
In Hamburg-Billbrook ist die Baustelle selten das einzige Ziel für schwere Fahrzeuge. Speditionen, Lagerhallen, Recyclingbetriebe und Industriebetriebe sorgen für dauerhaften Lkw-Verkehr auf denselben Straßen, über die auch Beton, Stahl und Fertigteile kommen müssen. Wer Anlieferungen dem Zufall überlässt, steht schnell mit drei Lastzügen vor einem Tor, an dem gerade einer entladen werden kann.
Unser Logistik-Management bringt Ordnung in diesen Zulauf. Wir entwickeln das Logistikkonzept für Ihr Bauvorhaben, vergeben Anlieferfenster, steuern Lieferungen digital und halten Rücksprache mit Lieferanten, Gewerken und Nachbarbetrieben. So kommt Material dann, wenn es eingebaut wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Hauptachsen Wöhlerstraße und Moorfleeter Straße führen in Nord-Süd-Richtung zur Bundesstraße 5, die nördlich des Stadtteils als Schnellstraße ausgebaut ist. Über diese wenigen Achsen läuft der Großteil des Lieferverkehrs. Ein Anlieferplan muss deshalb Spitzenzeiten der Nachbarbetriebe kennen und Baustellenverkehr in ruhigere Fenster legen.
Das Industriegebiet Billbrook/Rothenburgsort umfasst rund 770 Hektar und nach Angaben der Stadtteilbeschreibung rund 1000 Betriebe. Viele arbeiten im Schichtbetrieb, laden früh morgens und spät abends. Eine Baustelle fügt sich hier nur dann ein, wenn ihr Verkehr planbar ist und nicht die Zufahrten anderer blockiert.
Die Stadt will das Gebiet revitalisieren und modernisieren. Das Zielbild für die Billstraße sieht vor, Güterverkehr durch ausreichend große Verkehrsflächen zu stützen, öffentliche Flächen aber nicht als Aufstellflächen zu nutzen. Für Bauvorhaben bedeutet das: Wartende Fahrzeuge gehören nicht an den Straßenrand, sondern in einen Zeitplan.

Wir erfassen Mengen, Bauteile, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus ab, welche Lieferungen wann und über welche Zufahrt kommen. Das Konzept berücksichtigt die Zufahrten der Nachbarschaft und die Lage des Tores.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Lieferanten buchen ihren Slot, das Tor weiß, wer kommt und Engpässe werden sichtbar, bevor ein Lkw losfährt. Verschiebungen geben wir direkt an die Beteiligten weiter.
Wir sprechen Ladezeiten benachbarter Betriebe an, klären Anfahrtswege und bereiten Anträge für Sondertransporte oder verkehrsrechtliche Anordnungen mit Ihnen vor.
Wir planen Takt und Reihenfolge der Anlieferungen nach dem Baufortschritt. Material wird möglichst direkt eingebaut statt zwischengelagert, was Fläche spart und Wege auf dem Gelände verkürzt.
Weniger Standzeiten für Lkw und weniger Leerlauf für die Gewerke am Einbauort.
Ein klarer Lieferplan, den Lieferanten, Bauleitung und Tor gleichermaßen kennen.
Weniger Ärger mit Nachbarbetrieben, weil deren Zufahrten frei bleiben.
Mehr Platz auf dem Gelände, weil Material nicht auf Vorrat herumsteht.
→ Mit festen Slots verteilen wir die Ankünfte über den Tag und halten Pufferzeiten für Großlieferungen wie Beton oder Fertigteile frei.
→ Wir fragen deren Spitzenzeiten ab und legen Baustellenlieferungen in die Lücken dazwischen, auch früh oder spät, wenn es der Bauablauf zulässt.
→ Lieferungen werden erst abgerufen, wenn die Entladestelle frei ist. Wo Platz ist, richten wir auf dem Grundstück eine kurze Warteposition ein.
→ Wir planen Route, Zeitpunkt und Entladung frühzeitig und stimmen sie mit Spediteur, Kranfirma und den zuständigen Stellen ab.
Neubauten mit vielen Fertigteilen, Stahl und Großgeräten, deren Montage sich nach präzise abgerufenen Lieferungen richtet.
Werkhallen und Erweiterungen, bei denen Maschinenanlieferungen und Bauarbeiten zeitlich ineinandergreifen müssen.
Neubau und Umbau von Anlagen, bei denen der eigene Anlieferverkehr des Betriebs während der Bauzeit weiterläuft.
Instandsetzung von Straßenräumen und Leitungen, die das Zielbild für die Billstraße für das Industriegebiet vorsieht.

Aus Bauzeitenplan und Leistungsverzeichnis leiten wir ab, welche Lieferungen in welcher Phase anfallen.
Wir prüfen Zufahrten, Wendemöglichkeiten und die Ladezeiten der Betriebe in der Nachbarschaft.
Lieferanten erhalten Zugang, buchen ihre Fenster und das Tor arbeitet mit dem aktuellen Plan.
Wir überwachen die Abläufe täglich, verschieben bei Störungen und passen den Plan an den Baufortschritt an.
Liegt die Baustelle an einer Straße in Hamburg-Billbrook, über die auch eine Spedition ihre Wechselbrücken bewegt, dann prallen morgens zwei Lieferketten aufeinander. In diesem Fall stimmen wir mit der Spedition die Hauptladezeiten ab und legen Betonlieferungen und Fertigteile in Fenster davor oder danach.
Kommen für die Hallenmontage täglich mehrere Fertigteiltransporte, dann ruft die Bauleitung sie über das Slot-System in der Reihenfolge der Montage ab. Jeder Transport fährt direkt unter den Kran, wird entladen und verlässt das Gelände, bevor der nächste einfährt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf dem Einrichtungsplan auf und gibt der operativen Baulogistik den Takt vor. Torposten der Baustellensicherheit arbeiten mit derselben Slot-Liste, damit Kontrolle und Anlieferung nicht gegeneinander laufen.
Für Bauvorhaben in Hamburg-Billbrook übernehmen wir auf Wunsch die gesamte Kette von der Planung über die Steuerung bis zur Umsetzung am Tor. Sie haben einen Ansprechpartner für alle Fragen des Lieferverkehrs.
Die wichtigsten Wege führen über die Wöhlerstraße und die Moorfleeter Straße, die den Stadtteil in Nord-Süd-Richtung erschließen und an die Bundesstraße 5 anbinden. Welche Zufahrt für Ihr Grundstück passt, legen wir im Logistikkonzept fest.

Nennen Sie uns Bauzeit, Mengen und Grundstück. Wir entwerfen ein Logistikkonzept, das zu Ihrem Bauablauf und zur Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Billbrook. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit