
Ein Lkw mit Fertigteilen, der zur falschen Stunde in der Neustadt ankommt, steht im Berufsverkehr, blockiert einen Bus oder findet keinen Platz zum Abladen. Auf einer Innenstadtbaustelle entscheidet deshalb die Uhrzeit oft mehr über den Bauablauf als die Entfernung zum Lieferwerk.
Unser Logistik-Management für Hamburg-Neustadt legt fest, wann welches Fahrzeug kommt, wo es hält und wie lange es bleiben darf. Wir verbinden ein Baulogistikkonzept mit digitaler Liefersteuerung, damit Material zum Bedarf der Gewerke eintrifft und die Straße danach wieder frei ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Durch den Stadtteil verläuft die Ludwig-Erhard-Straße als Teil der Bundesstraße 4 vom Rödingsmarkt bis zum Holstenwall. Am Hafenrand nimmt der Baumwall an Werktagen rund 29.000 Fahrzeuge. Wer an diesen Achsen anliefert, braucht kurze Haltezeiten und eine Abladestelle, die den Verkehr nicht ausbremst.
Im Osten gelten andere Regeln: Der Jungfernstieg ist für den privaten Autoverkehr gesperrt, Busse, Taxis, Radfahrer und Lieferverkehr dürfen weiter fahren. Am Gänsemarkt halten Metrobusse, die Veloroute 3 führt hindurch. Baustellenverkehr muss sich hier zwischen Linienbussen, Radverkehr und vielen Fußgängern einfädeln.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. Rund um Großneumarkt und Portugiesenviertel wird gewohnt und abends in Kneipen und Restaurants gefeiert, an Staatsoper und Laeiszhalle beginnen Vorstellungen am Abend, der Michel empfängt Besucher bis in den späten Abend. Lieferfenster in Hamburg-Neustadt werden deshalb nach Straße und Tageszeit verschieden gesetzt.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Fahrzeugarten und Zufahrten und legen fest, über welche Straße und zu welcher Zeit jede Lieferung kommt.
Jeder Lieferant bucht ein Zeitfenster. So stehen am Hafenrand oder an der Ludwig-Erhard-Straße nie mehrere Lkw gleichzeitig vor der Baustelle.
Wir bereiten verkehrsrechtliche Anordnungen vor und informieren Anlieger, Geschäfte und Einrichtungen in der Straße über Lieferzeiten.
Lieferungen werden auf den Baufortschritt abgestimmt, damit wenig Material zwischengelagert werden muss und kurze Wege auf der Baustelle bleiben.
Lkw warten nicht auf der Straße, sondern kommen zu ihrem Zeitfenster.
Busse, Radfahrer und Fußgänger werden weniger behindert.
Gewerke erhalten ihr Material zum passenden Zeitpunkt.
Anwohner und Geschäfte wissen, wann geliefert wird.
→ Gebuchte Zeitfenster, ein Vorstauplatz außerhalb des Stadtteils und ein Einweiser, der das Fahrzeug erst abruft, wenn die Abladestelle frei ist.
→ Wir planen die Fahrt in verkehrsarme Zeiten und holen die nötigen Genehmigungen frühzeitig ein.
→ Lieferfenster in Wohnstraßen werden auf ruhezeitverträgliche Stunden gelegt, laute Lieferungen kündigen wir vorher an.
→ Der Lieferplan folgt dem Bauzeitenplan, Änderungen werden täglich mit der Bauleitung abgeglichen.
Büro-, Hotel- und Wohngebäude an der Ludwig-Erhard-Straße, bei denen Betonagen und Fertigteile durch dichten Verkehr kommen.
Arbeiten an Läden und Büros rund um Jungfernstieg und Gänsemarkt, bei denen Lieferungen um Busse und Radverkehr herum geplant werden.
Vorhaben in der Nähe von Baumwall und Elbe, wo der starke Verkehr der Hafenrandstraße die Lieferfenster bestimmt.
Modernisierungen rund um Großneumarkt und Portugiesenviertel mit Lieferungen durch schmale Wohnstraßen.

Wir klären, welche Gewerke wann welche Mengen brauchen und über welche Straßen die Fahrzeuge kommen können.
Aus Bauzeitenplan und Verkehrslage entsteht ein Lieferkonzept mit festen Fenstern je Straße und Tageszeit.
Lieferanten buchen ihre Slots, wir rufen Fahrzeuge ab und lösen Konflikte, bevor sie auf der Straße entstehen.
Wartezeiten und Verspätungen werden erfasst, das Konzept wird an neue Bauphasen und Verkehrslagen angepasst.
Liegt eine Baustelle direkt an der Ludwig-Erhard-Straße in Hamburg-Neustadt, dann wird die Abladestelle meist in einer Nebenstraße oder auf einem Fahrstreifen mit Anordnung eingerichtet. Wir vergeben dann Zeitfenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten und lassen Fahrzeuge von einem Wartepunkt abrufen.
Steht eine Betonage mit vielen Fahrmischern an, dann planen wir sie mit festen Abständen zwischen den Fahrzeugen und stimmen sie mit der Verkehrsbehörde ab. Grenzt die Baustelle an Wohnhäuser, werden lautere Lieferungen auf spätere Morgenstunden gelegt und die Nachbarn vorher informiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Liefersteuerung hängt eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen: Nur wo eine Abladestelle geplant ist, kann ein Zeitfenster vergeben werden. Deshalb arbeiten Einrichtungsplan und Lieferplan bei uns von Anfang an zusammen.
Das Torpersonal kontrolliert vor Ort die Buchung jedes Fahrzeugs und meldet Abweichungen zurück. So bleibt das Logistik-Management in Hamburg-Neustadt nicht Papier, sondern wird jeden Tag an der Zufahrt umgesetzt.
Das hängt von der Straße ab. An der Ludwig-Erhard-Straße und am Hafenrand meiden wir die Hauptverkehrszeiten, in Wohnstraßen rund um den Großneumarkt die frühen Morgenstunden. Die genauen Fenster legen wir mit Bauleitung und Behörde fest.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und Gewerke. Wir entwickeln ein Lieferkonzept, das zu Straße, Verkehr und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Neustadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit