
Wer an Umweltauflagen denkt, hat meist Moore oder Waldränder vor Augen. Doch auch in einem dicht bebauten Innenstadtteil wie Hamburg-Borgfelde hat jede Baustelle mit Natur zu tun: mit einem Kanal an der Südgrenze, mit Bäumen auf Höfen und an Straßen, mit Vögeln und Fledermäusen in alten Dächern und mit einem Boden, der viel Geschichte trägt.
Unsere ökologische Baubegleitung überwacht und dokumentiert, dass die Umweltauflagen aus der Baugenehmigung eingehalten werden. Wir binden diese Umweltkontrollen in den Baustellenalltag ein, damit Schutzmaßnahmen nicht neben dem Bau herlaufen, sondern Teil davon sind.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Süden grenzt Hamburg-Borgfelde an den Mittelkanal. Der rund 3,5 Kilometer lange Kanal entstand nach dem Hamburger Brand von 1842 als Teil der Hammerbrooker Kanäle. Nach dem Hamburgischen Wassergesetz ist er ein Gewässer erster Ordnung. Baustellen in Ufernähe müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffe in das Wasser gelangen.
Ein großer Teil der Gebäude stammt aus dem Wiederaufbau der 1950er-Jahre. Werden Dächer, Fassaden oder Dachböden solcher Häuser saniert, können dort Gebäudebrüter oder Fledermäuse leben. Vor Abriss- und Dacharbeiten klären wir deshalb mit der Bauleitung, ob eine Untersuchung zum Artenschutz nötig ist und welche Zeiten tabu sind.
Der Boden ist an vielen Stellen menschengemacht. Im Juli 1943 wurde der Stadtteil zu großen Teilen zerstört, Schutt kann bis heute im Untergrund liegen. Südlich des Kanals in Hammerbrook wurde einstiges Marschland mit Sand aufgehöht, der Nordkanal dort nach dem Krieg mit Trümmerschutt verfüllt. Bei Aushub ist sauberes Trennen von Boden und Bauschutt deshalb Pflicht.

Wir prüfen, ob die Auflagen der Genehmigung umgesetzt werden. Jede Maßnahme halten wir fest. Auf Baustellen in Hamburg-Borgfelde geht es oft um Baum-, Gewässer- und Artenschutz zugleich.
Wir kontrollieren Abdeckungen, Auffangwannen und Absetzbecken und achten darauf, dass kein Bauwasser ungefiltert in Siele oder Kanal läuft.
Stämme und Wurzelbereiche von Bäumen auf Höfen und an Straßen werden abgezäunt oder ummantelt. Wir prüfen den Schutz regelmäßig und melden Schäden sofort.
Wo Fachgutachter Nistplätze oder Quartiere festgestellt haben, kontrollieren wir Sperrzeiten, Ersatzquartiere und Schutzmaßnahmen und dokumentieren sie für die Behörde.
Auflagen aus der Genehmigung sind nachweisbar umgesetzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden vermieden.
Kanal, Siele und Bäume bleiben vor Schäden geschützt.
Belasteter Boden wird erkannt, bevor er falsch entsorgt wird.
→ Wir sorgen für Rinnen, Absetzbecken und Abdeckungen, prüfen sie nach jedem Starkregen und dokumentieren den Zustand.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle werden nach den Vorgaben des Gutachtens zeitlich verschoben. Wir kontrollieren die Sperrzeit und den Einbau von Nistkästen.
→ Das Material wird getrennt gelagert und erst nach Untersuchung entsorgt. Wir halten Fundort und Menge fest und informieren die Bauleitung.
→ Lagerfläche und Fahrweg werden verlegt, der Wurzelbereich wird abgezäunt. Wir prüfen, ob Fahrzeuge den Schutzbereich trotzdem befahren.
Neubauten und Umbauten im unteren Stadtteil, bei denen Bauwasser und Betriebsstoffe vom Gewässer ferngehalten werden müssen.
Arbeiten an Wohnzeilen und Altbauten, bei denen Artenschutz an Gebäuden geprüft und begleitet wird.
Vorhaben wie auf dem Gelände der früheren Berufsschule Brekelbaumspark, mit Baumschutz und Aushub auf vorgenutzten Flächen.
Arbeiten im Straßenraum mit Aushub, bei denen Kriegsschutt und aufgefüllter Boden getrennt werden müssen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und stellen fest, welche Kontrollen nötig sind.
Baumschutz, Gewässerschutz und Sperrzonen werden vor Baubeginn umgesetzt und abgenommen.
Während der Bauzeit prüfen wir die Maßnahmen regelmäßig und nach besonderen Ereignissen wie Starkregen.
Alle Kontrollen werden mit Datum und Foto dokumentiert und der Bauleitung für die Behörde übergeben.
Soll in Hamburg-Borgfelde ein Nachkriegsbau mit Dachboden umgebaut werden, dann steht am Anfang die Frage nach Gebäudebrütern und Fledermäusen. Hat ein Gutachter Quartiere gefunden, dann legen wir mit der Bauleitung fest, wann am Dach gearbeitet werden darf und wo Ersatzquartiere hinkommen.
Grenzt das Grundstück außerdem an Grünflächen oder Straßenbäume, dann werden diese vor Baubeginn geschützt. Während der Bauzeit kontrollieren wir den Schutz regelmäßig und halten jede Kontrolle mit Foto fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Weil unsere Umweltkontrollen Teil der Baulogistik sind, fließen sie in Einrichtung, Entsorgung und Reinigung ein. Wer Lagerflächen plant, berücksichtigt Bäume und Gewässer. Wer Mulden wechselt, trennt Bauschutt von belastetem Boden.
Für Bauherren in Hamburg-Borgfelde bedeutet das weniger Schnittstellen. Fragen zu Auflagen, Sperrzeiten oder Bodenfunden werden auf kurzem Weg mit der Bauleitung geklärt.
Oft ja. Auch in Hamburg-Borgfelde enthalten Genehmigungen Auflagen zu Baumschutz, Artenschutz an Gebäuden oder zum Umgang mit Boden und Wasser. Wer sie nicht nachweisen kann, riskiert Rückfragen der Behörde oder einen Baustopp.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir sagen Ihnen, welche Umweltkontrollen Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Borgfelde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit