
Wer an Hamburg-Dulsberg denkt, denkt an Backstein. Doch der Stadtteil hat auch einen grünen Kern: den Grünzug, der als Park mitten durch das Quartier führt, die Grünflächen beiderseits der Osterbek im Norden und Kleingärten entlang von S-Bahn und Bachlauf. Bauen in ihrer Nähe berührt Bäume, Wasser und Tiere.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren sie und sprechen mit Bauleitung und Behörden, bevor aus einer Unachtsamkeit ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Grünzug Dulsberg ist rund 50 Meter breit und mehr als einen Kilometer lang und als Park gestaltet. Baustellen an seinem Rand brauchen Baumschutz: Wurzelbereiche dürfen nicht befahren, mit Material belegt oder durch Gräben beschädigt werden, Kronen nicht von Gerät oder Gerüst getroffen.
Am Nordrand fließt die Osterbek, der als Osterbekkanal ausgebaute Lauf grenzt an den Stadtteil. Im Kanal leben Rotaugen, Brassen, Flussbarsche und Hechte, Aale halten sich im schlammigen Grund auf. Was bei Bauarbeiten in Gullys oder ins Wasser gelangt, etwa Zementschlämme oder Öl, schadet diesen Beständen direkt.
Die Klinkerbauten haben oft Speicher unter dem Dach, Fugen und Nischen im Mauerwerk. Bei Dach- und Fassadensanierungen ist zu klären, ob dort Vögel brüten oder Fledermäuse Quartier haben. Unter der Oberfläche können frühere Nutzungen eine Rolle spielen: Am Osterbekkanal stand von 1910 bis 1939 eine Müllverbrennungsanlage. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtteil wieder aufgebaut.

Wir prüfen Schutzzäune, Stammschutz und Wurzelbereiche, kontrollieren, dass dort nichts gelagert oder befahren wird. Außerdem dokumentieren wir den Zustand vor, während und nach den Arbeiten.
Bei Arbeiten nahe dem Wasser überwachen wir Abdeckungen von Abläufen, den Umgang mit Waschwasser und Betriebsstoffen und das Vorhalten von Bindemitteln nach Absprache.
Vor Dach- und Fassadenarbeiten begleiten wir die Kontrolle auf Brutplätze und Quartiere, setzen Vorgaben zu Bauzeiten um und halten Ersatzquartiere fest, wenn die Genehmigung sie verlangt.
Wird gegraben, achten wir auf getrennte Lagerung von Aushub, auf Auffälligkeiten im Boden und darauf, dass Hinweise aus Gutachten auf der Baustelle ankommen.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Schäden an Bäumen und Gewässern werden vermieden statt nachträglich ersetzt.
Funde und Abweichungen sind dokumentiert, wenn die Behörde fragt.
Bauzeiten lassen sich besser planen, wenn Artenschutz früh geklärt ist.
→ Feste Schutzzäune und befahrbare Lastverteilplatten dort, wo es nicht anders geht, dazu regelmäßige Kontrollen und Fotos für die Akte.
→ Arbeiten an der Stelle ruhen, die zuständige Stelle wird informiert und das weitere Vorgehen wird abgestimmt, während an anderen Abschnitten weitergebaut wird.
→ Abläufe werden abgedeckt, Wasser wird aufgefangen und fachgerecht entsorgt, das Personal kennt den Ablauf.
→ Der Bereich wird abgegrenzt, das Material getrennt gelagert und die Bauleitung informiert, damit eine Untersuchung veranlasst werden kann.
Fassaden- und Dacharbeiten an Blöcken, die direkt an den Park grenzen, mit Baumschutz und Artenschutz.
Uferwege, Leitungen oder Gewerbeumbauten am Wasser, bei denen Gewässerschutz eine Rolle spielt.
Neugestaltung von Schulhöfen und Sielen wie am Alter Teichweg, mit Eingriffen in Boden und Grün.
Arbeiten an Plätzen wie dem neu gestalteten Elsässer Platz oder an Kleingartenflächen entlang der S-Bahn.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und erfassen Bäume, Gewässer und Gebäudeteile, die betroffen sein können.
Mit der Bauleitung bestimmen wir Schutzzonen, Kontrollintervalle und Meldewege und tragen sie in den Baustellenplan ein.
Während der Arbeiten prüfen wir die Maßnahmen vor Ort, sprechen Mängel an und dokumentieren mit Fotos und Protokoll.
Zum Ende fassen wir Kontrollen und Ergebnisse zusammen, damit die Nachweise für Bauherr und Behörde vorliegen.
Wird ein Block am Rand des Grünzugs in Hamburg-Dulsberg saniert und steht das Gerüst nah an Parkbäumen, dann legen wir vor Baubeginn den Wurzelbereich fest und lassen ihn einzäunen. Während der Arbeiten kontrollieren wir, ob Zaun und Stammschutz stehen und ob dort nichts gelagert wird.
Gehört eine Dachsanierung zum Vorhaben, dann begleiten wir vorher die Kontrolle des Speichers auf Brutplätze. Sind Tiere da, richtet sich der Bauablauf nach den Vorgaben, die mit der zuständigen Stelle abgestimmt sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen für Bäume und Abläufe werden in die Baustelleneinrichtung eingetragen, damit Lager und Container nicht dort landen. Das Logistik-Management plant die Zufahrten so, dass Wurzelbereiche nicht befahren werden.
Mit der operativen Baulogistik stimmen wir Entsorgung, Waschplätze und den Umgang mit Betriebsstoffen ab. Die Umweltkontrollen laufen dadurch im Alltag mit, statt als gesonderter Termin.
Ja, obwohl der Stadtteil dicht bebaut ist. Der Grünzug mit seinen Parkbäumen, die Osterbek mit dem Kanal und die Dachböden der Altbauten bringen Baumschutz, Gewässerschutz und Artenschutz ins Spiel. Welche Auflagen konkret gelten, steht in Ihrer Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir sagen Ihnen, welche Begleitung Ihre Baustelle braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Dulsberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit