
Der Hamburger Hauptbahnhof liegt nach seinen Bezirksgrenzen vollständig in Hamburg-St. Georg, sein Ostausgang führt auf den Hachmannplatz. Hunderttausende Reisende nutzen ihn jeden Tag, am Steintorplatz halten zusätzlich die Fernbusse des ZOB. Für einen Baustellen-Lkw ist das kein Ort, an dem er unangemeldet warten kann.
Unser Logistik-Management legt fest, wann welches Fahrzeug kommt, auf welchem Weg es anfährt und wo es entladen wird. Lieferfenster, Ladezonen und Wartepositionen werden vorab vergeben, damit der Verkehr im Stadtteil nicht durch die Baustelle ins Stocken gerät.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Steindamm ist rund 800 Meter lang und verbindet den Steintorplatz mit der Lohmühlenstraße. Ab dem Kreuzweg ist er vierspurig als Durchgangsstraße ausgebaut, sein südlicher Teil wurde dagegen vom Durchgangsverkehr befreit und ist heute eine belebte Geschäftsstraße. Ein Lieferweg, der auf dem einen Abschnitt problemlos ist, kann auf dem anderen den Verkehr blockieren.
Im Süden und Südosten trennt die Bahnstrecke nach Lübeck den Stadtteil vom Münzviertel und von Borgfelde, es gibt dort nur wenige Übergänge. Baustellenverkehr aus dem Süden ist deshalb auf wenige Zufahrten angewiesen. Eine gesperrte Unterführung lässt sich nicht einfach über die Nachbarstraße umfahren.
Die Lange Reihe ist eine Geschäfts- und Gastronomiestraße mit dichter Altbebauung, am Hauptbahnhof stehen große Theater mit Abendvorstellungen. Morgens beliefern Händler ihre Läden, abends füllen sich die Straßen mit Publikum. Baustellenlieferungen müssen in die Lücken zwischen diesen Zeiten passen.

Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. In Hamburg-St. Georg berücksichtigen wir dabei Lieferzeiten der Läden, Stoßzeiten am Bahnhof und Ruhezeiten der Anwohner.
Für jede Baustelle legen wir fest, über welche Bahnunterführung oder Hauptstraße Fahrzeuge anfahren. Für Sperrungen halten wir einen zweiten Weg bereit.
Lkw, die zu früh kommen, warten nicht vor der Baustelle. Wir vereinbaren Pufferflächen außerhalb des Stadtteils und rufen die Fahrzeuge zum Termin ab.
Anlieger und Gewerbe erfahren rechtzeitig, wann große Lieferungen, Kranhübe oder Betonierarbeiten anstehen. So lassen sich Konflikte vor Ort vermeiden.
Material kommt zum Einbautermin und belegt keine knappen Flächen.
Lkw stehen nicht im Bus- und Lieferverkehr des Stadtteils.
Gewerke wissen, wann ihre Lieferung entladen werden kann.
Nachbarn und Gewerbetreibende sind informiert, statt überrascht zu werden.
→ Alle Bestellungen laufen über den Lieferkalender. Überschneidungen sehen wir vorher und verteilen sie auf freie Fenster.
→ Wir prüfen Durchfahrtshöhen und Kurvenradien vorab und lassen bei Bedarf auf kleinere Fahrzeuge umladen.
→ Lieferungen in Bahnhofsnähe legen wir in ruhigere Stunden und halten die Ladezone nur so lange belegt wie nötig.
→ Wir planen laute Anlieferungen in die zulässigen Zeiten und benennen einen Ansprechpartner für Fragen aus der Nachbarschaft.
Bürohäuser und Geschäftsgebäude an einer Hauptstraße, auf der Lieferverkehr, Fußgänger und Durchgangsverkehr zusammentreffen.
Arbeiten zwischen Hachmannplatz, Steintorplatz und ZOB, wo Fernbusse, Taxis und Reisende den Takt vorgeben. Für die Steintorbrücke ist eine Überdachung geplant.
Altbauten in einer belebten Geschäftsstraße mit Lieferzeiten für Läden und Lokale.
Vorhaben an einem Knoten von S- und U-Bahn mit Hochschule und Gerichtsgebäude.

Wir prüfen Zufahrten, Durchfahrtshöhen, Haltestellen und Lieferzeiten der Nachbarschaft rund um die Baustelle.
Routen, Ladezonen, Pufferflächen und Regeln für die Anmeldung werden schriftlich festgelegt.
Gewerke und Lieferanten melden ihre Fahrten an, wir vergeben Zeitfenster und lösen Überschneidungen.
Vor Ort rufen wir Fahrzeuge ab, reagieren auf Verspätungen und passen den Plan an den Baufortschritt an.
Entsteht in Hamburg-St. Georg ein Neubau am vierspurigen Abschnitt des Steindamms, dann kommen in der Rohbauphase Betonmischer, Stahllieferungen und Schalungsmaterial oft am selben Tag. Wir vergeben feste Fenster, sodass höchstens ein Fahrzeug an der Ladezone steht. Die übrigen warten auf einer Pufferfläche.
Fällt eine Zufahrt durch eine Sperrung weg, dann schalten wir auf die vorbereitete Ausweichroute um und informieren alle Lieferanten, deren Fenster betroffen sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Zeitfenster stimmen wir mit der Zugangskontrolle am Tor ab: Wer nicht im Lieferkalender steht, wird angehalten. Das Personal der operativen Baulogistik weiß, wann es zum Entladen bereitstehen muss.
Grundlage ist der Einrichtungsplan mit Ladezone, Kranstandort und Lagerflächen. Ändert sich einer dieser Punkte, passen wir Kalender und Routen an.
Weil auch wenige Lieferungen im dichten Straßennetz von Hamburg-St. Georg den Verkehr aufhalten können. Schon ein Lkw, der zur falschen Zeit vor einem Altbau steht, blockiert Busse, Lieferwagen und Radfahrer. Ein einfacher Lieferkalender verhindert das.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und erwartete Liefermengen. Wir entwerfen ein Logistik-Management, das zu Verkehr und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-St. Georg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit