
Auf 2,2 Quadratkilometern leben in Hamburg-Uhlenhorst gut 19.000 Menschen, das sind rund 8.750 je Quadratkilometer. Freie Grundstücke gibt es kaum. Ein Baufeld entsteht meist in einer Baulücke, im Hinterhof eines Etagenhauses oder auf dem Grundstück einer Villa. Die Container, das Material und der Kran müssen sich den Raum mit Bäumen, Vorgärten und parkenden Autos teilen.
Die Baustelleneinrichtung legt deshalb früh fest, wo Unterkunft, Lager, Baustrom und Zaun stehen, bevor der erste Bagger anrückt. Wir planen diese Infrastruktur für Vorhaben im Stadtteil, stimmen sie mit dem Bauablauf ab und bauen sie so auf, dass Gehwege, Einfahrten und Nachbarhäuser erreichbar bleiben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Uhlenhorst war bis ins 19. Jahrhundert sumpfiges Wiesenland östlich der Außenalster. Nach 1837 wurde das Gelände parzelliert, zur Entwässerung entstanden Hofwegkanal, Uhlenhorster Kanal und der erste Abschnitt des Osterbekkanals. Mit dem Aushub wurde das Land aufgeschüttet. Wer heute einen Kran aufstellt oder schwere Container absetzt, sollte die Tragfähigkeit der Aufstellfläche prüfen lassen und Lasten über Platten oder Schwellen verteilen.
Der Feenteich ging aus Torfabbau hervor, die Kanäle schneiden den Stadtteil in Abschnitte. Manche Straßen erreicht man nur über eine der denkmalgeschützten Brücken, etwa die Hofwegbrücke oder die Schwanenwikbrücke aus dem 19. Jahrhundert. Für Schwertransporte und Autokrane sind daher Achslasten, Durchfahrtshöhen und Wendemöglichkeiten vorab zu klären.
In der Liste der Kulturdenkmäler für Hamburg-Uhlenhorst stehen weit über hundert Einträge, darunter Villen an der Schönen Aussicht, Etagenhäuser in der Papenhuder Straße und ganze Ensembles. Gerüste, Schutzdächer und Containerstellplätze müssen auf diese Fassaden Rücksicht nehmen. Flächen im öffentlichen Straßenraum brauchen eine Sondernutzungserlaubnis.

Wir ordnen Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer so an, dass sie auf kleinem Grund Platz finden, gestapelt werden können und keine Hauszugänge versperren. In Hamburg-Uhlenhorst ist das oft eine Frage von wenigen Metern.
Wir klären mit dem Netzbetreiber den Anschlusspunkt, planen die Verteilerschränke und legen Leitungen so, dass sie Gehwege nicht queren oder sicher abgedeckt sind. Wasser für Mischarbeiten und Reinigung wird gleich mitgeplant.
Ein Bauzaun mit Toren an der richtigen Stelle trennt das Baufeld vom Fußverkehr. Wir planen Beschilderung, Leitbaken und Fußgängerumleitungen nach den Auflagen der Verkehrsbehörde.
Wo kein Platz für ein großes Lager ist, planen wir eine kleine Pufferfläche für das Material der nächsten Tage und legen fest, was direkt vom Lkw ins Gebäude geht.
Die Infrastruktur steht, bevor die Gewerke anrücken. Jeder weiß, wo er parken, lagern und sich umziehen kann.
Genehmigungen für Flächen im Straßenraum werden mit einem Plan beantragt, der die Enge im Stadtteil schon berücksichtigt.
Kran- und Containerstandorte sind auf den Baugrund abgestimmt und nicht nur auf die freie Fläche.
Ein Ansprechpartner hält den Lageplan aktuell, wenn sich die Baustelle mit dem Baufortschritt verändert.
→ Wir prüfen gestapelte Container, Überbauungen des Gehwegs mit Schutzdach und Flächen im Hof und beantragen die Sondernutzung für den kleinsten nötigen Ausschnitt.
→ Wir sorgen dafür, dass die Tragfähigkeit vorab untersucht wird. Dazu planen wir Lastverteilplatten, Schotterpolster oder eine andere Aufstellfläche.
→ Wir klären die zulässigen Lasten, planen kleinere Fahrzeuge oder eine andere Route und legen fest, welche Anlieferung über welche Brücke laufen darf.
→ Wir halten Abstände ein, schützen Sockel und Fenster und planen Gerüstanker und Containerstandorte so, dass die Fassade nicht beschädigt wird.
Neubauten zwischen Etagenhäusern mit wenig Fläche, oft mit Untergeschoss auf aufgeschüttetem Grund.
Sanierung und Erweiterung von Villen an Feenteich und Außenalster mit engen Zufahrten und Gärten.
Modernisierung und Ersatzneubau im östlichen Teil des Stadtteils, wo Rotklinkerbauten und Neubauten das Bild prägen.
Umbauten an Hochschulgebäuden am Lerchenfeld und an der Finkenau, bei denen der Betrieb weiterläuft.

Wir sehen uns Baufeld, Zufahrten, Brücken, Bäume und Nachbarbebauung an und klären, welche Flächen genutzt werden dürfen.
Wir zeichnen Container, Kran, Lager, Zaun und Versorgung in einen Einrichtungsplan ein und stimmen ihn mit Bauleitung und Statik ab.
Wir stellen die Unterlagen für Sondernutzung, Halteverbote und Verkehrsführung zusammen und halten die Fristen der Behörden im Blick.
Wir bauen die Einrichtung auf, übergeben sie an die Gewerke und passen sie in jeder Bauphase an.
Liegt eine Baulücke zwischen zwei Gründerzeithäusern in einer Seitenstraße am Hofweg, dann bleibt für die Einrichtung oft nur ein schmaler Streifen vor dem Grundstück. In diesem Fall planen wir einen zweigeschossigen Containerblock auf dem Baufeld selbst, einen Kranstandort mit geprüfter Aufstellfläche und eine kurze Sondernutzungsfläche am Bordstein, die nur für die Anlieferung freigehalten wird.
Wird zusätzlich eine Tiefgarage gebaut, dann verlagern wir Container und Lager nach dem Aushub auf die Decke des Untergeschosses. So wird die Fläche am Straßenrand wieder frei. Die Nachbarn erhalten ihre Parkplätze früher zurück.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau. Sie wandert mit den Bauphasen, vom Abbruch über die Baugrube bis zum Innenausbau. Wir passen den Lageplan an, wenn ein Gerüst wächst, ein Kran abgebaut wird oder neue Gewerke Lagerplatz brauchen.
Auf Wunsch verbinden wir die Einrichtung mit Liefersteuerung, Zugangskontrolle und Sanitätsdienst. Dann greifen Flächenplan, Anlieferzeiten und Sicherheitskonzept ineinander und werden aus einer Hand abgestimmt.
Häufig hilft eine Kombination: gestapelte Container auf dem Grundstück, ein Schutzdach über dem Gehweg und eine kleine Fläche im öffentlichen Raum mit Sondernutzungserlaubnis. Wir prüfen, welche Variante die geringste Fläche braucht und am schnellsten genehmigt wird.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Kran und Lager auf Ihr Grundstück passen und welche Flächen Sie zusätzlich beantragen sollten.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Uhlenhorst. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit