
Hamburg-Horn ist dicht bebaut und doch von Grün durchzogen. Am eiszeitlichen Geesthang verläuft die Landschaftsachse Horner Geest, die die Stadt als Hamburgs längsten Park bezeichnet. Dazu kommen der Blohms Park mit alten Bäumen, der Horner Park, der Von Dratelnsche Park und das Horner Moor, das heute ein geschütztes Biotop ist.
Wer in der Nähe solcher Flächen baut, muss Bäume, Tiere und Boden im Blick behalten. Unsere ökologische Baubegleitung überwacht die Umweltauflagen der Genehmigung, kontrolliert Schutzmaßnahmen und dokumentiert, was auf der Baustelle geschieht. Umweltkontrollen werden so Teil des Bauablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Blohms Park stehen am ehemaligen Parkteich Bäume aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Solche Altbäume sind empfindlich gegenüber Bodenverdichtung, Abgrabungen und Verletzungen an Stamm und Wurzeln. Baustellen in ihrer Nähe brauchen festgelegte Schutzzonen, die während der ganzen Bauzeit eingehalten werden.
Entlang der Landschaftsachse wurden Holzliegen und insektenreiche Pflanzungen angelegt, die Fledermäuse anziehen. Wo Gebäude saniert oder Bäume gefällt werden, kann der Artenschutz Quartiere von Fledermäusen oder Brutplätze von Vögeln betreffen. Vor Abriss, Dacharbeiten oder Fällungen muss deshalb geprüft werden, ob geschützte Arten betroffen sind.
Im Süden reicht Hamburg-Horn in die Marsch des Elbe-Urstromtals bis an die Bille. Beim Bau der U4-Verlängerung zur Horner Geest beschrieb die Stadt den Untergrund als sandig mit eindringendem Grundwasser. Wasserhaltung, Einleitungen und der Umgang mit Boden verlangen dort besondere Sorgfalt, damit kein belastetes Wasser in Gewässer gelangt.

Wir markieren Schutzzonen um Bäume, kontrollieren Zäune und Stammschutz und achten darauf, dass im Wurzelbereich weder gelagert noch gefahren wird. Verstöße dokumentieren wir und melden sie der Bauleitung.
Vor Eingriffen an Dächern, Fassaden und Gehölzen stimmen wir mit den beauftragten Fachgutachtern ab, wann gearbeitet werden darf. Wir kontrollieren, ob Bauzeitenfenster und Ersatzquartiere eingehalten werden.
Wir prüfen, ob Absetzbecken, Einleitstellen und Bodenmieten so betrieben werden, wie es die Genehmigung verlangt. Auffälligkeiten wie trübes Wasser oder ungesicherte Bodenhaufen halten wir mit Foto und Uhrzeit fest.
Liegt eine Baustelle nahe an Teichen oder Gewässern, kann ein Amphibienschutzzaun Auflage sein. Wir kontrollieren solche Zäune regelmäßig, dokumentieren Funde und setzen Tiere nach den Vorgaben der Fachgutachter um.
Umweltauflagen der Genehmigung werden laufend überprüft und dokumentiert.
Baumschutz und Artenschutz sind in den Bauablauf eingeplant statt nachträglich verhandelt.
Wasserhaltung und Bodenlager bleiben unter Kontrolle.
Bei Fragen von Behörden oder Anwohnern liegen Nachweise sofort vor.
→ Wir schlagen gemeinsam mit der Einrichtungsplanung eine Ausweichfläche vor und sichern den Wurzelbereich mit festem Zaun und Bodenschutz.
→ Wir stoppen die betroffenen Arbeiten, informieren Fachgutachter und Bauleitung und dokumentieren den Befund für die zuständige Behörde.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Einleitstelle nach den Auflagen und halten fest, wenn das Wasser trüb wird oder Ölspuren auftreten.
→ Wir markieren Fahrwege eindeutig, sperren Schutzflächen ab und weisen neue Gewerke auf die Regeln hin.
Vorhaben am Rand der Landschaftsachse Horner Geest, bei denen Altbäume und Fledermauslebensräume zu schützen sind.
Dach- und Fassadenarbeiten, bei denen vorab Quartiere von Fledermäusen und Vögeln geprüft werden müssen.
Baugruben im sandigen, grundwassernahen Untergrund mit Einleitung von gefördertem Wasser.
Arbeiten in der Nähe des Horner Moors, des Sees im Rennbahnpark oder der Bille im Süden des Stadtteils.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Pläne und erstellen eine Liste der Umweltpflichten für die Baustelle.
Mit Bauleitung und Fachgutachtern legen wir Baumschutzzonen, Bauzeitenfenster und Kontrollpunkte fest.
Wir begehen die Baustelle in festen Abständen, prüfen Zäune, Wasserhaltung und Lager und weisen neue Gewerke ein.
Jede Kontrolle wird mit Foto und Datum festgehalten. Die Berichte stehen Ihnen und den Behörden zur Verfügung.
Liegt ein Bauvorhaben direkt am Grünzug der Landschaftsachse, dann stehen oft alte Bäume am Rand des Baufelds. Wir legen vor Baubeginn mit der Bauleitung die Schutzzonen fest, kontrollieren den Aufbau der Zäune und prüfen in festen Abständen, ob Lager und Fahrwege außerhalb des Wurzelbereichs bleiben.
Wenn zum Vorhaben auch der Rückbau eines älteren Gebäudes gehört, dann prüfen wir vor dem Abriss gemeinsam mit den Fachgutachtern, ob dort Fledermäuse oder Vögel Quartiere haben. Erst wenn das geklärt ist und die Bauzeitenfenster feststehen, geben wir die Arbeiten aus ökologischer Sicht frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltkonflikte entstehen bei der Logistik: Lagerflächen im Wurzelbereich, Fahrwege über Grünflächen oder falsch abgestellte Bodenhaufen. Deshalb planen wir Umweltkontrollen gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung und dem Lieferplan. In Hamburg-Horn mit seinen Parks und Grünzügen spart das spätere Konflikte.
Unsere operative Baulogistik achtet bei Entsorgung und Reinigung auf die ökologischen Vorgaben. Die Baustellensicherheit hält Schutzflächen auch nach Feierabend geschlossen. So ziehen alle Leistungen in dieselbe Richtung.
Häufig sind es alte Bäume an Parks und Grünzügen, Fledermäuse und Vögel an älteren Gebäuden sowie Boden und Grundwasser im sandigen Untergrund. In der Nähe des Horner Moors, das als Biotop geschützt ist, kommen Gewässer und ihre Ufer hinzu.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, wie Baumschutz, Artenschutz und Wasserhaltung in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Horn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit