
Der Name des Stadtteils kommt von der Bille, die seine Südgrenze bildet. Durch Hamburg-Billstedt fließt außerdem der Schleemer Bach, der den Öjendorfer See speist und an der Grenze zu Billbrook in die Bille mündet. Am Südostrand grenzt das Naturschutzgebiet Boberger Niederung an die Großsiedlung Mümmelmannsberg.
Wer in der Nähe solcher Gewässer und Schutzgebiete baut, erhält oft Auflagen zu Artenschutz, Gewässerschutz und Boden. Mit unseren Umweltkontrollen und der ökologischen Baubegleitung werden diese Auflagen im Baustellenalltag umgesetzt und nachvollziehbar dokumentiert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Schleemer Bach ist rund zehn Kilometer lang, kommt aus Rahlstedt, fließt durch den Öjendorfer Friedhof und durch den Öjendorfer See. Der See dient zugleich als Rückhaltebecken für den Bach. Teile des Bachs, die nach dem Krieg verschmutzt waren, wurden später renaturiert. Baustellen in seinem Einzugsgebiet müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffe ins Gewässer gelangen.
Die Boberger Niederung, die an Mümmelmannsberg grenzt, ist seit 1991 Naturschutzgebiet und wurde 2025 auf 464 Hektar erweitert. Dort leben gefährdete Arten wie Moorfrosch, Eisvogel und Kreuzkröte, ein Teil der Dünen und Hangterrassen ist zudem als europäisches Schutzgebiet ausgewiesen. Bei Vorhaben am Rand solcher Flächen sind Wanderzeiten von Amphibien und Brutzeiten zu beachten.
Der Öjendorfer Park entstand auf einer früheren Sandgrube, die nach dem Krieg mit rund 25 Millionen Tonnen Trümmerschutt verfüllt wurde. Heute steht er in der Hamburger Denkmalliste. Aufgefüllte Böden können Fremdstoffe enthalten. Bei Erdarbeiten in solchen Bereichen gehört eine Kontrolle des Aushubs und seiner Entsorgung zur Umweltbegleitung.

Wir überwachen die Umweltauflagen aus der Genehmigung, kontrollieren Schutzzäune für Bäume und Biotope und dokumentieren den Zustand vor, während und nach den Arbeiten. Abweichungen melden wir sofort an Bauleitung und Fachgutachter.
An Baufeldern nahe Gewässern und Niederungen kontrollieren unsere Kräfte die Schutzzäune in der Wanderzeit regelmäßig, leeren Fangeimer, setzen Tiere nach Vorgabe um und führen ein Fundprotokoll.
Wir prüfen Absetzbecken, Ölbindemittel und Abstände von Lagern und Betankungsplätzen zum Gewässer. Bei Starkregen kontrollieren wir, ob Wasser von der Baustelle ungefiltert in Bach oder Graben läuft.
Wir achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert, Aushub nach Vorgabe beprobt und auffälliges Material gemeldet wird. Die Entsorgungswege werden lückenlos dokumentiert.
Auflagen aus der Genehmigung werden im Alltag umgesetzt und nicht erst bei der Abnahme geprüft.
Funde und Abweichungen sind dokumentiert, was Rückfragen von Behörden erleichtert.
Amphibien- und Baumschutz läuft mit, ohne den Bauablauf zu stören.
Umweltkontrollen und Baulogistik kommen aus einer Hand.
→ Ein Amphibienzaun mit Fangeimern leitet die Tiere um. Unsere Kräfte kontrollieren ihn in der Wanderzeit nach dem vorgegebenen Rhythmus und führen ein Fundprotokoll.
→ Wir prüfen Absetzbecken und Abläufe, veranlassen zusätzliche Rückhaltung und dokumentieren die Lage für die Behörde.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle werden unterbrochen, der Fund wird gemeldet und das Material getrennt gelagert, bis ein Gutachter über die Entsorgung entscheidet.
→ Wir kontrollieren Baumschutzzäune und Wurzelbereiche, weisen Fahrer ein und melden Schäden sofort an die Bauleitung.
Vorhaben im Umfeld des Schleemer Bachs oder der Bille mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Bauen in der Nachbarschaft der Boberger Niederung mit Artenschutz und Amphibienzäunen.
Aushub in Bereichen mit Auffüllungen, bei denen Boden beprobt und Entsorgung dokumentiert wird.
Wege, Spielplätze oder Leitungen in Grünflächen wie dem Öjendorfer Park mit Baum- und Denkmalschutz.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und klären, welche Schutzgüter am Baufeld betroffen sind.
Zeitpunkte, Häufigkeit und Inhalte der Kontrollen werden festgelegt und mit Fachgutachtern abgestimmt.
Unsere Kräfte führen die Kontrollen durch, dokumentieren Funde und melden Abweichungen sofort.
Am Ende erhalten Sie eine vollständige Dokumentation für Behörde und Bauakte.
Liegt ein Bauvorhaben nahe einem Bachlauf oder am Rand der Niederung, dann schreibt die Genehmigung häufig einen Amphibienzaun und Gewässerschutz vor. Wir stellen den Zaun vor Beginn der Wanderzeit auf, kontrollieren ihn nach Vorgabe und führen ein Protokoll über alle Funde.
Wird auf einer aufgefüllten Fläche Boden ausgehoben, dann begleiten wir die Erdarbeiten, lassen auffälliges Material getrennt lagern und dokumentieren, wohin jeder Container gebracht wird. Die Unterlagen stehen Bauleitung und Behörde jederzeit zur Verfügung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltauflagen fließen schon in den Einrichtungsplan ein: Schutzzonen, Lagerorte für Gefahrstoffe und Abstände zum Gewässer werden dort festgelegt. Die Kontrollen laufen dann neben dem Bauablauf.
Auf Baustellen in Hamburg-Billstedt arbeiten Logistik und Umweltbegleitung nach demselben Plan, sodass Entsorgung, Lager und Schutzmaßnahmen zusammenpassen.
Meist dann, wenn die Genehmigung sie vorschreibt, etwa bei Vorhaben nahe Gewässern oder Schutzgebieten. In Hamburg-Billstedt kann das Bauen am Schleemer Bach, an der Bille oder am Rand der Boberger Niederung betreffen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan, wir schlagen Ihnen einen Kontrollplan für die ökologische Begleitung Ihrer Baustelle vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Billstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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