
Hamburg-Veddel ist einer der kleinsten Stadtteile der Stadt. Das Wohnviertel auf der Kleinen Veddel umfasst nach Angaben der Stadt rund 47 Hektar, eingefasst von Bahngleisen und Autobahnen. Nördlich und westlich schließen Hafenbecken und die Industrieflächen der Peute an. Wer hier eine Baustelle einrichtet, findet selten eine freie Wiese für Container und Lager.
Wir planen deshalb jede Fläche bewusst: wo die Unterkünfte stehen, wo Material liegen darf, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden und wo der Bauzaun verläuft. Ziel ist eine Baustelleneinrichtung, die vom ersten Tag an funktioniert und sich mit dem Bauablauf verändern lässt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Wohnviertel stehen straßenlange Backsteinzeilen aus den zwanziger Jahren, einheitlich gestaltet nach Plänen von Fritz Schumacher. Zwischen den Häuserreihen bleibt wenig Raum. Container, Kranstandort und Materiallager müssen oft im Straßenraum oder in Höfen Platz finden, ohne Hauseingänge und Rettungswege zu versperren.
Auf der Peute ist es umgekehrt: große Hallen, Lagerhäuser und Hofflächen, die aber im laufenden Betrieb genutzt werden. Dort geht es darum, eine Baustelle so abzugrenzen, dass Werkverkehr und Bauverkehr sich nicht kreuzen. Einige frühere Fabrikgebäude stehen unter Denkmalschutz, was Anschlüsse und Befestigungen am Bestand einschränken kann.
Der Baugrund verlangt Aufmerksamkeit. Bei einem Wohnungsneubau auf einer früheren Gewerbefläche im Stadtteil gingen dem Hochbau Abbruch, Kampfmittelsondierung, Baugrube und Bodenverbesserung voraus. Für Kranstellflächen und befahrbare Lagerplätze planen wir Tragschichten und Lastannahmen deshalb nach dem Baugrundgutachten, nicht nach Gefühl.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir dort auf, wo sie den Bauablauf nicht behindern. In der dichten Bebauung von Hamburg-Veddel sind gestapelte Anlagen oft die platzsparende Lösung.
Wir stimmen die Anschlusspunkte mit den Versorgern ab, legen Verteiler und Leitungswege fest und achten darauf, dass Kabel nicht quer über Gehwege oder Zufahrten laufen.
Lagerplätze und Kranstandorte bekommen eine tragfähige Unterlage, die zum Baugrundgutachten passt. Flächen, die mit dem Baufortschritt frei werden, ziehen wir in den Plan nach.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrungen trennen die Baustelle von Fußwegen, Höfen und Straßen. Für Arbeiten im öffentlichen Raum bereiten wir die Unterlagen zur verkehrsrechtlichen Anordnung vor.
Jeder Quadratmeter Fläche hat vor Baubeginn eine feste Aufgabe.
Strom, Wasser und Entsorgung sind an Ort und Stelle, bevor die ersten Gewerke kommen.
Nachbarn und Betriebe rund um die Baustelle werden möglichst wenig gestört.
Der Einrichtungsplan wächst mit dem Bauablauf mit und bleibt aktuell.
→ Wir prüfen gestapelte Containeranlagen, kleinere Lagerflächen mit häufigerer Anlieferung und, wo zulässig, eine befristete Nutzung von Straßenraum.
→ Die Baustellenfläche wird klar abgezäunt und bekommt eine eigene Zufahrt, soweit das Gelände es erlaubt. Wege für Werkverkehr bleiben frei.
→ Tragschichten, Lastverteilplatten und Kranstandorte legen wir nach Gutachten fest und dokumentieren sie im Einrichtungsplan.
→ Die Sondierung planen wir als festen Schritt vor der Baugrube ein, damit Container und Lager nicht auf ungeprüften Flächen stehen.
Dach-, Fassaden- und Fensterarbeiten in bewohnten Häusern mit wenig Platz vor der Tür.
Neubauten nach Abbruch, mit Kampfmittelsondierung, Baugrube und Bodenverbesserung vor dem Hochbau.
Neubau und Umbau von Hallen und Lagerhäusern mit getrennten Flächen für Baustelle und laufenden Betrieb.
Arbeiten im Umfeld der Elbbrücken und der Bahnanlagen, für die große Lager- und Montageflächen gebraucht werden.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrten, Nachbarschaft und vorhandene Anschlüsse an und sichten Baugrundgutachten und Pläne.
Container, Lager, Kran, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun kommen in einen Plan, der die Bauphasen abbildet.
Wir stellen die Einrichtung auf, nehmen Anschlüsse in Betrieb und übergeben die Baustelle mit einer klaren Baustellenordnung.
Ändert sich der Bauablauf, ziehen wir Flächen und Anlagen um und halten den Plan auf dem Stand.
Soll in einer Backsteinzeile auf der Kleinen Veddel ein Dach erneuert und eine Fassade instand gesetzt werden, dann liegt die Baustelle mitten in einer bewohnten Straße. Ein Kran kommt selten in Frage, ein Lastenaufzug am Gerüst schon. Container und Lagerfläche müssen auf einen schmalen Streifen passen.
In diesem Fall planen wir die Fläche in Abschnitten: Lager und Aufenthaltscontainer wandern mit dem Gerüst von Haus zu Haus, der Bauzaun bleibt kurz und Hauseingänge bleiben zugänglich. Bauwasser und Baustrom werden so geführt, dass Bewohner sicher an der Baustelle vorbeikommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine Baustelleneinrichtung ist nur so gut wie die Anlieferung, die sie versorgt. In Hamburg-Veddel hängen beide eng zusammen, weil kleine Lagerflächen häufigere Lieferungen bedeuten. Deshalb stimmen wir Lagergröße und Lieferrhythmus gemeinsam ab.
Auch Bewachung und Zugangskontrolle planen wir mit: Tor, Pforte und Zaunverlauf werden so gelegt, dass sie auf der Baustelle in Hamburg-Veddel zur Sicherheitslösung passen und nicht später umgebaut werden müssen.
Oft im Straßenraum mit Genehmigung, in Höfen oder gestapelt auf kleiner Grundfläche. Welche Lösung passt, hängt von Straße, Bauzeit und Nachbarschaft ab. Wir prüfen die Möglichkeiten vor Ort und bereiten die nötigen Anträge vor.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir prüfen Flächen und Zufahrten und machen Ihnen einen Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Veddel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit