
Hamburg-Hamm ist dicht bebaut und trotzdem reich an Natur, die auf Baustellen Rücksicht verlangt. Im Süden ziehen sich Süd-, Rückers- und Mittelkanal durch den Stadtteil, an der Bille wird gerudert und gepaddelt. Im Norden steht der Hammer Park mit Bäumen, die zum Teil aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammen.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Umweltprüfung im Baustellenalltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, Gehölzschutz und Gewässerschutz, halten Befunde fest und melden Abweichungen, bevor daraus ein Schaden oder ein Baustopp wird. Die Umweltkontrollen laufen dabei im Takt der Baustelle mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Mittelkanal ist nach dem Hamburgischen Wassergesetz ein Gewässer erster Ordnung. Er gehört zu den Hammerbrooker Kanälen, die nach dem Großen Brand von 1842 angelegt und später nach Osten verlängert wurden. Wer an seinem Ufer oder an den benachbarten Kanälen baut, muss verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Kraftstoff ins Wasser gelangen. Am Süd- und Rückerskanal sollen bisher kaum zugängliche Ufer nach den Plänen des Bezirks zu öffentlichen Grünflächen werden.
Der Hammer Park ist ein geschütztes Denkmal von rund 16 Hektar. Etwa die Hälfte besteht aus altem Baumbestand, die älteste Linde wird auf 400 bis 600 Jahre geschätzt. An den Rändern wachsen seltene Pflanzen wie die Schachblume. Im Park leben viele Vogelarten. Baustellen in der Nähe brauchen Wurzelschutz, Abstand zu Kronen und Rücksicht auf Brutzeiten.
Der Boden im Süden ist nicht natürlich gewachsen. Süd-Hamm wurde ab 1906 mit Sand um mehr als fünf Meter auf Marschboden angehoben. Nach dem Krieg wurde am Westrand des Stadtteils Trümmerschutt aufbereitet. Aushub muss deshalb nach Bodenart und möglicher Belastung getrennt gelagert und untersucht werden.

Wir kontrollieren Sedimentsperren, Auffangwannen und Abstände zur Böschung, prüfen Pumpwasser vor der Einleitung auf sichtbare Trübung und melden Auffälligkeiten sofort an Bauleitung und Behörde.
Schutzzäune um Bäume, Abdeckungen im Wurzelbereich und Grenzen für Lager und Fahrwege werden regelmäßig geprüft. Schäden halten wir mit Foto fest, bevor sie größer werden.
Vor dem Fällen von Gehölzen oder dem Rückbau von Gebäuden achten wir auf Brutzeiten und darauf, dass die Kontrolle durch einen Fachgutachter erfolgt ist. Amphibienzäune kontrollieren wir dort, wo ein Gutachten sie verlangt.
Aushub wird nach Art getrennt, Mieten werden beschriftet und abgedeckt. Wir führen ein Umwelttagebuch, das Kontrollen, Befunde und Maßnahmen für die Abnahme belegt.
Auflagen aus Genehmigung und Umweltprüfung werden nachweisbar eingehalten.
Kanäle, Bäume und Brutplätze bleiben während der Bauzeit geschützt.
Probleme fallen auf, bevor sie zu einem Baustopp führen.
Das Umwelttagebuch erleichtert die Abnahme durch die Behörden.
→ Sedimentsperren und Absetzbecken, eine befestigte Ausfahrt und Kontrollen nach jedem stärkeren Regen.
→ Feste Schutzzäune um den Kronenbereich, Fahrwege mit Lastverteilung und eine Kontrolle, ob die Grenzen eingehalten werden.
→ Rückbau erst nach Freigabe durch den Gutachter, Abstimmung mit der Naturschutzbehörde und Dokumentation des Zustands.
→ Getrennte Lagerung, Abdeckung gegen Regen und Probenahme, bevor das Material abgefahren oder wieder eingebaut wird.
Geschossbauten auf Grundstücken an Süd-, Rückers- oder Mittelkanal mit Auflagen zum Gewässer- und Uferschutz.
Anlage öffentlicher Parkflächen an bisher unzugänglichen Kanalufern, bei denen Böschungen und Bestand geschützt werden.
Vorhaben in der Nachbarschaft des denkmalgeschützten Parks mit Baum- und Wurzelschutz und Rücksicht auf Vögel.
Abriss von Hallen und früheren Sportanlagen mit Bodenuntersuchung, Artenschutzkontrolle und getrennter Lagerung des Aushubs.

Wir lesen Genehmigung, Umweltbericht und Gutachten und machen daraus eine Liste der Pflichten, die auf der Baustelle gelten.
Gewässerabstände, Baumschutz und Lagergrenzen werden vor Ort markiert und in den Baustellenplan übernommen.
Wir prüfen Schutzzäune, Sperren und Einleitungen in festen Abständen und nach Regen oder besonderen Arbeiten.
Kontrollen und Befunde kommen ins Umwelttagebuch, das Bauleitung und Behörden jederzeit einsehen können.
Wird in Hamburg-Hamm ein Wohnhaus direkt an einem der Kanäle gebaut, dann prüfen wir vor Baubeginn, welche Auflagen zum Gewässer- und Baumschutz in der Genehmigung stehen. Wir setzen Sedimentsperren zur Böschung, markieren die Bäume am Ufer und legen fest, wo kein Material lagern darf.
Muss für die Baugrube Grundwasser abgepumpt werden, dann kontrollieren wir die Einleitung regelmäßig auf Trübung und Ölfilm. Zeigt sich etwas Auffälliges, wird die Pumpe gestoppt, die Bauleitung informiert und der Befund mit Foto und Uhrzeit festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen hängen an der Logistik: wo gelagert wird, wo Fahrzeuge fahren, wie Abfälle getrennt werden. Deshalb stimmen wir Baustelleneinrichtung und Lieferwege von Anfang an mit den Schutzflächen ab.
In Hamburg-Hamm lässt sich die ökologische Baubegleitung mit operativer Baulogistik und Baustellensicherheit verbinden. Dann achtet das Personal auf dem Baufeld im Alltag mit darauf, dass Schutzzäune stehen und Grenzen eingehalten werden.
Im Süden des Stadtteils verlaufen Süd-, Rückers- und Mittelkanal, die Verbindung zur Bille haben. Der Mittelkanal ist ein Gewässer erster Ordnung. Wer an diesen Ufern baut, braucht Schutz gegen Schlamm, Zementwasser und Kraftstoff und muss Einleitungen von Pumpwasser kontrollieren.

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