
Wer im Osten Hamburgs baut, findet selten eine leere Wiese vor. Hamburg-Billstedt ist mit rund 73.000 Einwohnern der zweitgrößte Stadtteil der Hansestadt. Auf 16,8 Quadratkilometern wechseln sich Reihenhäuser, Einfamilienhausgebiete, Hochhaussiedlungen und große Grünflächen ab. Die Fläche für Container, Kran und Lager muss daher fast immer zwischen bestehenden Gebäuden, Wegen und Bäumen gefunden werden.
Mit unserer Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo was steht, bevor der erste Lkw kommt: Aufenthalts- und Bürocontainer, Sanitäranlagen, Baustrom- und Bauwasserverteilung, Bauzaun und Lagerflächen. Der Plan richtet sich nach dem Grundstück, nach der Nachbarschaft und nach dem Baugrund an genau dieser Stelle in Hamburg-Billstedt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Stadtteil ist 1928 aus den Gemeinden Schiffbek, Kirchsteinbek und Öjendorf zusammengelegt worden. Im Westen stehen bis heute niedrige Arbeitersiedlungen und Reihenhäuser, im Süden überwiegen Einfamilienhäuser, im Südosten liegt die Großsiedlung Mümmelmannsberg aus den siebziger Jahren und im Norden die Hochhaussiedlung Dringsheide. Jede dieser Bauformen lässt eine andere Menge an Abstell- und Lagerfläche übrig. Die Einrichtung wird entsprechend zugeschnitten.
Mümmelmannsberg liegt am Nordhang des Elbe-Urstromtals, nach Süden bildet die Bille die Grenze des Stadtteils. Zwischen Hang und Niederung ändert sich der Baugrund auf kurzer Strecke. Wo Kran, Silo oder schwere Container stehen sollen, gehört die Tragfähigkeit der Aufstellfläche deshalb an den Anfang der Planung, nicht an den Tag der Anlieferung.
Im Osten wurde eine frühere Sandgrube nach dem Krieg mit rund 25 Millionen Tonnen Trümmerschutt verfüllt und später zum Öjendorfer Park umgestaltet. Das zeigt, dass der Untergrund in Hamburg-Billstedt nicht überall gewachsen ist. Für Fundamente von Containeranlagen, Baustraßen und Kranstandorte klären wir mit der Bauleitung früh, welche Baugrunduntersuchung vorliegt und welche Lastverteilung nötig ist.

Wir zeichnen auf, wo Container, Lager, Kran, Mulden und Fahrwege liegen. Danach stimmen wir den Plan mit Bauleitung, Hausverwaltung und Behörde ab. In dichten Wohnquartieren von Hamburg-Billstedt achten wir besonders auf frei bleibende Hauseingänge, Feuerwehrzufahrten und Gehwege.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer werden so gestellt, dass sie wenig Fläche belegen und kurze Laufwege zum Baufeld haben. Wo der Platz eng ist, sind gestapelte Anlagen eine Möglichkeit. Sanitäranlagen planen wir nach der Zahl der Beschäftigten und der Bauphase.
Wir koordinieren die Anschlüsse beim Netzbetreiber, legen Verteiler und Leitungswege fest und prüfen, dass Kabel und Schläuche keine Fußwege kreuzen. So haben alle Gewerke ab dem ersten Tag Strom und Wasser an der richtigen Stelle.
Der Bauzaun trennt Baufeld und öffentlichen Raum. Wir planen Tore, Durchgänge und Beschilderung so, dass Anwohner, Schulkinder und Busfahrgäste sicher an der Baustelle vorbeikommen und die Verkehrssicherung den Vorgaben entspricht.
Container, Lager und Fahrwege stehen vom ersten Tag an dort, wo sie den Bauablauf am wenigsten stören.
Fragen zu Baugrund und Tragfähigkeit werden geklärt, bevor schweres Gerät anrückt.
Anwohner behalten ihre Eingänge, Wege und Müllstandorte, was Ärger und Beschwerden vorbeugt.
Planung und Aufbau der Infrastruktur liegen in einer Hand, Schnittstellen zwischen einzelnen Lieferanten entfallen.
→ Wir prüfen gestapelte Container, ausgelagerte Lagerflächen und einen Anlieferplan, der das Material erst kurz vor dem Einbau bringt. So reicht auch eine kleine Fläche.
→ Wir holen vorliegende Baugrundaussagen ein, stimmen Lastverteilplatten oder eine Schotterschicht mit dem Tragwerksplaner ab und legen die Aufstellfläche erst danach fest.
→ Wir markieren Schutzzonen für Bäume und Wurzelbereiche im Einrichtungsplan und führen Baustraßen und Lager so, dass diese Bereiche unberührt bleiben.
→ Wir verteilen Anschlüsse und Lagerflächen nach Bauphasen und passen den Plan an, sobald ein Gewerk fertig ist und ein anderes nachrückt.
Fassaden-, Dach- und Leitungsarbeiten in bewohnten Wohnanlagen wie in Mümmelmannsberg oder an der Dringsheide, mit Einrichtung je Aufgang.
Straßen- und Platzumbauten im Fördergebiet Billstedt-Zentrum, bei denen Lagerflächen und Container im laufenden Geschäftsbetrieb unterkommen müssen.
Neue Wohngebäude auf Restflächen zwischen Zeilenbauten, mit wenig Platz für Kran und Material.
Neubau und Sanierung öffentlicher Gebäude, deren Einrichtung um Pausenhof, Schulweg und Sportbetrieb herum geplant wird.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und vorhandene Baugrundaussagen an.
Container, Kran, Lager, Versorgung und Zaun werden im Plan verortet und mit allen Beteiligten abgestimmt.
Zaun, Container, Strom- und Wasserverteilung werden aufgebaut und vor Baubeginn abgenommen.
Wir verlegen Lager, Container und Wege, wenn neue Gewerke kommen. Am Ende wird alles zurückgebaut.
Liegt ein Neubau auf einer Restfläche zwischen bestehenden Mehrfamilienhäusern, dann ist die erste Frage, wo der Kran stehen kann, ohne dass sein Schwenkbereich über bewohnte Dächer und Spielplätze reicht. Wir prüfen mit der Bauleitung mehrere Standorte, legen den Bauzaun so, dass die Hauszugänge frei bleiben. Container setzen wir an die Grundstücksseite, die von der Straße gut erreichbar ist.
Steht das Grundstück zur Niederung hin auf weichem oder aufgefülltem Boden, dann wird die Baustraße aus Schotter auf Vlies gebaut und der Kranstandort mit Lastverteilplatten vorbereitet. Strom und Wasser kommen über einen Verteiler am Zaun, damit keine Leitung quer über die Fahrwege läuft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Wir richten sie so ein, dass sie zum Logistikkonzept, zur Sicherung des Geländes und zu den Umweltauflagen passt. Mit den Bauphasen verändert sie sich.
Für Bauherren in Hamburg-Billstedt bedeutet das: ein Ansprechpartner für Container, Versorgung, Zaun und Flächen, der den Plan laufend aktuell hält und Änderungen mit allen Beteiligten abstimmt.
Das hängt von Bauaufgabe und Zahl der Beschäftigten ab. In dichten Quartieren von Hamburg-Billstedt arbeiten wir oft mit gestapelten Containern und einer Anlieferung kurz vor dem Einbau, damit die Lagerfläche klein bleibt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan, wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihrer Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Billstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit