
Auch in einem dicht bebauten Stadtteil gibt es Natur, die eine Baustelle berücksichtigen muss: Gewässer, alte Straßenbäume, Parks, Kleingärten und die Tiere, die dort leben. Umweltauflagen aus Baugenehmigung und Bebauungsplan gelten deshalb auch mitten in der Stadt. Ihre Einhaltung muss nachgewiesen werden.
Hamburg-Barmbek wird von Kanälen durchzogen und grenzt an den Stadtpark. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen zum Gewässer-, Baum- und Artenschutz auf der Baustelle umgesetzt, kontrolliert und dokumentiert werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Osterbek gab dem Ort seinen Namen. Ab der Wachtelstraße ist sie als Osterbekkanal ausgebaut, der zwischen 1863 und 1912 in Abschnitten entstand. Vom oberen Kanalteil zweigt der Barmbeker Stichkanal zum Stadtparksee ab, im Süden bildet der Eilbekkanal die Grenze, die Seebek trennt Barmbek-Nord von Bramfeld. Im ein bis zwei Meter tiefen Kanal leben Rotaugen, Brassen, Flussbarsche, stellenweise Hechte und am schlammigen Grund Aale. Baustellen am Ufer müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffe ins Wasser gelangen.
Zwischen den Klinkerblöcken liegen Grünanlagen wie der Schleidenpark am Biedermannplatz, der rund 2,5 Hektar große Johannes-Prassek-Park und der Friedrichsberger Park im früheren Klinikpark. In Barmbek-Nord wurde das frühere Wendebecken der Schiffbau-Versuchsanstalt zur Grünanlage umgestaltet. Bäume und Grünflächen in solchen Lagen sind bei Bauarbeiten in der Nähe zu schützen.
Für die neuen Wohnungen an der Dieselstraße gehörte zum Bebauungsplan Barmbek-Nord 11 eine Änderung des Landschaftsprogramms, im Quartier sind neue Kleingartenflächen vorgesehen. Viele frühere Gewerbeflächen am Kanal, etwa die einstige Gasanstalt und die Gummifabrik, wurden über Jahrzehnte industriell genutzt. Auf solchen Flächen gehört der Umgang mit dem Boden zur Umweltbegleitung.

Wir kontrollieren Sedimentsperren, Auffangwannen und Waschplätze und achten darauf, dass kein belastetes Wasser in Osterbekkanal, Stichkanal oder Eilbekkanal gelangt. Auffälligkeiten melden wir sofort an Bauleitung und Behörde.
Wir prüfen Stammschutz, Wurzelschutzzonen und Abstände zu Lager- und Fahrflächen. Straßenbäume, Parkränder und Kleingartenflächen bleiben so während der Bauzeit unversehrt.
Wir begleiten Fällungen und Abriss außerhalb der Brutzeit, kontrollieren Gebäude vorab auf Vogelnester und Fledermausquartiere und betreuen Schutzzäune, wo Auflagen sie verlangen.
Wir überwachen getrennte Lagerung von Ober- und Unterboden, melden Verdacht auf Belastungen und führen ein Umwelttagebuch, das alle Kontrollen für Bauherr und Behörde nachvollziehbar macht.
Umweltauflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan werden nachweisbar eingehalten.
Probleme am Gewässer oder am Baum fallen auf, bevor ein Schaden entsteht.
Bauzeiten für Fällungen und Abriss sind mit dem Artenschutz abgestimmt.
Bauherr und Behörde erhalten eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir planen Rinnen, Absetzbecken und Sperren am Rand der Baustelle, kontrollieren sie nach jedem Starkregen und lassen Schäden umgehend beheben.
→ Vor Beginn lassen wir das Gebäude kontrollieren, stimmen Bauzeiten mit den Vorgaben ab und begleiten das Anbringen von Ersatzquartieren, wenn die Genehmigung sie vorschreibt.
→ Wir markieren Schutzzonen, prüfen den Stammschutz regelmäßig und sprechen mit der Bauleitung über andere Lagerflächen, bevor Schäden entstehen.
→ Wir stoppen den Aushub in diesem Bereich, sichern die Stelle und informieren Bauleitung und Gutachter. Der Boden wird erst nach Beprobung weiter bewegt.
Wohn- und Bürobauten am Osterbekkanal, Stichkanal oder Eilbekkanal mit Auflagen für Gewässer und Uferbäume.
Wohnungsbau mit Kleingärten und Grünzügen, bei dem Bebauungsplan und Landschaftsprogramm gemeinsam geändert werden.
Neubauten auf ehemaligen Gewerbegrundstücken, bei denen Bodenproben und getrennte Entsorgung dazugehören.
Dach- und Fassadenarbeiten an Gebäuden, in denen Vögel oder Fledermäuse Quartiere haben können.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und stellen alle Umweltauflagen zusammen.
Schutzzonen, Sperren, Kontrollintervalle und Meldewege werden mit der Bauleitung abgestimmt.
Während der Bauzeit prüfen wir die Maßnahmen regelmäßig und nach besonderen Ereignissen wie Starkregen.
Alle Kontrollen und Abweichungen landen im Umwelttagebuch, das zum Abschluss übergeben wird.
Liegt ein Bauvorhaben in Hamburg-Barmbek direkt am Osterbekkanal, dann verlangt die Genehmigung meist Schutzmaßnahmen für das Gewässer und die Uferbäume. Zwischen Baugrube und Kanal liegen oft nur wenige Meter mit Uferweg und Böschung.
In diesem Fall stimmen wir vor Baubeginn Sedimentsperren, Lagerabstände und Stammschutz mit der Bauleitung ab. Während der Bauzeit kontrollieren wir die Maßnahmen regelmäßig und nach jedem Starkregen, führen das Umwelttagebuch und melden Abweichungen sofort.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung funktioniert dann, wenn sie in die Abläufe eingebunden ist. Wir stimmen Lagerflächen, Fahrwege und Entsorgung mit Baustelleneinrichtung und Logistik ab, damit Umweltauflagen nicht im Nachhinein korrigiert werden müssen.
Unsere Umweltkontrollen laufen im Takt der Baustelle: häufiger bei Erdarbeiten und am Wasser, seltener im Ausbau. So bleibt der Aufwand in Hamburg-Barmbek angemessen.
Das hängt von der Genehmigung ab. Liegt die Baustelle an einem Kanal, in der Nähe geschützter Bäume oder werden Gebäude mit möglichen Tierquartieren abgerissen, sind Auflagen häufig. Eine Begleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen eingehalten und nachgewiesen werden.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir stellen die Auflagen zusammen und schlagen eine passende ökologische Begleitung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Barmbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit