
Der Bezirk Hamburg-Wandsbek reicht über 18 Stadtteile vom Wandsbeker Markt bis zu den Walddörfern am Stadtrand und zählt mehr als 450.000 Einwohner. Wer hier eine Baustelle einrichtet, trifft auf sehr verschiedene Ausgangslagen: im alten Stadtkern kaum freie Fläche, in den Großsiedlungen der 1960er Jahre bewohnte Zeilen ringsum, im Norden Wald, Moore und Bachtäler nahe der Baugrenze.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit dem Grundstück selbst. Wir planen, wo Container, Lager, Kran und Zufahrt Platz finden, wie Baustrom und Bauwasser ankommen und welche Genehmigungen der Bezirk für Fällungen, Einleitungen oder die Nutzung öffentlicher Flächen verlangt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Kern des alten Wandsbek wurde 1943 stark zerstört und danach dicht wieder bebaut. Zwischen Geschäftshäusern, Wohnblöcken und den großen Ausfallstraßen bleibt für eine Baustelle oft nur die eigene Parzelle. Containerstapel, Lager auf mehreren Ebenen und eine genau gesetzte Kranposition entscheiden dort, ob der Bauablauf trägt.
Ganz anders sieht es in Rahlstedt aus, dem einwohnerstärksten Stadtteil Hamburgs. In Siedlungen wie Hohenhorst, Großlohe oder Rahlstedt-Ost liegt die Baufläche häufig zwischen bewohnten Gebäuden, Spielplätzen und Stellplätzen. Die Einrichtung muss Hauseingänge, Feuerwehrzufahrten und Gehwege für die Bewohner offen halten, während Material über dieselben Wohnwege kommt.
Im Osten und Norden des Bezirks spielen Boden und Wasser mit. Am Rand von Rahlstedt prägen Moränen der Weichseleiszeit mit einem Tunneltal die Landschaft, entlang der Wandse liegen Auen, die bei Starkregen Wasser aufnehmen sollen. Wer dort Lagerflächen oder Baustraßen anlegt, plant Tragfähigkeit, Ableitung des Regenwassers und Abstand zu Gewässern gleich mit.

Für Grundstücke im verdichteten Wandsbeker Kern zeichnen wir einen Plan, der Container, Lager, Kran und Entladezone auf kleiner Fläche ordnet. Gestapelte Bürocontainer und getaktete Lagerflächen schaffen Raum, wo ebenerdig nichts frei ist.
In Wohnsiedlungen legen wir fest, über welche Wege Fahrzeuge kommen, wo Bauzaun und Tore stehen und welche Rettungswege und Hauseingänge frei bleiben. Mieterinnen und Mieter sollen ihre Wohnung während der ganzen Bauzeit sicher erreichen.
Wir koordinieren Anschlüsse für Strom und Wasser und klären früh, wohin Niederschlags- und Bauwasser abgeleitet wird. Soll Regenwasser in ein Gewässer oder einen Graben gelangen, braucht es eine Erlaubnis der Wasserbehörde des Bezirks.
Stehen Bäume auf oder neben der Fläche, planen wir Schutzzäune und Lagerverbote im Wurzelbereich. Eine Fällung oder ein starker Rückschnitt braucht in Hamburg eine Ausnahmegenehmigung nach der Baumschutzverordnung, die wir in den Zeitplan einbeziehen.
Container, Lager und Kran stehen dort, wo sie den Bauablauf tragen statt ihn zu blockieren.
Bewohner, Nachbarn und Rettungsdienste behalten ihre Wege, auch wenn rundherum gebaut wird.
Genehmigungen für Bäume, Einleitungen und öffentliche Flächen sind von Anfang an im Zeitplan.
Mit jedem Bauabschnitt wird der Plan angepasst, statt auf der Fläche zu improvisieren.
→ Wir stapeln Container, verlagern Vorräte in ein Ausweichlager und holen Material in kleinen Mengen nach. So bleibt die Fläche für den Bau selbst frei.
→ Ein abgestimmter Plan weist Aufstellflächen, Zaunverlauf und freie Rettungswege aus. Er wird mit jedem Bauabschnitt fortgeschrieben.
→ Wir sehen befestigte Baustraßen, lastverteilende Platten und ausreichend Abstand zu Gräben und Ufern vor, abgestimmt auf das Bodengutachten.
→ Absetzbecken, Rinnen und eine genehmigte Einleitstelle gehören in den Einrichtungsplan, bevor der erste Bagger kommt.
Vorhaben wie die Jenfelder Au mit rund 770 Wohnungen, bei denen mehrere Baufelder nebeneinander eingerichtet und nacheinander geräumt werden.
Neubauten zwischen bestehenden Wohnzeilen, etwa in den Großsiedlungen von Rahlstedt, mit wenig Platz und viel Rücksicht auf Bewohner.
Ersatzbauten und Aufstockungen rund um den Wandsbeker Markt, wo nur die eigene Parzelle zur Verfügung steht.
Linienbaustellen wie der Tunnel der U5 bei Bramfeld und Steilshoop oder die neuen S-Bahn-Gleise an der Strecke nach Lübeck mit langen, schmalen Baufeldern.

Wir sehen uns Fläche, Nachbarschaft, Bäume, Gräben und Zufahrten an und sammeln die Vorgaben aus Baugenehmigung und Bodengutachten.
Container, Lager, Kran, Zaun, Tore und Versorgungsleitungen werden auf einem Plan zusammengeführt und mit Ihnen abgestimmt.
Genehmigungen für Fällungen, Einleitungen oder Sondernutzung stoßen wir rechtzeitig an. Danach bauen wir die Einrichtung in der festgelegten Reihenfolge auf.
Wechselt der Bauabschnitt, verlegen wir Flächen und Wege und halten den Plan auf dem aktuellen Stand.
Liegt ein Neubau zwischen den Wohnzeilen einer Rahlstedter Siedlung aus den 1960er Jahren, dann steht die Einrichtung vor zwei Aufgaben zugleich. Die Baustelle braucht Platz für Kran, Container und Lager, die Bewohner brauchen ihre Hauseingänge, Müllplätze und Stellplätze weiter. In diesem Fall teilen wir die Fläche in feste Zonen und legen die Zufahrt so, dass Lastwagen nicht über Wohnwege rangieren.
Kommen Bäume im Baufeld oder ein Entwässerungsgraben am Rand hinzu, dann ergänzen wir den Plan um Schutzzonen und eine geregelte Ableitung des Regenwassers. Die nötigen Anträge beim Bezirk stehen dann im Zeitplan vor dem Aufbau und nicht danach.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wie eine Baustelle in Hamburg-Wandsbek eingerichtet ist, bestimmt, wie Lieferungen ankommen, wo Personal arbeitet und wie das Gelände gesichert wird. Deshalb stimmen wir den Einrichtungsplan mit der Anlieferung, der Zugangskontrolle und dem Sanitätsdienst ab.
Bei Baustellen nahe der Wandse oder am Rand der Schutzgebiete fließen außerdem die Vorgaben der ökologischen Baubegleitung ein. So wird nicht zweimal geplant und keine Fläche doppelt vergeben.
Im dicht bebauten Zentrum von Hamburg-Wandsbek bleibt meist nur das eigene Grundstück. Wir arbeiten dann mit gestapelten Containern, kleinen Lagerflächen und einer Anlieferung in Teilmengen. Wird zusätzlich öffentlicher Grund gebraucht, etwa für eine Entladezone, klären wir die Sondernutzung mit dem Bezirk.

Senden Sie uns Lageplan, Bauzeit und die wichtigsten Rahmendaten. Wir zeigen Ihnen, wie Fläche, Zufahrt und Versorgung zusammenpassen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wandsbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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