
Wer in einem dicht bebauten Stadtteil baut, entscheidet schon vor dem ersten Aushub über den Erfolg der Baustelle. Wo der Kran steht, wohin die Container kommen und welcher Streifen als Lager dient, lässt sich später nur mit Aufwand ändern. Ein Einrichtungsplan beantwortet diese Fragen, bevor Lkw und Mobilkran anrücken.
Hamburg-Barmbek umfasst die Stadtteile Barmbek-Nord und Barmbek-Süd im Bezirk Hamburg-Nord. Auf zusammen rund sieben Quadratkilometern leben mehr als 80.000 Menschen, die Dichte liegt bei über 11.000 Einwohnern je Quadratkilometer. Freie Fläche ist hier die knappste Ressource jeder Baustelle. Wir planen die Einrichtung so, dass sie auf genau das Grundstück passt, das zur Verfügung steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtbild prägen Zeilen und Blöcke aus rotem Klinker. Rund um den Habichtsplatz entstanden in den 1910er und 1920er Jahren Mehrfamilienhäuser mit begrünten Innenhöfen, viele Straßen wurden nach dem Krieg in derselben Struktur wieder aufgebaut. Baulücken und Höfe sind meist nur durch eine Toreinfahrt oder von der Straße aus erreichbar. Container und Material müssen sich deshalb oft auf den Gehweg oder einen Teil der Fahrbahn beschränken.
Im Komponistenviertel zwischen Hamburger Straße, Osterbekkanal, Winterhuder Weg und Adolph-Schönfelder-Straße stehen sanierte Altbauten mit Stuckfassaden dicht an dicht. Wer dort ein Dach ausbaut oder ein Haus modernisiert, plant Gerüst, Aufzug und Materialstellplatz so, dass Nachbarhäuser und Hauseingänge frei bleiben.
Ganz anders sieht es auf den großen Entwicklungsflächen aus. Auf dem früheren Krankenhausgelände in Barmbek-Nord ist auf rund 13 Hektar das Quartier 21 mit umgebauten Pavillons entstanden, an der Dieselstraße sieht der Bebauungsplan Barmbek-Nord 11 rund 675 Wohnungen vor. Dort geht es nicht um jeden Meter, sondern um Baustraßen, Lagerzonen und die Abfolge mehrerer Baufelder.

Wir legen Kranstandort, Containeranlage, Lager, Zufahrt, Fußwege und Rettungswege in einem Plan fest und schreiben ihn mit jedem Bauabschnitt fort. Bei Hofgrundstücken halten wir fest, welche Durchfahrt in welcher Phase für Anlieferung und Rettungsdienst frei bleibt.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer bemessen wir nach der Belegschaft in der jeweiligen Phase. In engen Klinkerstraßen stapeln wir Container zweigeschossig, auf großen Flächen wie an der Dieselstraße bündeln wir sie in einem Containerdorf für mehrere Baufelder.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege stimmen wir mit dem Netzbetreiber und dem Bauherrn ab. In bewohnten Straßen achten wir darauf, dass Kabel und Schläuche keine Stolperstellen auf Gehwegen bilden und Hauseingänge erreichbar bleiben.
Wir planen Bauzaun, Tore und Beschilderung und bereiten die Anträge für Sondernutzungsflächen im Straßenraum vor. An Geschäftsstraßen wie der Fuhlsbüttler Straße mit ihren breiten Gehwegen und Straßenbäumen legen wir fest, wie Fußgänger an der Baustelle vorbeigeführt werden.
Kran, Container und Lager stehen von Anfang an dort, wo sie bis zum Bauende bleiben können.
Sondernutzungsflächen sind rechtzeitig beantragt, der Baubeginn hängt nicht an fehlenden Genehmigungen.
Nachbarn, Geschäfte und Fußgänger kommen auch während der Bauzeit sicher an der Baustelle vorbei.
Jede Bauphase hat einen eigenen Plan, den alle Gewerke kennen.
→ Wir prüfen Durchfahrtshöhe und Breite, planen kleinere Lieferfahrzeuge ein und richten einen Umschlagplatz an der Straße ein, von dem aus das Material in den Hof gebracht wird.
→ Wir ordnen Lager und Container auf der Straßenseite an, legen den Kranschwenkbereich über das Baufeld und sichern die Uferkante so, dass Material nicht ins Wasser gelangt.
→ Wir stimmen Baustraßen, Lagerflächen und Übergabepunkte zwischen den Baufeldern ab und halten in einem gemeinsamen Plan fest, wer welche Fläche wann nutzt.
→ Wir halten Schutzabstände ein, legen Fahrwege und Lasten so, dass Fassaden und Fundamente nicht gefährdet werden. Die Einrichtung stimmen wir früh mit dem Bauherrn ab.
Geschosswohnungsbau auf großen Flächen wie an der Dieselstraße, wo mehrere Baufelder nacheinander eingerichtet werden.
Neubauten in Baulücken zwischen Klinkerhäusern, bei denen die Einrichtung fast vollständig im Straßenraum liegt.
Ausbau von Dachgeschossen in Altbauten und Nachkriegszeilen, mit Gerüst, Bauaufzug und kleinem Materialplatz.
Umnutzung früherer Fabrik-, Krankenhaus- und Kirchenbauten, bei denen die Einrichtung Rücksicht auf geschützte Substanz nimmt.

Wir sehen uns Baufeld, Einfahrten, Straßenraum, Nachbarbebauung und vorhandene Anschlüsse an.
Kran, Container, Lager, Wege und Medien werden je Bauphase festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Sondernutzung wird beantragt, danach folgen Bauzaun, Container, Baustrom und Bauwasser in der geplanten Reihenfolge.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und bauen sie zum Schluss vollständig zurück.
Liegt eine Baulücke in einer Klinkerzeile in Barmbek-Nord, dann ist das Grundstück oft kaum breiter als ein Haus. Rechts und links stehen bewohnte Gebäude, nach hinten öffnet sich ein Innenhof. Für Container, Lager und Kran bleibt nur das Baufeld selbst und ein Streifen im Straßenraum.
In diesem Fall planen wir einen Turmdrehkran mit kleiner Aufstellfläche oder einen Mobilkran für einzelne Hubtage, stapeln die Container auf dem Gehweg und lassen Material in kleinen Mengen nach Abruf anliefern. Ist der Rohbau geschlossen, rückt das Lager ins Erdgeschoss und der Straßenraum wird schrittweise freigegeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine Baustelleneinrichtung wirkt nur, wenn Anlieferung, Personal und Sicherung zu ihr passen. Deshalb verbinden wir den Einrichtungsplan mit dem Logistikkonzept, den Lieferzeitfenstern und der Zugangskontrolle.
Ändert sich der Bauablauf, zeichnen wir den Plan neu und geben ihn an alle Beteiligten weiter. So bleibt die Baustelle in Hamburg-Barmbek vom Aushub bis zur Übergabe geordnet.
Die Planung sollte parallel zur Ausführungsplanung beginnen. Sondernutzungsflächen im Straßenraum, Baustromanschluss und Kranstandort brauchen Vorlauf bei Behörden und Versorgern. In dicht bebauten Straßen ist dieser Vorlauf oft der Takt, der den Baubeginn bestimmt.

Schildern Sie uns Grundstück, Vorhaben und Zeitplan. Wir zeichnen einen Einrichtungsplan, der zu Ihrer Fläche passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Barmbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit