
Hamburg-Uhlenhorst ist auf mehreren Seiten von Wasser umgeben. Im Westen liegt die Außenalster, im Norden der Osterbekkanal, im Süden Eilbekkanal und Kuhmühlenteich, dazwischen Hofwegkanal, Uhlenhorster Kanal und der Feenteich. Viele Baustellen liegen nur wenige Meter von einer Uferlinie entfernt.
Was dort in den Boden, in den Gully oder ins Wasser gelangt, landet am Ende in der Alster. Unsere ökologische Baubegleitung überwacht Auflagen zum Gewässer-, Arten- und Baumschutz, dokumentiert Kontrollen und meldet Abweichungen an die Bauleitung, bevor daraus ein Schaden oder ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Außenalster ist rund 164 Hektar groß und wird von der Alster sowie von Osterbek und Wandse gespeist. In ihr leben Arten von Aal und Hecht bis Zander, dazu Fließgewässerarten wie das Bachneunauge. Zugleich gilt die Gewässergüte als gesunken, die Wirbellosenfauna wird als unbefriedigend bis schlecht eingestuft. Jeder zusätzliche Eintrag von Schlamm, Zementwasser oder Öl belastet ein Gewässer, das ohnehin unter Druck steht.
Auf der Alster leben die Alsterschwäne, die schon seit 1664 unter dem Schutz des Senats stehen und von einer städtischen Stelle betreut werden. Im März oder April kehren sie aus dem Winterquartier zurück, Ende März beginnt der Nestbau. Arbeiten an Ufern, Stegen und Böschungen sollten diese Zeit kennen, damit Brutplätze nicht gestört werden.
Der Untergrund ist zu großen Teilen aufgeschüttet, der Feenteich entstand durch Torfabbau. Bei Aushub und Wasserhaltung kann deshalb wechselndes Material zutage kommen. Wird Grundwasser abgepumpt, muss es vor der Einleitung behandelt und überwacht werden. Dazu kommen alte Straßen- und Gartenbäume, deren Wurzeln und Kronen während der Bauzeit zu schützen sind.

Wir kontrollieren Sedimentsperren, Absetzbecken und Abdeckungen von Gullys und achten darauf, dass Waschwasser von Mischern und Werkzeug nicht ins Gewässer gelangt.
Wir prüfen vor Arbeiten an Böschungen und Stegen, ob Brutplätze von Schwänen und anderen Wasservögeln betroffen sind. Danach stimmen wir Zeitfenster mit der Bauleitung ab.
Wir überwachen Schutzzäune an Bäumen, kontrollieren Wurzelbereiche bei Aushub und dokumentieren, ob die Auflagen der Baugenehmigung eingehalten werden.
Bei Baugruben in Hamburg-Uhlenhorst beobachten wir das ausgehobene Material, führen Protokolle zur Wasserhaltung und melden Auffälligkeiten sofort an Bauleitung und Gutachter.
Auflagen aus der Genehmigung werden laufend kontrolliert und nicht erst bei der Abnahme.
Ein Eintrag ins Gewässer wird früh bemerkt, bevor er sich ausbreitet.
Brutzeiten und Baumschutz fließen in den Bauzeitenplan ein.
Alle Kontrollen sind lückenlos dokumentiert und gegenüber den Behörden belegbar.
→ Wir planen Rinnen, Absetzbecken und Sperren an den tiefsten Stellen und kontrollieren sie nach jedem Starkregen.
→ Wir prüfen das Ufer vorab, schlagen eine andere Reihenfolge der Arbeiten vor und halten Abstände zu Nestern ein.
→ Wir stoppen den betroffenen Abschnitt, sichern das Material getrennt und holen Bauleitung und Gutachter dazu.
→ Wir sperren den Bereich sichtbar ab, weisen die Fahrer ein und dokumentieren den Zustand des Baums.
Erneuerung von Steganlagen, Ufermauern und Böschungen an Alster und Kanälen.
Neubau oder Umbau auf Grundstücken an Feenteich und Außenalster mit altem Baumbestand.
Neubauten mit Untergeschoss, bei denen Grundwasser abgepumpt und eingeleitet wird.
Arbeiten an Sielen und Rückhalteanlagen, die verhindern sollen, dass bei Starkregen Mischwasser in die Alster gelangt.

Wir lesen Baugenehmigung, wasserrechtliche Erlaubnis und Gutachten und stellen zusammen, was zu kontrollieren ist.
Vor Baubeginn dokumentieren wir Ufer, Bäume und Gewässer mit Fotos und Beschreibung.
Während der Bauzeit prüfen wir Sperren, Schutzzäune, Einleitstellen und Brutplätze nach festem Plan.
Sie erhalten regelmäßige Protokolle für die Behörden und am Ende einen Abschlussbericht.
Liegt eine Baustelle an der Schönen Aussicht mit Garten bis zur Außenalster und soll dort ein Steg erneuert werden, dann prüfen wir vor Beginn das Ufer auf Nester von Schwänen und anderen Wasservögeln. Ist ein Brutplatz in der Nähe, dann schlagen wir vor, die Wasserseite nach der Brutzeit anzugehen und an Land zuerst zu arbeiten.
Wird auf demselben Grundstück eine Baugrube mit Wasserhaltung ausgehoben, dann kontrollieren wir täglich Absetzbecken und Einleitstelle. Trübt sich das abgeleitete Wasser, wird die Pumpe angehalten, bis die Ursache gefunden ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Unsere Mitarbeiter verbinden Kontrollen mit logistischen Aufgaben. Wer morgens die Anlieferung annimmt, sieht auch, ob der Baumschutzzaun noch steht oder ob eine Sperre am Ufer verrutscht ist. So bleibt die Umweltkontrolle Teil des Tagesablaufs.
Für Gutachten, Probenahmen und Genehmigungen arbeiten wir mit den Fachleuten zusammen, die der Bauherr beauftragt hat. Wir sorgen dafür, dass ihre Vorgaben auf der Baustelle ankommen und eingehalten werden.
Der Stadtteil ist von Außenalster und mehreren Kanälen umgeben, viele Grundstücke liegen direkt am Ufer. Schlamm, Zementwasser oder Öl gelangen hier schnell ins Wasser. Die Alster gilt ohnehin als belastet. Darum lohnt es sich, Sperren und Einleitstellen regelmäßig zu kontrollieren.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigungsauflagen. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Uhlenhorst. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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