
Auf den ersten Blick ist Hamburg-Hoheluft-Ost ein steinernes Viertel aus Altbauten und Straßen. Doch an seinem Südostrand verläuft der Isebekkanal, ein baumgesäumtes Gewässer, das seit Jahren mit Sauerstoffmangel zu kämpfen hat. In den Höfen stehen alte Bäume, an den Fassaden der Gründerzeithäuser finden Vögel und Fledermäuse Nischen.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen zu Gewässer-, Baum- und Artenschutz auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie und sprechen mit der Bauleitung ab, wann welche Arbeit stattfinden darf.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Isebekkanal ist rund drei Kilometer lang, etwa 20 Meter breit und nur ein bis zwei Meter tief. Wegen geringer Strömung und Nährstoffeintrag ist sein Wasser sauerstoffarm. Eine Belüftungsanlage wurde Ende der 1980er Jahre eingebaut, nach einem Ausfall im Jahr 2001 starb der Großteil der Fische, 2011 wurde die Anlage erneuert. Schon kleine Einträge von Schlamm, Zementwasser oder Öl belasten ein solches Gewässer.
An den Gründerzeithäusern bieten Dachkanten, Mauerritzen und Fassadennischen Lebensraum für Gebäudebrüter wie Mauersegler und Haussperlinge sowie für Fledermäuse. Bei Dach- und Fassadensanierungen gilt der besondere Artenschutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Brutstätten dürfen nicht einfach beseitigt werden.
Zwischen den geschlossenen Häuserreihen liegen Höfe mit Bäumen, in den Falkenried-Terrassen begrünte Innenhöfe. Baumaschinen, Lagerflächen und Gräben im Wurzelbereich können diese Bäume dauerhaft schädigen. Baumschutz gehört deshalb schon in die Baustelleneinrichtung.

Bei Baustellen nahe dem Kanal kontrollieren wir Abdeckungen, Auffangwannen und Wasserhaltung, damit kein belastetes Wasser in den Kanal oder in die Regenwasserleitung gelangt.
Vor und während einer Sanierung achten wir auf Hinweise auf Gebäudebrüter und Fledermäuse, setzen die Auflagen aus der Genehmigung um und halten Bauzeiten außerhalb der Brutzeit nach.
Wir kontrollieren Stammschutz, Absperrungen des Wurzelbereichs und die Lage von Lagerflächen, damit Höfe in Hamburg-Hoheluft-Ost ihren Baumbestand behalten.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund festgehalten. Diese Nachweise stehen Bauherr und Behörden zur Verfügung.
Auflagen zu Gewässer-, Baum- und Artenschutz werden nachweisbar eingehalten.
Bauzeiten lassen sich früh mit Brut- und Schutzzeiten abstimmen.
Schäden an Bäumen und Gewässer werden vermieden, bevor sie entstehen.
Bauherr und Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir stimmen mit Bauherr und Fachgutachter ab, welche Bereiche zuerst bearbeitet werden können. Danach kontrollieren wir die Einhaltung der Auflagen, etwa Ersatzquartiere oder zeitliche Sperren.
→ Wir prüfen Gullyabdeckungen, Absetzbecken und Lagerflächen regelmäßig und melden Mängel sofort an die Bauleitung.
→ Wir sorgen dafür, dass Schutzzaun und Stammschutz vor Baubeginn stehen und dass Fahrzeuge und Material den Wurzelbereich nicht belasten.
→ Wir übersetzen sie in einfache Regeln für die Baustelle und weisen neue Gewerke ein.
Arbeiten an Altbaufassaden mit Lebensstätten von Gebäudebrütern und Fledermäusen.
Vorhaben in Ufernähe auf der Seite von Hamburg-Hoheluft-Ost, bei denen Wasser- und Uferschutz beachtet werden müssen.
Neubauten oder Umbauten in Innenhöfen mit altem Baumbestand.
Arbeiten an Leitungen unter Gehwegen und Straßen mit Straßenbäumen im Wurzelbereich.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und stellen zusammen, welche Umweltauflagen für die Baustelle gelten.
Baumschutz, Gewässerschutz und Artenschutz werden mit Bauleitung und Planern in den Bauablauf eingeplant.
Wir prüfen die Maßnahmen regelmäßig, weisen Gewerke ein und melden Abweichungen sofort.
Die Dokumentation mit Fotos und Befunden geht an Bauherr und, wo verlangt, an die Behörde.
Liegt eine Dachsanierung an einem Gründerzeithaus in Hamburg-Hoheluft-Ost an und gibt es Hinweise auf Mauersegler unter der Traufe, dann muss der Artenschutz vor dem ersten Gerüst geklärt sein. In diesem Fall setzen wir die Auflagen des Gutachtens um, kontrollieren, ob Nistplätze vor der Brutzeit gesichert oder ersetzt werden. Jeden Schritt dokumentieren wir.
Grenzt eine Baustelle an den Isebekkanal, etwa auf der Seite des Lehmwegs, dann rücken Wasser und Ufer in den Mittelpunkt. Wir prüfen täglich, ob Abwasser und Regenwasser von der Baustelle sauber abgeleitet werden und ob Lagerflächen ausreichend Abstand zum Ufer haben.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Ökologische Baubegleitung entfaltet ihre Wirkung, wenn sie früh beginnt. Wir bringen Schutzzonen, Lagerflächen und Zufahrten in die Baustelleneinrichtung ein und sorgen dafür, dass die Entsorgung durch die operative Baulogistik sauber getrennt läuft.
Für Bauherren in Hamburg-Hoheluft-Ost bedeutet das: Die Umweltkontrollen laufen mit dem Bauablauf mit, statt ihn später aufzuhalten. Amphibienzäune sind im dicht bebauten Stadtteil selten nötig, sollte eine Auflage sie verlangen, kontrollieren wir sie ebenfalls.
Ja. In Hamburg-Hoheluft-Ost betreffen sie vor allem den Isebekkanal, Bäume in Höfen und an Straßen sowie Tiere, die an Altbaufassaden leben. Bei Sanierungen von Dächern und Fassaden ist der Artenschutz oft das wichtigste Thema.

Senden Sie uns Genehmigung oder Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie sie in den Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Hoheluft-Ost. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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