
Fast jede Baustelle im Stadtteil hat Wasser vor der Tür. Was von der Fläche abläuft, landet im Hafenbecken und mit der Tide in der Elbe. Hinzu kommen Brachflächen, auf denen sich seltene Arten angesiedelt haben, alte Bäume in Parks und ein Untergrund, der lange Hafen- und Industriegelände war.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung unterstützen wir Bauherren in Hamburg-HafenCity dabei, Umweltauflagen auf der Baustelle umzusetzen und nachzuweisen. Unser Personal kontrolliert Gewässerschutz, Artenschutz und Bodenmanagement im Baualltag und dokumentiert, was es vorfindet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Baufelder grenzen an Elbe, Hafenbecken und Fleete. Die Elbe ist hier ein Tidefluss, ihr Mündungsgebiet beginnt erst bei Cuxhaven und ist Lebensraum seltener Brutvögel. Abwasser, Zementschlämme, Öl und Baustaub dürfen deshalb nicht ins Wasser gelangen. Umweltkontrollen in Hamburg-HafenCity beginnen bei Abläufen, Waschplätzen und Tankstellen auf dem Gelände.
Auf Brachflächen siedeln sich Arten an, die besonders geschützt sind. Für eine Brache nordöstlich des Lohseparks setzt sich ein Verein für den Erhalt ein, weil dort der streng geschützte Nachtkerzenschwärmer vorkommt. Wo solche Funde möglich sind, gehören Kontrollen vor Baubeginn und während der Räumung zur Bauvorbereitung.
Der Boden ist zum großen Teil aufgeschüttet und war lange Hafen- und Industrieareal mit Werften, einem Gaswerk und einer Gießerei. Aushub kann deshalb belastet sein. Bodenmanagement bedeutet hier, Haufwerke getrennt zu lagern, Proben nach Gutachten zu veranlassen und Entsorgungswege zu dokumentieren.

Wir kontrollieren Abläufe, Absetzbecken, Waschplätze und Betankung und achten darauf, dass nichts in Hafenbecken oder Elbe gelangt.
Vor dem Räumen von Brachflächen und während der Bauzeit prüfen wir, ob geschützte Tiere oder ihre Futterpflanzen betroffen sind. Funde melden wir an die Fachplanung.
Bäume an Promenaden und in Parks schützen wir mit Zäunen und Stammschutz und kontrollieren, dass im Wurzelbereich weder Material noch Fahrzeuge stehen.
Haufwerke werden getrennt gelagert und abgedeckt, Proben und Entsorgung nach Gutachten veranlasst, jede Maßnahme für die Behörde nachvollziehbar dokumentiert.
Umweltauflagen der Genehmigung werden im Baualltag umgesetzt und belegt.
Artenschutzfragen werden erkannt, bevor sie die Räumung einer Fläche stoppen.
Belasteter Boden wird getrennt erfasst und richtig entsorgt.
Hafenbecken und Elbe bleiben frei von Baustoffen aus Ihrer Baustelle.
→ Absetzbecken, abgedichtete Waschplätze und Kontrolle der Abläufe nach jedem stärkeren Regen.
→ Kontrolle vor der Räumung, Abstimmung mit der Fachplanung und, wo nötig, Bauzeiten außerhalb der Fortpflanzungszeit.
→ Arbeit an der Stelle unterbrechen, Haufwerk getrennt lagern, Gutachter informieren und das weitere Vorgehen dokumentieren.
→ Feuchthalten staubender Flächen, geschlossene Behälter für leichte Stoffe und tägliche Kontrolle der Wasserseite.
Neubauten, Promenaden und Kaianlagen direkt am Wasser, bei denen Gewässerschutz von Anfang an mitgeplant wird.
Flächen, die lange ungenutzt lagen und auf denen vor der Räumung Artenschutzfragen geklärt werden.
Arbeiten in oder neben Grünflächen wie Lohsepark und Baakenpark mit Baum- und Vegetationsschutz.
Neubauten, die über Begrünung Mikroklima und Artenvielfalt im Stadtteil fördern sollen und deren Pflanzungen geschützt werden.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und klären, welche Kontrollen an Wasser, Boden und Arten verlangt sind.
Wir legen fest, was wann kontrolliert wird. Schutzmaßnahmen bringen wir in den Einrichtungsplan ein.
Unser Personal kontrolliert Abläufe, Schutzzäune, Haufwerke und Brachflächen und meldet Auffälligkeiten sofort.
Alle Kontrollen und Maßnahmen werden mit Datum und Foto dokumentiert und für Bauherrn und Behörden aufbereitet.
Soll in Hamburg-HafenCity eine Brachfläche bebaut werden, auf der sich Kräuter und Gehölze ausgebreitet haben, dann prüfen wir vor der Räumung gemeinsam mit der Fachplanung, ob geschützte Arten betroffen sind. Wir halten die Ergebnisse fest und stimmen den Zeitpunkt der Räumung darauf ab.
Wenn beim folgenden Aushub auffälliger Boden zutage tritt, dann trennen wir das Material, decken es ab und lassen es nach Gutachten beproben. Gleichzeitig kontrollieren wir Abläufe und Absetzbecken zur Wasserseite, damit kein belastetes Wasser ins Hafenbecken gelangt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Gewässer- und Bodenschutz hängen an Dingen, die die Baustelleneinrichtung festlegt: Waschplätze, Tankstellen, Lagerflächen und Containerstandorte. Wir bringen die Umweltvorgaben schon in diese Planung ein.
Im laufenden Betrieb arbeiten wir mit Entsorgung und Reinigung zusammen. Auf Baustellen in Hamburg-HafenCity fließen Kontrollergebnisse direkt in die Dokumentation für Bauherrn und Behörden ein.
Fast jedes Baufeld liegt an Elbe, Hafenbecken oder Fleet. Was von der Fläche abläuft, erreicht direkt das Wasser. Zementschlämme, Öl oder Baustaub können dort Schaden anrichten. Wir kontrollieren deshalb Abläufe, Waschplätze und Betankung regelmäßig.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir planen mit Ihnen die Kontrollen für Wasser, Boden und Artenschutz.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-HafenCity. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit