
Ein Sturz vom Gerüst, eine Schnittverletzung an der Flex, ein Kreislaufzusammenbruch an einem heißen Sommertag: Auf jeder größeren Baustelle passiert früher oder später etwas. Ob ein Unfall glimpflich ausgeht, hängt oft an den ersten Minuten, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
In Hamburg-Barmbek entstehen auf großen Flächen neue Wohnquartiere mit vielen Gewerken, gleichzeitig wird in Hochhäusern, Altbauten und früheren Industriegebäuden umgebaut. Unsere Betriebssanitäter übernehmen auf solchen Baustellen die Erstversorgung, halten die Notfallkette bereit und dokumentieren jeden Einsatz.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen Pflicht, wenn dort mehr als 100 Versicherte gleichzeitig tätig sind. Diese Größe erreichen vor allem Quartiersbaustellen wie an der Dieselstraße, wo der Bebauungsplan Barmbek-Nord 11 rund 675 Wohnungen vorsieht und mehrere Baufelder parallel laufen können. Auch kleinere Baustellen mit besonderen Gefahren profitieren von einem Sanitäter vor Ort.
Für die Weiterversorgung liegen Krankenhäuser in der Nähe: im Norden von Barmbek-Nord auf dem Gelände des früheren Krankenhauses Barmbek und im Süden das Klinikum in Eilbek, das nach der Stadtteilbeschreibung auf Barmbeker Gebiet liegt. Entscheidend auf der Baustelle ist trotzdem, dass jemand die Erstversorgung übernimmt, den Rettungsdienst einweist und die Zufahrt freihält.
Besondere Gefahren entstehen bei Arbeiten in großer Höhe, etwa an den drei Hochhäusern an der Mundsburg mit 90 bis 101 Metern, bei Abbruch und Umbau alter Fabrik- und Bunkerbauten oder bei Arbeiten an Kanalufern. Dort sind Rettungswege oft lang, eng oder schwer erreichbar.

Unsere Betriebssanitäter versorgen Verletzungen, betreuen Erkrankte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und weisen diesen auf der Baustelle ein. Sie kennen die Lage von Sanitätsraum, Verbandkästen und Sammelstellen auf dem jeweiligen Gelände.
Wir legen fest, wie ein Notruf abgesetzt wird, wer den Rettungsdienst an welchem Tor empfängt und welcher Weg zum Unfallort frei bleiben muss. Auf großen Geländen mit mehreren Toren kennzeichnen wir Anfahrtspunkte eindeutig.
Brandschutzhelfer überwachen feuergefährliche Arbeiten wie Schweißen und Trennschleifen, halten Löschmittel bereit und unterstützen bei einer Räumung. In Rohbauten mit vielen Geschossen achten sie auf freie Fluchtwege.
Jeder Einsatz wird im Verbandbuch und im Einsatzprotokoll festgehalten. Auf Wunsch unterstützen wir bei Unterweisungen der Gewerke zu Notfallablauf und Sammelstellen.
Verletzte werden in den ersten Minuten fachkundig versorgt.
Der Rettungsdienst wird empfangen und ohne Umweg zum Unfallort geführt.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 ist auf großen Baustellen erfüllt.
Jeder Einsatz ist nachvollziehbar dokumentiert.
→ Der Sanitäter versorgt vor Ort, sichert die Lage und lotst den Rettungsdienst über einen vorher festgelegten Weg. Wo nötig, wird die Rettung über Kran oder Feuerwehr abgestimmt.
→ Wir benennen eindeutige Anfahrtspunkte, melden sie im Notruf und stellen eine Person ans Tor, die den Rettungsdienst empfängt und zum Unfallort führt.
→ Wir halten Rettungsmittel am Ufer bereit, legen Zugänge zur Böschung fest und üben den Ablauf mit den Beteiligten vor Beginn der Uferarbeiten.
→ Ein Brandschutzhelfer überwacht die Arbeiten und die Nachkontrolle, Löschmittel stehen bereit und der Fluchtweg ist vorab freigeräumt.
Großbaustellen mit mehreren Baufeldern, auf denen in der Ausbauphase die Grenze von 100 Versicherten überschritten wird.
Fassaden- und Dacharbeiten an hohen Gebäuden wie an der Mundsburg, mit langen Rettungswegen.
Rückbau und Umnutzung früherer Fabrik-, Krankenhaus- und Bunkerbauten mit Staub, schweren Lasten und Brandgefahr.
Ufer- und Brückenarbeiten an Osterbekkanal, Barmbeker Stichkanal und Eilbekkanal.

Wir klären Zahl der Beschäftigten, Gefährdungen und Bauphasen und ob die Pflichtgrenze erreicht wird.
Sanitätsraum, Anfahrtspunkte, Rettungswege und Meldeweg werden festgelegt und abgestimmt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer sind während der Arbeitszeit auf dem Gelände und dokumentieren jeden Einsatz.
Mit wachsender oder sinkender Belegschaft passen wir Besetzung und Konzept an.
Wird in Hamburg-Barmbek ein Wohnquartier mit mehreren Baufeldern errichtet und arbeiten dort in der Ausbauphase weit mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Die Baufelder liegen verteilt, Zufahrten führen über Baustraßen und es gibt mehrere Tore.
In diesem Fall richten wir einen Sanitätsraum an zentraler Stelle ein, legen einen Anfahrtspunkt für den Rettungsdienst fest und kennzeichnen die Wege. Der Sanitäter ist während der Arbeitszeit auf dem Gelände unterwegs und über Funk oder Telefon erreichbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Sanitätsdienst ist eng mit Zugangskontrolle und Baustelleneinrichtung verbunden. Am Tor wird der Rettungsdienst empfangen, im Einrichtungsplan sind Sanitätsraum, Sammelstellen und Rettungswege eingezeichnet.
Wächst oder schrumpft die Belegschaft, passen wir die Besetzung an. So erfüllt die Baustelle in Hamburg-Barmbek ihre Pflichten in jeder Phase und niemand muss im Ernstfall improvisieren.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 dann, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte gleichzeitig beschäftigt sind. Bei kleineren Baustellen kann ein Sanitäter trotzdem sinnvoll sein, etwa bei Arbeiten in großer Höhe oder bei Abbruch.

Nennen Sie uns Größe, Gefährdungen und Bauzeit. Wir prüfen den Bedarf und stellen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Barmbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit