
Ein Lkw mit Gerüstteilen, der vor einem Wohnblock in zweiter Reihe wartet, blockiert in Hamburg-Dulsberg schnell eine ganze Straße. Der Stadtteil ist dicht bewohnt, die Hauptachsen sind stark befahren und Entladeflächen sind knapp. Anlieferungen brauchen deshalb einen Plan, der lange vor dem ersten Lieferschein steht.
Unser Logistik-Management entwickelt dieses Konzept: Wer liefert was, wann und wohin, auf welchem Weg und mit welchem Fahrzeug. Mit einer Liefersteuerung in Zeitfenstern kommt Material dann an, wenn die Entladestelle frei ist und das Gewerk es braucht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die vierspurige Nordschleswiger Straße ist Teil des Ring 2 und teilt den Stadtteil. Für 2015 wurden dort im Schnitt rund 48.000 Fahrzeuge pro Werktag gezählt, auf Krausestraße und Straßburger Straße jeweils etwa 20.000. Auf diesen Achsen kann ein Lieferfahrzeug nicht einfach anhalten, die Zufahrt muss über Nebenstraßen geplant werden.
Auch der Nahverkehr nutzt die Straßen: Die Metrobusse 16, 23 und 28 sowie die Linie 171 fahren durch das Viertel, dazu kommen Wege zu den U-Bahn-Haltestellen Straßburger Straße und Alter Teichweg und zum S-Bahnhof Friedrichsberg. Haltestellen und Busspuren bleiben frei, Lieferzeiten richten sich auch danach.
In Hamburg-Dulsberg wohnen mehr als 14.000 Menschen je Quadratkilometer, dazu kommen Schulen, Kitas und der Sportpark. Lärm am frühen Morgen, Rangieren auf Gehwegen und wartende Fahrzeuge treffen viele Anwohner zugleich. Ein Lieferplan, der die Nachbarschaft mitdenkt, vermeidet Beschwerden und Stillstand.

Wir erfassen Gewerke, Mengen, Lieferketten und Bauphasen und leiten daraus Anfahrtswege, Entladestellen und Pufferflächen ab. Das Konzept berücksichtigt die Hauptachsen und die engen Wohnstraßen im Viertel.
Lieferanten buchen feste Slots. So stehen nicht mehrere Fahrzeuge zugleich vor einer Entladestelle, die nur für einen Lkw reicht. Auch wartet Material nicht tagelang im Hof.
Lieferzeiten legen wir so, dass Bringzeiten an Schulen und Haltestellen der Buslinien nicht blockiert werden. Wo nötig, planen wir Einweiser für das Rangieren.
Nach Lean-Construction-Grundsätzen liefern wir in kleineren Mengen nach Bedarf. Das spart Lagerfläche, die in Hamburg-Dulsberg ohnehin selten ist. Zugleich werden die Wege auf der Baustelle kürzer.
Fahrzeuge warten nicht in Wohnstraßen und blockieren keine Busse.
Material kommt in der Menge an, die auf die knappe Fläche passt.
Gewerke arbeiten durch, weil die Lieferung zur geplanten Zeit da ist.
Nachbarn wissen, wann es laut wird. Das hält die Stimmung ruhig.
→ Die Anfahrt wird über eine Nebenstraße oder eine eigene Entladefläche geplant, die Fahrer bekommen Route und Zeitfenster vorab.
→ Jede Lieferung erhält einen Slot, Verspätungen werden umgebucht, statt dass Fahrzeuge in der Wohnstraße warten.
→ Wir planen Teilungen, kleinere Fahrzeuge oder ein Einheben vom Straßenrand, abgestimmt mit der Bauleitung.
→ Lieferzeiten, Ansprechpartner und Bauphasen werden angekündigt, laute Anlieferungen in verträgliche Zeiten gelegt.
Fenster, Fassaden und Bäder in den Klinkerbauten, mit vielen kleinen Lieferungen in Straßen, in denen Anwohner parken und Busse fahren.
Vorhaben wie an der Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg, wo der Unterricht weiterläuft und Lieferzeiten sich nach dem Schultag richten.
Arbeiten an Ring 2, Krausestraße oder Straßburger Straße, bei denen Material und Verkehr sich dieselbe Fläche teilen.
Erneuerungen am Olympiastützpunkt und an den Hallen, mit Anlieferung neben laufendem Trainingsbetrieb.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Liefermengen und Fahrzeugarten und prüfen Anfahrtswege, Durchfahrten und Haltemöglichkeiten.
Aus diesen Daten entsteht das Logistikkonzept mit Routen, Entladestellen, Pufferflächen und Lieferzeiten.
Lieferanten erhalten Zeitfenster und Anfahrtsbeschreibung. Wir überwachen die Buchungen und schieben bei Verzögerungen um.
In jeder Bauphase prüfen wir, ob Mengen, Flächen und Zeiten noch passen. Wenn nicht, ändern wir den Plan.
Liegt eine Sanierung in Hamburg-Dulsberg an einer Straße mit Buslinie und gibt es nur eine kurze Entladefläche, dann vergeben wir Zeitfenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten. Gerüst, Fenster und Dämmstoffe kommen gestaffelt, jeweils nur so viel, wie in den nächsten Tagen eingebaut wird.
Wird zugleich an einer Schule gebaut, dann meiden die Slots die Zeiten, zu denen Kinder kommen und gehen. Ein Einweiser begleitet das Rangieren. Die Lieferanten erhalten die Zufahrt vorab als Skizze.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit den Flächen, die die Baustelleneinrichtung festlegt. Ändert sich eine Entladestelle, passen wir Routen und Slots an.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um: Sie nimmt Lieferungen an, prüft sie und bringt sie zum Einbauort. Die Baustellensicherheit erhält die Liste der angemeldeten Fahrzeuge für die Kontrolle am Tor.
Der Stadtteil ist eng bebaut und dicht bewohnt, Entladeflächen sind knapp und die Hauptachsen stark befahren. Ohne Plan warten Fahrzeuge in Wohnstraßen, blockieren Busse und verärgern Nachbarn. Mit Zeitfenstern kommt jede Lieferung dann, wenn Platz für sie ist.

Nennen Sie uns Bauzeit, Gewerke und Lage. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Dulsberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit