
Der Bezirk Hamburg-Mitte reicht quer durch die Stadt von der westlichen bis zur östlichen Landesgrenze. Zu ihm gehören 19 Stadtteile, von der Altstadt mit Kontorhäusern und Kaufhäusern über das Bürogebiet Hammerbrook bis zu Wilhelmsburg, dem flächengrößten Stadtteil Hamburgs. Entsprechend verschieden sieht der Platz aus, den eine Baustelle dort vorfindet.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass Container, Lagerflächen, Kran, Zaun, Baustrom und Bauwasser auf die tatsächliche Fläche passen. Dazu gehört in Hamburg-Mitte fast immer die Frage, welcher Teil der Einrichtung auf öffentlichem Grund steht und rechtzeitig beantragt werden muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Altstadt und der Neustadt gibt es kaum freie Grundstücksränder. Die Gebäude stehen dicht an Gehwegen, Fleeten und Einkaufsstraßen wie der Mönckebergstraße. Container, Gerüste, Baugruben, Kräne und Bauzufahrten auf öffentlichen Wegeflächen sind nach dem Hamburgischen Wegegesetz Sondernutzungen und brauchen eine Erlaubnis. Das Bezirksamt empfiehlt dafür vier bis sechs Wochen Vorlauf. Einen Anspruch auf die Erlaubnis gibt es nicht.
Der Untergrund verlangt eigene Überlegungen. Hammerbrook liegt auf früherer Marsch an der Billemündung und wurde zur Entwässerung mit Sand teils um mehr als fünf Meter aufgehöht. Die Speicher der Speicherstadt stehen auf Millionen von Holzpfählen. Wo Kran, Silo oder schwere Lagerflächen stehen sollen, klären wir deshalb Tragfähigkeit und Abstände zu Ufermauern früh mit dem Tragwerksplaner.
Hinzu kommt der Schutz des Bestands. Speicherstadt und Kontorhausviertel sind Welterbe, die Backsteinsiedlungen in Hamm, Horn und im oberen Borgfelde stehen unter Erhaltungsverordnungen. Eine Einrichtung, die Fassaden, Brücken oder Grünzüge berührt, wird in Hamburg-Mitte entsprechend sorgfältig abgestimmt.

Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandort, Wege und Tore in einen maßstäblichen Plan, der auch die Flächen auf Gehweg oder Fahrbahn ausweist. So ist sichtbar, welche Teile eine Sondernutzung brauchen.
Wo der Platz in der City fehlt, prüfen wir gestapelte Containeranlagen, Flächen im Gebäude oder ausgelagerte Aufenthaltsräume. Sanitäranlagen planen wir dort, wo Anschlüsse erreichbar sind.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege werden so gelegt, dass sie weder Zufahrt noch Fluchtwege kreuzen. Für große Flächen in Wilhelmsburg oder im Hafen planen wir mehrere Verteilerpunkte.
Bauzaun, Schutzwände für Fußgänger und die Beschilderung am Straßenrand stimmen wir mit den Auflagen der Sondernutzung ab. Tore liegen dort, wo Lkw ohne Rangieren über den Gehweg einfahren können.
Anträge für öffentliche Flächen liegen rechtzeitig vor und bremsen den Start nicht aus.
Container, Lager und Kran passen auf die Fläche, ohne dass später umgebaut werden muss.
Zufahrten und Fußwege sind getrennt, auch an belebten Straßen.
Bestand, Ufer und Grün sind vor Schäden durch die Einrichtung geschützt.
→ Wir stellen die Fläche im Plan dar, beantragen die Sondernutzung mit Vorlauf und prüfen, ob Teile der Einrichtung später ins Gebäude wandern können.
→ Standort, Abstützung und Lastannahmen klären wir mit dem Tragwerksplaner, bevor der Plan feststeht. Bei Bedarf weichen wir auf einen anderen Standort aus.
→ Zufahrt, Schutzgeländer und Sichtfelder werden so geplant, dass Fußgänger geführt werden. Wo nötig, sehen wir einen Posten an der Ausfahrt vor.
→ Gerüstanker, Lagerflächen und Wege legen wir so, dass Fassaden und Bäume geschont werden. Den Zustand vor Baubeginn halten wir fest.
Geschäfts- und Kontorhäuser in Altstadt und Neustadt, bei denen jede Containerfläche auf öffentlichem Grund liegt.
Neubau und Umbau im Bürogebiet Hammerbrook, wo Kanäle, aufgehöhter Boden und große Bauvolumen zusammenkommen.
Arbeiten an Backsteinsiedlungen in Hamm, Horn und Borgfelde mit Rücksicht auf Fassaden und Grünzüge.
Neue Wohnquartiere in Wilhelmsburg auf Flächen, die durch die Verlegung der Reichsstraße frei wurden, mit viel Platz und langen Wegen.

Wir sehen uns Grundstück, Gehweg, Zufahrt, Ufer und Nachbarbebauung an und klären, welche Flächen privat und welche öffentlich sind.
Container, Lager, Kran, Zaun, Strom und Wasser kommen in einen Plan, der mit Bauleitung und Tragwerksplanung abgestimmt wird.
Die nötigen Sondernutzungen werden mit Vorlauf beantragt. Nach der Erlaubnis bauen wir die Einrichtung in der festgelegten Reihenfolge auf.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir, ob Flächen zurückgegeben, verlegt oder erweitert werden müssen.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Mitte direkt an einer Einkaufsstraße, dann gibt es meist keinen Hof und keine Freifläche. Wir planen dann die Container auf einem schmalen Streifen vor dem Gebäude, beantragen diese Fläche als Sondernutzung und legen einen geschützten Durchgang für Passanten an.
Wenn der Rohbau weit genug ist, dann ziehen Aufenthaltsräume und Lager in das Erdgeschoss oder den Keller um. Die Fläche auf dem Gehweg wird kleiner, die Erlaubnis lässt sich verkürzen und die Straße gewinnt Platz zurück.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für Lieferfenster, Lagerordnung und Sicherheit. Liegen Tor, Lager und Kranreichweite fest, lassen sich Anlieferungen danach takten und Wachposten richtig platzieren.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an und prüfen, ob die Sondernutzung verlängert oder geändert werden muss. So bleibt die Baustelleneinrichtung in Hamburg-Mitte während der ganzen Bauzeit stimmig.
Ja. Container, Bauwagen, Gerüste, Baugruben, Kräne und Bauzufahrten auf öffentlichen Wegeflächen gelten als Sondernutzung nach dem Hamburgischen Wegegesetz. Ohne Erlaubnis liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, deshalb planen wir den Antrag fest ein.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und Ihre Fragen zur Fläche. Wir erstellen einen Vorschlag für die Einrichtung Ihrer Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Mitte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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