
Hamburg-Rothenburgsort wirkt auf den ersten Blick wie ein Stadtteil aus Gleisen, Hallen und Straßen. Im Süden aber liegt eine der besonderen Naturlandschaften Hamburgs: die Billwerder Bucht mit tidebeeinflussten Watt- und Wasserflächen, die Insel Kaltehofe mit ihren stillgelegten Filterbecken und das Naturschutzgebiet Holzhafen. Dazu kommen Bille und Kanäle, die das Gewerbeband durchziehen.
Wer in dieser Nachbarschaft baut, hat Auflagen zu Gewässer-, Arten- und Bodenschutz zu erfüllen. Unsere ökologische Baubegleitung überwacht diese Auflagen auf der Baustelle, dokumentiert Maßnahmen und meldet Abweichungen, bevor daraus ein Baustopp wird. Umweltkontrollen werden so Teil des Baualltags.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Holzhafen im südlichen Teil der Billwerder Bucht umfasst rund 80 Hektar Wasser-, Watt-, Auwald- und Röhrichtflächen und ist als europäisches Vogelschutzgebiet gemeldet. Es ist Rastplatz für Zugvögel wie Löffelente, Krickente und Brandgans und Lebensraum von Pflanzen, die in Hamburg vom Aussterben bedroht sind, darunter der Schierlings-Wasserfenchel. Für Fische ist es Laich- und Aufwuchsgebiet.
Kaltehofe, eine künstliche Elbinsel von etwa 60 Hektar, ist unter Natur- und Denkmalschutz gestellt. Ihre alten Becken nutzen Vögel wie der Zwergtaucher zum Rasten und Brüten. Baumaßnahmen in der Umgebung müssen Brutzeiten, Lärm und Licht im Blick behalten.
Im Norden prägen Gewässer und versiegelte Gewerbeflächen das Bild. Wo Ufer an der Bille neu gestaltet oder teilweise aufgeschüttet werden, berühren Bauarbeiten unmittelbar das Gewässer. Auf früheren Bahn- und Industrieflächen gehört Bodenschutz dazu. Die Stadt achtet im Industriegebiet ausdrücklich auf den richtigen Umgang mit Kühl- und Schmierstoffen.

Wir prüfen die Umweltauflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan, kontrollieren ihre Umsetzung auf der Baustelle und dokumentieren den Stand für Bauherr und Behörde. Abweichungen melden wir umgehend.
Wir kontrollieren Sedimentsperren, Lagerorte für Kraft- und Schmierstoffe sowie Wasserhaltung und Einleitung. Ziel ist, dass weder Schlamm noch wassergefährdende Stoffe in Bille, Kanäle oder Elbe gelangen.
Vor Rodungen und Abrissen prüfen wir mit Fachgutachtern Brutplätze und Quartiere, achten auf Schutzzeiten und überwachen Schutzzäune um Bäume und Uferbewuchs.
Wo Amphibien- oder Reptilienschutzzäune vorgeschrieben sind, kontrollieren wir sie regelmäßig, dokumentieren Funde und bringen Tiere nach Vorgabe der Gutachter in sichere Bereiche.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt, nicht nur im Ordner geführt.
Abweichungen fallen früh auf und lassen sich ohne Baustopp beheben.
Behörden erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation.
Schutzzeiten und Bauablauf werden rechtzeitig aufeinander abgestimmt.
→ Wir kontrollieren Rinnen, Absetzbecken und Sperren nach jedem Starkregen und lassen Lücken sofort schließen.
→ Wir prüfen mit Gutachtern und Bauleitung, welche Arbeiten sich vorziehen oder verschieben lassen. Die Einhaltung der Schutzzeiten überwachen wir.
→ Wir stoppen die betroffenen Arbeiten in Absprache mit der Bauleitung, sichern den Bereich und veranlassen die fachgerechte Untersuchung und Entsorgung.
→ Wir markieren Schutzbereiche, prüfen Zäune und Wurzelschutz regelmäßig und weisen Maschinenführer vor Ort ein.
Neugestaltung und teilweise Aufschüttung von Ufern mit öffentlichem Park am Wasser.
Neue Wege im Grünzug von Alster über Bille zur Elbe, oft an Gewässern und Gehölzen.
Neubauten auf früheren Bahn- und Industrieflächen mit Bodenuntersuchung und Entsorgung.
Vorhaben im Umfeld von Billwerder Bucht, Holzhafen und Kaltehofe mit Rücksicht auf Vögel und Pflanzen.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und erstellen eine Liste aller Umweltauflagen mit Fristen.
Für jede Auflage legen wir fest, wie oft, von wem und wie sie kontrolliert und dokumentiert wird.
Wir sind bei kritischen Arbeiten dabei, machen Kontrollgänge und weisen neue Gewerke in die Schutzregeln ein.
Bauherr und Behörde erhalten regelmäßige Berichte mit Fotos, Befunden und erledigten Maßnahmen.
Wird in Hamburg-Rothenburgsort ein Ufer an der Bille neu gestaltet und dafür teilweise aufgeschüttet, dann kontrollieren wir vor Beginn Sedimentsperren und Lagerflächen, prüfen die Auflagen zu Schutzzeiten und begleiten die Arbeiten am Gewässerrand mit regelmäßigen Kontrollgängen.
Liegt ein Vorhaben in der Nähe der Billwerder Bucht, dann rücken Lärm, Licht und Störungen von Rastvögeln in den Vordergrund. Wir achten darauf, dass Beleuchtung nicht auf Wasser- und Wattflächen strahlt und lärmintensive Arbeiten mit den Auflagen vereinbar sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen funktionieren nur, wenn sie im Tagesgeschäft stattfinden. Lagerorte für Öl und Kraftstoff legen wir mit der Baustelleneinrichtung fest, Entsorgungswege mit der operativen Baulogistik.
Auch die Liefersteuerung trägt dazu bei: Fahrzeuge mit wassergefährdender Ladung werden nur zu befestigten, gesicherten Flächen geleitet. So greift der Schutz der Gewässer in jeden Arbeitsschritt.
Im Süden des Stadtteils liegt das Naturschutzgebiet Holzhafen in der Billwerder Bucht, gemeldet als europäisches Vogelschutzgebiet. Die Elbinsel Kaltehofe steht unter Natur- und Denkmalschutz. Vorhaben in ihrer Nähe brauchen meist besondere Auflagen.

Senden Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir zeigen Ihnen, wie die ökologische Baubegleitung auf Ihrer Baustelle aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Rothenburgsort. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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