
Mitten im Stadtgebiet liegt in Hamburg-Groß Borstel das Naturschutzgebiet Eppendorfer Moor, das als größtes innerstädtisches Moor Europas beschrieben wird. Am Westrand fließt die Tarpenbek, die später über den Eppendorfer Mühlenteich in die Alster mündet. Wer in der Nähe baut, arbeitet neben Lebensräumen, die auf Wasser, Ruhe und saubere Böden angewiesen sind.
Umweltkontrollen auf der Baustelle sorgen dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz im Alltag eingehalten werden. Wir begleiten Bauvorhaben ökologisch, kontrollieren Schutzmaßnahmen wie Amphibienzäune und halten fest, was getan wurde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Eppendorfer Moor umfasst heute 26 Hektar, nachdem es Ende 2014 von 15,3 Hektar erweitert wurde. Schilfröhricht, Seggenried, Glockenheide und Bruchwald wechseln dort auf engem Raum. Der Wasserhaushalt ist der wunde Punkt: Entwässerung, Torfabbau und eine Grundwasserabsenkung beim Straßenbau haben das Moor in der Vergangenheit belastet, offene Moorflächen leiden unter Wassermangel. Jede Wasserhaltung in seinem Umfeld gehört deshalb unter Beobachtung.
Im Moor leben Moorfrosch, Grasfrosch, Wasserfrosch, Erdkröte und Teichmolch. Rund um den zentralen Teich jagen Fledermäuse, im Niedermoor wurden 25 Libellenarten nachgewiesen, Eisvogel und Zwergtaucher wurden als Brutvögel nachgewiesen. Für Baustellen im Umfeld heißt das: Wanderwege von Amphibien, Brutzeiten und Beleuchtung in der Nacht sind Themen der Planung.
Die Tarpenbek nimmt nahe Groß Borstel die Kollau auf und verlässt den Stadtteil nach Südosten. Ein westlicher Abschnitt des Baches wurde in den 1990er Jahren renaturiert. Gelangen Schlamm, Zementwasser oder Öl von einer Baustelle in den Bach, trifft es das Gewässer bis zur Alster. Hinzu kommen eingeschleppte Pflanzen wie der Japanische Staudenknöterich, die über Bodenbewegungen verbreitet werden können.

Wir überwachen die Umsetzung von Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz, sprechen Abweichungen an und dokumentieren den Stand für die Behörde.
Schutzzäune werden in der Wanderzeit regelmäßig abgegangen, Fangeimer geleert und Tiere fachgerecht auf die andere Seite gebracht. Jeder Fund wird gezählt.
Wir prüfen Absetzbecken, Einleitstellen und Schutzvorkehrungen am Bach und achten darauf, dass Grundwasserabsenkungen im genehmigten Rahmen bleiben.
Baumschutzzäune, Lagerverbote auf Wurzelbereichen und der Umgang mit Boden, der Pflanzenreste wie Staudenknöterich enthält, gehören zur Kontrolle.
Auflagen werden im Bauablauf eingehalten statt nachträglich repariert.
Verstöße fallen früh auf, bevor Behörden einschreiten.
Jede Maßnahme ist für Abnahme und Behörde dokumentiert.
Moor, Bach und Arten im Umfeld bleiben geschützt.
→ Wir begleiten die Wasserhaltung, prüfen Fördermengen und Pegel nach Vorgabe der Genehmigung und melden Auffälligkeiten sofort an Bauleitung und Behörde.
→ Amphibienzäune werden aufgestellt und täglich kontrolliert, Tiere umgesetzt und die Zahlen festgehalten.
→ Absetzbecken, Sperren und eine regelmäßige Kontrolle der Abläufe halten Sedimente auf dem Gelände.
→ Wir markieren betroffene Flächen, sorgen für getrennte Lagerung und eine Entsorgung, die eine weitere Ausbreitung verhindert.
Wohn- und Gewerbebauten im Süden des Stadtteils, bei denen Grundwasser und Amphibien im Blick bleiben.
Brücken, Leitungen und Ufersicherungen am Bach, mit Gewässerschutz während der Bauzeit.
Großvorhaben wie der Petersen Park, bei denen Baugruben und Wasserhaltung begleitet werden.
Arbeiten mit Bodenbewegung, bei denen Gehölzschutz und invasive Pflanzen eine Rolle spielen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Naturschutzauflagen und leiten daraus Kontrollpunkte ab.
Schutzzäune, Absetzbecken und Sperrflächen werden vor Baubeginn aufgebaut und abgenommen.
Während der Bauzeit prüfen wir die Maßnahmen im vereinbarten Takt.
Funde, Messwerte und Abweichungen gehen in Berichte an Bauherr und Behörde.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Groß Borstel in der Nähe des Eppendorfer Moores und braucht die Baugrube eine Grundwasserabsenkung, dann ist der Wasserhaushalt des Schutzgebiets berührt. In diesem Fall kontrollieren wir die Pegel nach den Vorgaben der Genehmigung, halten die Fördermengen fest und melden Abweichungen sofort.
Fällt die Bauzeit in die Wanderzeit der Amphibien, dann werden zusätzlich Schutzzäune an der Baustraße aufgestellt. Wir gehen sie täglich ab, setzen Tiere um und geben die Zahlen an die zuständige Stelle weiter.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltrisiken entstehen bei logistischen Entscheidungen: wo Material lagert, wo Fahrzeuge waschen, wo Aushub liegt. Deshalb stimmen wir die ökologische Begleitung mit Einrichtungsplan und Entsorgung ab, damit Schutzflächen gar nicht erst berührt werden.
Für Vorhaben in Hamburg-Groß Borstel binden wir Umweltkontrollen in die tägliche Baustellenroutine ein. So steht die Begleitung nicht neben dem Bau, sondern ist Teil davon.
Das Moor ist ein 26 Hektar großes Naturschutzgebiet, dessen offene Flächen schon unter Wassermangel leiden. Eine Grundwasserabsenkung beim Straßenbau hat es früher belastet. Baugruben mit Wasserhaltung in seinem Umfeld werden deshalb genau begleitet.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir planen die ökologische Begleitung für Ihr Vorhaben neben Moor oder Bach.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Groß Borstel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit