
Auf den ersten Blick ist Hamburg-St. Georg Stein und Asphalt: Bahnhof, Geschäftsstraßen, Etagenhäuser. Doch der Stadtteil grenzt im Nordwesten an die rund 164 Hektar große Außenalster, einen aufgestauten See. Mitten hindurch zieht sich ein knapp einen Kilometer langer Grünzug. Dazu kommen Bäume in Straßen und Höfen sowie alte Dächer und Fassaden, in denen Tiere Unterschlupf finden.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Natur bei Bauarbeiten nicht unter die Räder kommt. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie für die Behörden und weisen die Gewerke ein, damit Auflagen aus der Baugenehmigung im Alltag eingehalten werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Außenalster entstand im 13. Jahrhundert durch den Aufstau der Alster und ist bis zu 4,5 Meter tief. Ein Uferweg von 7,4 Kilometern umrundet sie, am Ufer liegt der Alsterpark. Bauarbeiten in Ufernähe müssen verhindern, dass Zementwasser, Schlamm oder Betriebsstoffe in das Gewässer gelangen. Auch die Grünflächen am Wasser sind zu schonen.
Der Lohmühlenpark folgt dem Verlauf des früheren Festungswalls Neues Werk, der um 1820 eingeebnet wurde. Er zieht sich entlang der Lohmühlenstraße von der Langen Reihe bis zum Berliner Tor und ist im Schnitt nur 40 bis 50 Meter breit. Langfristig soll er Teil einer Grünachse von der Alster bis zur Elbe werden. Baustellen an seinem Rand berühren deshalb fast immer Bäume und Rasenflächen.
Wer Grünanlagen für Baustellenzwecke nutzen will, braucht in Hamburg eine Erlaubnis nach dem Gesetz über Grün- und Erholungsanlagen. Bei Sanierungen an Dächern und Fassaden im Bestand kommt der Artenschutz hinzu, denn Nischen in alten Gebäuden dienen Vögeln und Fledermäusen als Quartier, das nicht ohne Weiteres beseitigt werden darf.

Wir prüfen Auffangwannen, Absetzbecken und Lagerorte für Betriebsstoffe und kontrollieren, dass kein belastetes Wasser in Gullys oder in die Außenalster abläuft.
Stammschutz, Wurzelschutz und abgegrenzte Kronenbereiche werden regelmäßig kontrolliert. Schäden melden wir sofort an die Bauleitung in Hamburg-St. Georg.
Vor Abbruch- oder Dacharbeiten achten wir auf Hinweise auf Gebäudebrüter und Fledermäuse und sorgen dafür, dass die Auflagen der Fachgutachter umgesetzt werden.
Bei Erdarbeiten dokumentieren wir, wo welcher Boden ausgehoben und gelagert wird. Auffälligkeiten melden wir, damit die Bauleitung eine fachliche Prüfung veranlassen kann.
Umweltauflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Baustopps durch übersehene Artenschutzfragen lassen sich vermeiden.
Bäume, Grünanlagen und das Alsterufer nehmen keinen dauerhaften Schaden.
Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation der Kontrollen.
→ Wir sorgen für einen festen Stammschutz, kontrollieren den Wurzelbereich und achten darauf, dass dort weder Material gelagert noch Fahrzeuge abgestellt werden.
→ Die Arbeiten in diesem Bereich ruhen, bis die Fachgutachter das weitere Vorgehen festlegen. Wir dokumentieren den Fund und begleiten die vereinbarten Maßnahmen.
→ Wir legen einen festen Waschplatz mit Auffangbehälter fest und prüfen täglich, ob er genutzt wird.
→ Ohne Erlaubnis nach dem Gesetz über Grün- und Erholungsanlagen geht das nicht. Wir weisen frühzeitig darauf hin und helfen, Alternativen zu finden.
Vorhaben im Bereich der Außenalster, bei denen Gewässerschutz und die Grünflächen des Alsterparks berücksichtigt werden müssen.
Neubau, Umbau oder Leitungsarbeiten am schmalen Grünzug zwischen Langer Reihe und Berliner Tor.
Arbeiten an Gründerzeithäusern, bei denen Quartiere von Vögeln und Fledermäusen zu beachten sind.
Baugruben und Leitungsgräben in einem Untergrund, der über Jahrhunderte durch Wallanlagen, Bebauung und Kriegszerstörung verändert wurde.

Wir lesen Baugenehmigung, Gutachten und Auflagen und halten fest, welche Schutzgüter auf der Baustelle betroffen sind.
Baumschutz, Gewässerschutz und Bereiche mit Artenschutzbezug werden vor Ort markiert und im Einrichtungsplan vermerkt.
In festen Abständen prüfen wir Schutzmaßnahmen, Lagerorte und Waschplätze und weisen neue Gewerke ein.
Jede Kontrolle wird mit Fotos und Befund dokumentiert. Der Bericht steht für Rückfragen der Behörden bereit.
Entsteht in Hamburg-St. Georg ein Gebäude an der Lohmühlenstraße, dann grenzt das Baufeld häufig an Bäume des Lohmühlenparks. In diesem Fall stecken wir vor Baubeginn die geschützten Bereiche ab, kontrollieren Stamm- und Wurzelschutz in festen Abständen und halten den Zustand mit Fotos fest.
Muss für einen Kran oder eine Zufahrt doch in den Schutzbereich eingegriffen werden, dann stimmen wir die Maßnahme mit Bauleitung und Behörde ab und überwachen die Auflagen, etwa Handschachtung im Wurzelbereich oder lastverteilende Platten.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Kontrollen sind mit der Baustelleneinrichtung verknüpft: Wo Container, Lager und Waschplatz stehen, legen wir gemeinsam fest, damit Bäume und Abläufe zum Gewässer geschützt bleiben.
Bei der Entsorgung achten unsere Kräfte der operativen Baulogistik darauf, dass Abfälle getrennt und Gefahrstoffe sicher gelagert werden. Auffälligkeiten aus den Rundgängen fließen in die tägliche Abstimmung mit der Bauleitung ein.
Ja. In Hamburg-St. Georg sind vor allem Bäume, die Grünflächen am Lohmühlenpark und an der Alster sowie Tiere in alten Gebäuden betroffen. Auch der Schutz von Gullys und Gewässern vor Baustellenabwasser gehört dazu.

Senden Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir planen die Umweltkontrollen und die Dokumentation für Ihr Vorhaben.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-St. Georg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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