen mit der Feuerwehr die Rettung von den oberen Gerüstlagen ab. Welche Ausstattung bereitsteht, stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
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In der Baustelleneinrichtung wird der Platz für den Sanitätsraum vorgesehen. Die operative Baulogistik hält Treppenhäuser und Gerüstzugänge frei, damit der Sanitäter schnell zum Unfallort kommt.
Am Tor wissen die Wachkräfte der Baustellensicherheit, wo der Sanitäter zu finden ist, öffnen die Zufahrt und lotsen Rettungsdienst und Feuerwehr über das Gelände.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 auf Baustellen, auf denen mehr als 100 Versicherte anwesend sind. Kleinere Baustellen kommen mit Ersthelfern aus. Bauherren können einen Sanitätsdienst auch unterhalb dieser Grenze einsetzen, etwa bei viel Arbeit in großer Höhe.

Nennen Sie uns Belegung, Bauzeit und besondere Arbeiten. Wir planen Sanitäter, Brandschutzhelfer und Rettungswege.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Lokstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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