
Mit rund 1,8 Quadratkilometern gehört Hamburg-St. Georg zu den kleinen Stadtteilen der Innenstadt, trotzdem wohnen hier mehr als 12.000 Menschen. Die Außenalster im Nordwesten, die Gleise des Hauptbahnhofs im Westen und die Bahnstrecke nach Lübeck im Süden ziehen feste Grenzen. Freie Grundstücke für Container oder Materiallager sind selten, meist bleibt nur der Straßenraum vor dem Haus.
Die Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einer Bestandsaufnahme: Wie breit ist der Gehweg, wo darf ein Kran stehen, welche Fläche gibt die Genehmigung her? Wir planen Container, Bauzaun, Baustrom und Bauwasser so, dass sie in den vorhandenen Platz passen und der Fuß- und Radverkehr weiterläuft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wer in Hamburg-Mitte Container, Bauwagen, Gerüste, Baugruben, Kräne oder eine Bauzufahrt auf öffentlichen Wegen braucht, benötigt dafür eine Sondernutzungserlaubnis nach dem Hamburgischen Wegegesetz. Einen Anspruch darauf gibt es grundsätzlich nicht und das Bezirksamt empfiehlt mehrere Wochen Vorlauf. Der Einrichtungsplan muss also stehen, bevor die erste Lieferung bestellt wird.
Rund um den Hansaplatz und an der Langen Reihe stehen Etagenhäuser aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, mehrere davon unter Denkmalschutz. Viele dieser Häuser haben Läden und Lokale im Erdgeschoss und kaum Hofflächen. Eine Einrichtung, die Schaufenster verdeckt oder Hauseingänge versperrt, sorgt schnell für Ärger in der Nachbarschaft.
Im Osten des Stadtteils sieht es anders aus: Hier wurde im Zweiten Weltkrieg viel zerstört, entlang des Steindamms entstanden danach vor allem Bürohäuser. Bei deren Umbau oder Ersatz sind die Grundstücke größer, dafür liegt die Baustelle an einer vierspurigen Durchgangsstraße. Jede Zufahrt muss dort mit dem fließenden Verkehr abgestimmt werden.

Wir vermessen den verfügbaren Straßenraum, zeichnen Container, Lagerzonen und Kranstandort ein und legen den Plan der Genehmigung zugrunde. In Hamburg-St. Georg zählt dabei jeder Meter Gehweg.
Wo die Grundfläche fehlt, stapeln wir Büro- und Aufenthaltscontainer oder verlegen sie in Räume des Bestandsgebäudes. Sanitärlösungen planen wir so, dass Anschlüsse und Entleerung erreichbar bleiben.
Wir klären mit dem Netzbetreiber, wo Baustrom abgenommen werden kann. Leitungen führen wir so, dass sie keine Stolperstellen auf dem Gehweg bilden.
Bauzaun, Schutztunnel unter dem Gerüst und Absperrungen stellen wir so, dass Passanten, Kinderwagen und Rollstühle sicher an der Baustelle vorbeikommen.
Der Einrichtungsplan liegt schon vor dem Genehmigungsantrag vor und passt zur tatsächlichen Straßenbreite.
Container, Strom und Wasser stehen bereit, wenn die Gewerke anfangen.
Passanten und Anlieger kommen sicher an der Baustelle vorbei.
Änderungen in späteren Bauphasen sind im Plan bereits vorgesehen.
→ Wir prüfen gestapelte Container, eine Einrichtung im Erdgeschoss des Gebäudes und eine Lagerung außerhalb des Stadtteils mit Abruf nach Bedarf.
→ Wir reichen den Einrichtungsplan früh ein und bereiten Varianten vor, falls das Bezirksamt eine kleinere Fläche freigibt.
→ Standort, Schwenkbereich und notwendige Sperrungen planen wir zusammen mit der Bauleitung und stimmen die Zeiten mit den Behörden ab.
→ Eingänge und Schaufenster bleiben zugänglich. Bauzaunfelder mit Durchgang und gut sichtbare Beschilderung lenken die Kundschaft um die Baustelle herum.
Sanierung, Dachausbau und Modernisierung von Etagenhäusern, teils unter Denkmalschutz, mit Einrichtung fast vollständig im Straßenraum.
Umbau oder Ersatz von Nachkriegsbauten an einer vierspurigen Durchgangsstraße mit größeren Grundstücken.
Arbeiten zwischen Hachmannplatz und Steintorplatz, wo Fußgängerströme und Busverkehr wenig freien Raum lassen.
Sanierungen und Erweiterungen an einem Knotenpunkt von S- und U-Bahn mit wenigen Abstellflächen.

Wir messen Gehweg, Fahrbahn und mögliche Stellflächen auf und halten fest, welche Läden, Eingänge und Haltestellen betroffen sind.
Container, Zaun, Kran, Lager und Medien werden eingezeichnet, mit Varianten für eine kleinere genehmigte Fläche.
Wir bereiten die Unterlagen für die Sondernutzung vor und stimmen offene Punkte mit dem Bezirksamt ab.
Die Einrichtung wird aufgebaut und an die Bauleitung übergeben. In späteren Bauphasen passen wir sie an.
Soll in Hamburg-St. Georg ein viergeschossiges Etagenhaus aus der Gründerzeit ein neues Dachgeschoss bekommen und gibt es keinen Hof, dann wird die gesamte Einrichtung im Straßenraum geplant. Wir zeichnen Gerüst, Schutztunnel, einen Aufzug für Material und einen schmalen Lagerstreifen ein und beantragen die Fläche beim Bezirk.
Ist der Gehweg zu schmal für einen Container, dann richten wir den Aufenthaltsraum in einer leerstehenden Wohnung oder einem Kellerraum des Hauses ein. Material wird nur in Tagesmengen angeliefert, damit der Lagerstreifen nicht überläuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan legt fest, wo Lieferfahrzeuge halten, wo das Tor der Zugangskontrolle steht und wo der Rettungsdienst anfährt. Logistik-Management, Sicherheit und Sanitätsdienst bauen auf dieser Zeichnung auf.
Ändert sich der Bauablauf, etwa wenn das Gerüst nach dem Rohbau wandert, passen wir die Einrichtung an und geben den neuen Stand an alle Beteiligten weiter.
Ja. Container, Bauwagen, Gerüste und Bauzufahrten auf öffentlichen Wegen sind in Hamburg-St. Georg erlaubnispflichtige Sondernutzungen. Ohne Erlaubnis liegt eine Ordnungswidrigkeit vor, deshalb gehört der Antrag an den Anfang der Planung.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Ihre Baustelleneinrichtung in den vorhandenen Straßenraum passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-St. Georg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit