
Hamburg-Mitte ist ein Bezirk am Wasser. Norderelbe und Süderelbe umschließen die Elbinsel, die Bille mündet in Rothenburgsort in die Elbe, durch Hammerbrook zieht sich ein Netz aus Kanälen und in der Altstadt sind Fleete erhalten. Dazu kommen Schutzgebiete, in denen seltene Pflanzen der Tideauen wachsen.
Bei Bauvorhaben in solcher Umgebung gehören Auflagen zu Gewässern, Artenschutz und Boden fast immer zur Genehmigung. Wir übernehmen die Umweltkontrollen auf der Baustelle, dokumentieren sie und sorgen dafür, dass die Auflagen im Bauablauf eingehalten werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Am Südrand der Elbinsel liegt das Naturschutzgebiet Heuckenlock, gut 100 Hektar groß und einer der letzten Tideauenwälder Europas. Zusammen mit dem Schweenssand bildet es ein FFH-Gebiet. Dort wachsen der Schierlings-Wasserfenchel und die Wibel-Schmiele, die es nur in Süßwassertideauen gibt. Seit 2012 brütet dort der Seeadler. Weitere Schutzgebiete auf der Elbinsel sind Rhee und die Auenlandschaft Norderelbe.
Die Elbe ist im Bezirk ein Tidegewässer. Im Hauptpriel des Heuckenlock liegt der Tidenhub bei mehr als 3,50 Metern, Spring- und Sturmfluten überspülen das Gebiet etwa hundertmal im Jahr. Baustellen nahe Ufern und Deichen müssen damit rechnen, dass Lager, Maschinen und Betriebsstoffe vor steigendem Wasser zu sichern sind.
Der Boden ist vielerorts Marsch, in Hammerbrook wurde er mit Sand mehrere Meter aufgehöht. Für Gewässeraufsicht und wasserrechtliche Genehmigungen ist im Bezirk die Wasserbehörde zuständig, das Bezirksamt verfolgt zudem ein Klimaanpassungskonzept für Hamburg-Mitte. Wasserhaltung, Einleitungen und Bodenaushub brauchen deshalb eine saubere Begleitung.

Wir prüfen, ob Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle umgesetzt werden. Abweichungen halten wir mit Foto und Datum fest.
Bei Arbeiten an Elbe, Bille, Kanälen oder Fleeten kontrollieren wir Absperrungen, Ölbindemittel, Lager für Betriebsstoffe und Einleitstellen.
Baumschutz, Tabuzonen und Schutzzäune werden regelmäßig geprüft. Beschädigungen melden wir sofort an die Bauleitung.
Wo Auflagen es verlangen, kontrollieren wir Schutzzäune, Brutplätze oder Quartiere und dokumentieren Funde für die Behörde.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Schäden an Ufern, Bäumen und Schutzflächen werden früh erkannt.
Fragen der Behörden lassen sich mit Protokollen beantworten.
Stillstand wegen Umweltverstößen wird seltener.
→ Tabuzonen mit Zaun und Schildern markieren, Fahrwege festlegen und die Einhaltung bei jeder Kontrolle prüfen.
→ Betriebsstoffe erhöht und in Auffangwannen lagern, einen Räumplan für Sturmflutwarnungen festlegen und danach kontrollieren.
→ Einleitung nur nach Genehmigung, Absetzbecken prüfen und die Kontrollen zum Wasser schriftlich festhalten.
→ Arbeiten in diesem Bereich unterbrechen, Fund dokumentieren und mit Bauleitung und Behörde das weitere Vorgehen klären.
Neubau und Umbau in Hammerbrook, Altstadt und Speicherstadt mit Ufermauern und Gewässern direkt am Baufeld.
Arbeiten auf der Elbinsel in der Nähe von Heuckenlock, Rhee oder der Auenlandschaft Norderelbe.
Arbeiten an Kaimauern, Liegeplätzen und Ufern im Hafen, wo Einträge in die Elbe vermieden werden müssen.
Baugruben mit Wasserhaltung in Rothenburgsort, Hammerbrook oder Wilhelmsburg, wo Grundwasser und Aushub zu begleiten sind.

Wir werten Genehmigung, Naturschutzauflagen und wasserrechtliche Vorgaben aus und legen fest, was auf der Baustelle zu kontrollieren ist.
Kontrollpunkte, Häufigkeit und Meldewege werden mit Bauleitung und Planern abgestimmt.
Wir prüfen Ufer, Tabuzonen, Lager und Schutzzäune und halten jeden Befund mit Datum und Foto fest.
Sie erhalten regelmäßige Berichte, die Sie bei Bedarf an die zuständige Behörde weitergeben können.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Mitte direkt an einem Kanal, dann verlangen die Auflagen oft Schutz vor Einträgen ins Wasser und eine genehmigte Wasserhaltung. Wir kontrollieren dann täglich Uferabsperrung, Ölbindemittel und Lager für Betriebsstoffe und halten den Zustand der Einleitstelle fest.
Wenn bei Sturmflutwarnung das Wasser steigt, dann sorgen wir dafür, dass Fässer, Kanister und Geräte aus dem Uferbereich geräumt werden. Nach dem Hochwasser prüfen wir, ob etwas ins Wasser gelangt ist. Das Ergebnis geht an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung wirkt nur, wenn sie zur Logistik passt. Lagerflächen für Betriebsstoffe, Fahrwege an Tabuzonen und Entsorgung von Aushub legen wir deshalb mit der Baustelleneinrichtung fest.
Die Umweltkontrollen laufen im Tagesgeschäft mit. Wer Lager führt oder Abfälle trennt, achtet auf dieselben Regeln, so dass Auflagen in Hamburg-Mitte nicht nur auf dem Papier stehen.
Auf der Elbinsel liegen etwa das Naturschutzgebiet Heuckenlock, das zusammen mit dem Schweenssand ein FFH-Gebiet bildet, sowie Rhee, die Auenlandschaft Norderelbe und die Möwenkolonie Hohe Schaar. Welche Auflagen für Ihre Baustelle gelten, steht in der Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung, Lageplan und Bauzeit. Wir schlagen Ihnen vor, wie die Umweltauflagen auf Ihrer Baustelle begleitet werden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Mitte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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