
Hamburg-Lokstedt ist dicht bebaut und trotzdem grün. Durch den Stadtteil fließen kleine Bäche wie die Kollau und die Schillingsbek, ehemals private Parks wie der Amsinckpark und der Von-Eicken-Park bewahren alten Baumbestand und im Lohbekpark sind Fledermäuse zu beobachten. Baustellen liegen oft nur wenige Meter von solchen Flächen entfernt.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen zum Schutz von Gewässern, Bäumen und Tieren im Baualltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune und Abstände, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor ein Schaden entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kollau berührt auf ihrem knapp acht Kilometer langen Weg zur Tarpenbek auch Hamburg-Lokstedt, kurz vor ihrer Mündung nimmt sie die Schillingsbek auf. Im Stadtteil liegt zudem die Alte Kollau, ein früherer Abschnitt, der heute als eigener Bach gilt. Naturnah belassene Abschnitte der Kollau gelten nach dem Hamburgischen Naturschutzgesetz als schutzwürdige Biotope. Bauarbeiten an solchen Ufern brauchen Schutz vor Schlamm, Betonwasser und Treibstoff.
Der Amsinckpark ist ein im 19. Jahrhundert angelegter Landschaftsgarten, der seit 1993 zusammen mit der Villa unter Denkmalschutz steht. Er ist Teil eines Waldkauz-Reviers. Im Von-Eicken-Park ist die Schillingsbek zu einem Teich aufgestaut. Wer in der Nähe solcher Anlagen baut, muss alte Bäume, Wurzelbereiche und Brutplätze im Blick behalten.
Auch auf gewöhnlichen Grundstücken in Hamburg-Lokstedt spielt der Artenschutz eine Rolle. In alten Villengärten, Kleingärten wie der Kolonie Doppeleiche und an älteren Gebäuden können Vögel und Fledermäuse Quartiere haben. Rückschnitte und Abrissarbeiten müssen dann mit Schutzzeiten und Auflagen abgestimmt werden.

Wir kontrollieren Sedimentbarrieren, Abstände zum Ufer und den Umgang mit Betonwasser und Treibstoffen, wenn eine Baustelle an der Kollau, der Schillingsbek oder einem Teich liegt.
Schutzzäune, Stammschutz und freie Wurzelbereiche prüfen wir regelmäßig. Fahrspuren, Lager oder Aushub im Kronenbereich melden wir sofort an die Bauleitung.
Vor Rückschnitten und Abrissarbeiten achten wir auf Hinweise zu Nestern und Quartieren. Auflagen zu Brut- und Schutzzeiten nehmen wir in den Bauablauf auf.
Kontrollen werden mit Datum, Fotos und Befund festgehalten. Die Unterlagen dienen als Nachweis gegenüber Naturschutz- und Wasserbehörde.
Auflagen aus Genehmigungen werden im Alltag umgesetzt und nachgewiesen.
Schäden an Bäumen, Ufern und Tierquartieren werden früh erkannt.
Baustopps durch Verstöße gegen Naturschutzrecht werden unwahrscheinlicher.
Behörden erhalten nachvollziehbare Unterlagen zu jeder Kontrolle.
→ Wir kontrollieren die Barrieren nach jedem Starkregen, lassen Absetzflächen anlegen oder erweitern und dokumentieren die Maßnahmen.
→ Wir weisen auf den geschützten Bereich hin, schlagen einen anderen Fahrweg vor und melden den Vorfall, damit die Einrichtung angepasst wird.
→ Die Arbeiten an der Stelle ruhen, bis eine Fachkraft den Befund bewertet hat. Wir dokumentieren den Fund und informieren die Bauleitung.
→ Wir verweisen auf die geltenden Schutzzeiten und stimmen mit der Bauleitung ab, ob der Rückschnitt verschoben oder mit einer Prüfung vorbereitet wird.
Vorhaben nahe der Kollau, der Alten Kollau oder der Schillingsbek, bei denen Ufer und Wasserqualität geschützt werden.
Arbeiten in der Nachbarschaft von Amsinckpark, Von-Eicken-Park oder Lohbekpark mit altem Baumbestand und Tierquartieren.
Rückbau an Häusern mit möglichen Quartieren von Fledermäusen und Gebäudebrütern.
Vorhaben wie der geplante Schulcampus an der Julius-Vosseler-Straße, bei denen Wege und Grünverbindungen gesichert werden sollen.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und stellen zusammen, welche Schutzmaßnahmen auf der Baustelle gelten.
Mit der Bauleitung bestimmen wir Häufigkeit, Prüfpunkte und Meldewege für die Umweltkontrollen.
Schutzzäune, Barrieren und Abstände werden geprüft, Befunde mit Fotos dokumentiert.
Abweichungen gehen sofort an die Bauleitung, die Dokumentation steht für Behörden bereit.
Liegt in Hamburg-Lokstedt ein Bauvorhaben nahe einem der Bäche oder am Rand eines alten Parks und enthält die Genehmigung Auflagen zum Schutz von Ufer, Bäumen und Brutvögeln, dann müssen diese Auflagen über die ganze Bauzeit eingehalten werden, auch wenn Gewerke wechseln und der Zeitdruck steigt.
Dann legen wir mit der Bauleitung einen Kontrollplan fest, prüfen Schutzzäune und Barrieren in festen Abständen und nach jedem Starkregen und achten bei Rückschnitten auf Schutzzeiten. Jede Kontrolle wird dokumentiert, Abweichungen gehen am selben Tag an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzbereiche für Bäume und Ufer werden schon im Plan der Baustelleneinrichtung berücksichtigt, Fahrwege und Lagerflächen bleiben außerhalb.
Die operative Baulogistik trennt Abfälle und hält die Flächen sauber, die Baustellensicherheit meldet nächtliche Schäden an Schutzzäunen. So greifen die Umweltkontrollen in den übrigen Baustellenbetrieb ein.
Vor allem die Kollau, die Alte Kollau und die Schillingsbek, die im Von-Eicken-Park zu einem Teich aufgestaut ist. Naturnahe Abschnitte der Kollau gelten als schutzwürdige Biotope. Welche Auflagen ein Vorhaben am Wasser hat, ergibt sich aus der Genehmigung.

Senden Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Lokstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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