
Hamburg-Marienthal ist ein früherer Villenvorort im Osten der Stadt. Auf rund 3,3 Quadratkilometern stehen vor allem Einzelhäuser, dazwischen liegen Gärten, Grünanlagen und das lange Band des Wandsbeker Gehölzes. Wer hier baut, findet selten eine freie Brachfläche vor, sondern ein Grundstück mit Nachbarn auf allen Seiten.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass Container, Lagerplatz, Baustrom und Bauwasser auf diesem knappen Raum Platz finden. Der Plan steht, bevor das erste Fahrzeug kommt: wo der Zaun verläuft, wo angeliefert wird, welche Flächen tabu sind und wie die Baustelle am Ende wieder geräumt wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für Teile des Stadtteils gilt der Bebauungsplan Marienthal 27 aus dem Jahr 2004. Er lässt bei Neubauten nur ein oder zwei Geschosse zu, damit das Ortsbild erhalten bleibt. Die Baukörper sind also klein, die Grundstücke oft eng geschnitten. Kran, Container und Lagerfläche müssen sich den Platz mit dem Garten teilen, der bleiben soll.
Die Bebauung ist gemischt: Gründerzeit- und Jugendstilhäuser, Villen, Bungalows und Klinkerbauten stehen nebeneinander. Mehr als 50 Einträge führt die Liste der Kulturdenkmäler für den Stadtteil, darunter die Siedlung an der Kielmannseggstraße und Rauchstraße aus der Zeit um 1925. Wer neben einem geschützten Haus baut, braucht eine Einrichtung, die Fassaden, Zäune und Vorgärten nicht berührt.
Im Nordwesten des Stadtteils ändert sich das Bild. Dort prägen Bürogebäude und mehrgeschossige Mietshäuser die Straßen. Hier geht es weniger um Gärten als um Gehwege, Stellplätze und Hofeinfahrten, die während der Bauzeit nutzbar bleiben. Beide Lagen verlangen eine Planung, die vorher klärt, was auf öffentlichem Grund stehen darf.

Wir zeichnen Zaunlinie, Containerstandort, Lagerfläche und Wege maßstäblich ein. Auf kleinen Villengrundstücken prüfen wir, ob Container gestapelt oder ausgelagert werden müssen, damit genug Arbeitsraum am Haus bleibt.
Büro, Aufenthaltsraum und Sanitärcontainer richten sich nach der Zahl der Beschäftigten. Bei kleinen Vorhaben reicht oft eine kompakte Einheit, die sich an die Grundstücksgrenze stellen lässt, ohne die Einfahrt der Nachbarn zu verstellen.
Wir klären den Anschluss mit dem Netzbetreiber, legen Verteiler so, dass keine Kabel über Gehwege laufen. Außerdem sorgen wir dafür, dass jedes Gewerk seinen Anschluss findet.
Der Bauzaun trennt Baufeld und Garten. Erhaltenswerte Bäume bekommen einen eigenen Schutzbereich. Wo die Baustelle die Straße berührt, planen wir Beschilderung und Absperrung und holen die nötigen Genehmigungen ein.
Sie wissen vor Baubeginn, wo welche Fläche liegt und was auf dem Grundstück bleibt.
Gärten, Bäume und Nachbargrundstücke werden in den Plan einbezogen statt erst bei Schäden bemerkt.
Baustrom, Bauwasser, Container und Zaun kommen aus einer Planung mit einem Ansprechpartner.
Genehmigungen für Flächen im Straßenraum werden früh beantragt und verzögern den Start nicht.
→ Wir legen Lager und Container auf die Fläche, die ohnehin überbaut wird oder später neu angelegt wird. Den Rest schützen wir mit festem Zaun.
→ Wir halten den Wurzelbereich frei von Material und Fahrzeugen, legen bei Bedarf lastverteilende Platten aus und stimmen den Schutz mit der Bauleitung ab.
→ Die Einrichtung hält Abstand zur Fassade und zum Zaun des Nachbarn. Container und Gerüst stellen wir so, dass nichts an das geschützte Gebäude anlehnt.
→ Wir planen Halteverbotsflächen rechtzeitig, staffeln Containeranlieferung und Großgerät zeitlich und weisen eine Fläche für kurzes Abladen aus.
Ein- oder zweigeschossige Neubauten nach den Vorgaben des Bebauungsplans, mit engem Baufeld und viel Grün ringsum.
Arbeiten am Bestand, bei denen Gerüst, Container und Lager neben bewohnten Nachbarhäusern Platz finden müssen.
Mehrgeschossige Gebäude mit Einrichtung auf Höfen und am Gehweg, wo Stellplätze und Einfahrten erhalten bleiben.
Größere Vorhaben auf zusammenhängenden Flächen, bei denen Container, Kran und Baustraße für mehrere Bauabschnitte geplant werden.

Wir sehen uns Zufahrt, Bäume, Nachbargrenzen und Anschlüsse an und nehmen die Vorgaben aus Baugenehmigung und Bebauungsplan auf.
Container, Lager, Zaun, Baustrom und Wege werden eingezeichnet, Schutzbereiche für Bäume und Nachbarn markiert.
Wir beantragen Flächen im Straßenraum, stellen Zaun und Container und nehmen Baustrom und Bauwasser in Betrieb.
Mit jeder Bauphase prüfen wir den Plan neu. Zum Schluss bauen wir alles zurück und übergeben die Fläche.
Liegt eine Baustelle auf einem Villengrundstück mit altem Baumbestand und schmaler Zufahrt, dann beginnt die Planung mit einer Begehung. Wir messen die Zufahrt, markieren die Bäume mit ihrem Kronenbereich und legen fest, wo Container stehen können, ohne Wurzeln zu belasten. Reicht der Platz nicht, wird ein Teil des Materials auf Abruf geliefert statt gelagert.
Grenzt das Grundstück zusätzlich an ein denkmalgeschütztes Nachbarhaus, dann planen wir einen Schutzstreifen entlang der Grenze ein. Der Bauzaun steht dort mit Abstand, das Gerüst wird ohne Anker am Nachbargebäude gestellt. So bleibt die Einrichtung auch dann tragfähig, wenn sich die Bauphasen ändern.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Logistik, Sicherheit und Anlieferung bauen darauf auf. Ändert sich die Bauphase, passen wir den Plan an, etwa wenn der Rohbau steht und die Lagerfläche zur Gartenfläche zurückwerden soll.
Am Ende räumen wir die Einrichtung zurück: Container, Zaun und Verteiler kommen weg, Schutzplatten werden aufgenommen. Was bleibt, ist ein Grundstück, das sich für Garten- und Außenanlagen übergeben lässt.
Das hängt vom Vorhaben ab. Für einen ein- oder zweigeschossigen Neubau reichen oft ein Container, eine kleine Lagerfläche und ein Stellplatz für Mulden. Wir planen so, dass möglichst wenig Garten belegt wird. Material lassen wir lieber auf Abruf kommen, als es lange zu lagern.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir prüfen Grundstück und Zufahrt und schlagen eine Einrichtung vor, die zum Ort passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Marienthal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit