
Wer in Hamburg-Billbrook baut, baut fast immer zwischen laufenden Betrieben. Der Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte besteht nahezu vollständig aus Gewerbe- und Industrieflächen, Wohnhäuser sind die Ausnahme. Neben dem Grundstück wird produziert, verladen und umgeschlagen, oft im Schichtbetrieb. Eine Baustelleneinrichtung muss deshalb vom ersten Tag an so liegen, dass die Nachbarn weiterarbeiten können.
Wir planen die Einrichtung Ihres Baufelds als Ganzes: Containeranlage, Sanitär, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Tore, Lagerflächen und die innere Erschließung. Grundlage ist ein Lageplan, der Kranstandorte, Wege und Ablageflächen zusammendenkt, bevor der erste Container angeliefert wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Billbrook liegt am Rand der Marsch im Urstromtal der Elbe. Das frühere Sumpfgebiet wurde eingedeicht und ab der Mitte des 19. Jahrhunderts für die Industrie aufgeschüttet. Für die Einrichtung heißt das: Aufstellflächen für Kran, Silo und Containerstapel brauchen eine Tragfähigkeit, die man nicht voraussetzen darf. Wir stimmen Lastannahmen und Unterbau der Baustraßen früh mit der Tragwerks- und Bodenplanung ab.
Fünf breite Kanäle durchziehen das Gebiet: Tiefstackkanal, Billbrookkanal, Tidekanal, Industriekanal und Moorfleeter Kanal. Viele Grundstücke grenzen an eine Uferkante, andere an Anschlussgleise der Billwerder Industriebahn, von denen ein Teil stillgelegt oder abgebaut ist. Solche Ränder schränken ein, wo Container, Kran und Lager stehen dürfen und sie gehören von Anfang an in den Lageplan.
Im Zielbild für die Billstraße am Westrand des Industriegebiets hält die Stadt fest, dass öffentliche Flächen nicht als Aufstell- oder Logistikflächen dienen sollen. Ausweichen auf die Straße ist also keine Lösung. Die Baustelleneinrichtung muss auf dem eigenen Grundstück funktionieren. Wir planen sie so knapp, dass für Bauteile und Fahrzeuge genug Raum bleibt.

Wir legen fest, wo Büro- und Aufenthaltscontainer, Sanitär, Lager, Kran und Entsorgung stehen. Auf großen Industriegrundstücken trennen wir Bauteil-Ablage, Fahrwege und Arbeitsbereiche so, dass Lkw nicht rangieren müssen, wo gearbeitet wird.
Container für Bauleitung, Gewerke und Material stellen wir nach Personalstärke und Bauphase zusammen. Wächst die Mannschaft während des Rohbaus, planen wir die Erweiterungsfläche gleich mit, statt später umzusetzen.
Wir koordinieren die Anschlüsse, die Verteilung über das Baufeld und die Abnahme. Bei Hallen mit langen Achsen planen wir die Verteiler so, dass Gewerke an jedem Abschnitt Strom bekommen, ohne Kabel quer über Fahrwege zu legen.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze, auch an Uferkanten und Gleisen. Tore setzen wir dort, wo Lkw sauber einbiegen können. Beschilderung und Absperrungen zur Straße stimmen wir mit der Verkehrsführung ab.
Kran, Lager und Container stehen dort, wo sie während der ganzen Bauzeit bleiben können.
Fahrwege und Arbeitsbereiche sind getrennt, bevor der erste Lkw das Tor passiert.
Baustrom und Bauwasser erreichen jeden Bauabschnitt ohne Provisorien quer über das Gelände.
Ein Ansprechpartner hält den Einrichtungsplan aktuell, wenn die Bauphase wechselt.
→ Wir klären die Lasten für Kran, Silo und Containerstapel mit der Planung und sehen tragfähige Baustraßen und Plattformen vor, bevor schweres Gerät anrückt.
→ Diese Ränder zeichnen wir als Sperrzonen in den Lageplan ein und legen Lager, Container und Fahrwege so, dass Abstände eingehalten bleiben.
→ Wir planen die Einrichtung vollständig auf dem Grundstück und staffeln die Flächen nach Bauphase, damit auch in engen Abschnitten Platz für Anlieferung bleibt.
→ Tore, Lärmquellen und Lichtmasten richten wir so aus, dass Zufahrten der Nachbarbetriebe frei bleiben und sprechen die Lage vorab mit den Anliegern ab.
Neue Lager-, Umschlag- und Produktionshallen auf großen Grundstücken, bei denen Kran, Fertigteile und Lagerflächen gleichzeitig Platz brauchen.
Bauvorhaben auf Flächen, die aus mehreren kleinen Grundstücken zusammengeführt werden, wie es das Zielbild für die Billstraße vorsieht.
Erweiterungen und Modernisierungen bestehender Betriebe, bei denen Baustelle und Produktion auf demselben Gelände nebeneinander bestehen.
Umbauten an Anlagen der Energie- und Abfallwirtschaft, etwa im Umfeld des Heizkraftwerks Tiefstack an der Billwerder Bucht.

Wir sehen uns Grenzen, Ufer, Gleise, Zufahrten und Nachbarbetriebe an und klären mit Ihnen Bauablauf und Bauzeit.
Container, Kran, Lager, Fahrwege und Medien kommen in einen Lageplan, der jede Bauphase abbildet.
Wir koordinieren Anlieferung und Aufstellung der Einrichtung, Anschlüsse und Bauzaun bis zur Übergabe an die Gewerke.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir Flächen und Wege an und bauen am Ende alles geordnet zurück.
Liegt ein Hallenneubau in Hamburg-Billbrook auf einem Grundstück, das an einer Seite an einen Kanal und an einer anderen an ein Anschlussgleis grenzt, dann bleibt meist nur eine Straßenseite für Tor und Anlieferung. In diesem Fall legen wir die Zufahrt dorthin, führen die Baustraße als Schleife über das Grundstück und setzen Container und Sanitär an die Gleisseite, wo ohnehin kein Lkw fahren kann.
Ist der Boden aus früheren Aufschüttungen gemischt, dann planen wir für Kran und Betonpumpe feste Plattformen und halten die Lagerflächen davon getrennt. Wächst die Halle abschnittsweise, verschieben wir Lager und Ablage mit, damit der fertige Teil frei für den Ausbau wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für alles, was danach kommt: Anlieferfenster, Lagerordnung, Zugangskontrolle und Erste-Hilfe-Stationen setzen auf ihm auf. Deshalb übergeben wir ihn nicht als Zeichnung, sondern pflegen ihn über die Bauzeit weiter.
Auf Wunsch verbinden wir die Baustelleneinrichtung mit Logistik-Management, operativer Baulogistik, Baustellensicherheit und ökologischer Baubegleitung. So greift die Planung für Hamburg-Billbrook ohne Brüche zwischen einzelnen Dienstleistern ineinander.
Das Gebiet ist frühere Marsch, die für die Industrie aufgeschüttet wurde. Wie gut eine Fläche Kran, Silo oder Containerstapel trägt, hängt vom Aufbau des Bodens ab. Wir stimmen die Aufstellflächen deshalb mit der Boden- und Tragwerksplanung ab, bevor schweres Gerät kommt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihres Grundstücks.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Billbrook. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit