
Wer nach Hamburg-Steilshoop liefert, kommt über Stadtstraßen. Der Stadtteil hat weder eine Autobahn noch eine Bundesstraße und keinen eigenen Schienenanschluss. Die Steilshooper Allee ist die Hauptverkehrsstraße, auf ihr teilen sich Busse, Pendler, Gewerbeverkehr und Baustellenfahrzeuge den Platz.
Logistik-Management bedeutet hier, jede Lieferung vorher einzuplanen: Wann kommt welcher Lkw, über welche Route, an welchen Entladepunkt und wie lange darf er dort stehen. Wir erstellen das Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster und halten den Plan während der Bauzeit aktuell.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Rund 20.000 Menschen leben auf etwa zweieinhalb Quadratkilometern. Diese hohe Dichte zeigt sich auf der Straße: Wohnstraßen, Bushaltestellen, Schulwege und Parkplätze liegen dicht beieinander. Ein wartender Sattelzug blockiert hier schnell mehr als nur die eigene Baustelle.
In der Großsiedlung kommen Fahrzeuge nur bis an die Erschließungsstraßen der Ringe. Entladepunkte sind knapp, während mehrere Gewerke gleichzeitig dorthin wollen. Ohne Zeitfenster stehen Betonmischer, Gerüstbauer und Fensterlieferung zur selben Stunde am selben Punkt.
Der Bau der U5 verändert über Jahre die Verkehrsführung im Zentrum der Siedlung. Haltestellen dieser Linie entstehen in offener Bauweise, dafür werden Flächen und Fahrspuren gebraucht. Ein Logistikkonzept für Hamburg-Steilshoop muss Routen deshalb regelmäßig prüfen und anpassen.

Wir erfassen alle Gewerke, Liefermengen und Bauphasen und legen fest, über welche Routen und Entladepunkte das Material in den Stadtteil kommt.
Jeder Lkw bekommt einen festen Termin am Entladepunkt. So stehen Fahrzeuge nicht in den Wohnstraßen und die Gewerke wissen, wann ihr Material da ist.
Wir beschreiben die Anfahrt über die Hauptstraßen, weisen Lieferanten ein und passen Routen an, wenn sich Sperrungen oder Umleitungen ändern.
Schulen, Gewerbe und Hausverwaltungen erfahren rechtzeitig, wann große Lieferungen kommen, damit Wege und Zufahrten frei geplant werden können.
Lkw stehen kürzer und nicht mehr in den Wohnstraßen.
Gewerke bekommen ihr Material zu dem Zeitpunkt, an dem sie es einbauen.
Konflikte mit Schulverkehr, Bussen und Handel werden vorher gelöst statt vor Ort.
Bauleitung und Bauherr sehen jederzeit, welche Lieferungen anstehen.
→ Große Lieferungen legen wir außerhalb der Bring- und Abholzeiten, kleine Transporte erhalten Fenster in ruhigen Stunden.
→ Wir stimmen unsere Fenster so ab, dass Baustellen- und Handelslieferungen nicht gleichzeitig an denselben Zufahrten stehen.
→ Jede Bestellung erhält eine Anfahrtsbeschreibung mit Entladepunkt, dazu einen Ansprechpartner, der den Fahrer am Telefon lotst.
→ Wir planen Puffer zwischen den Fenstern ein und vergeben freie Zeiten neu, sobald sich eine Lieferung verschiebt.
Arbeiten an mehreren Gebäuden der Großsiedlung gleichzeitig, bei denen viele Gewerke über wenige Erschließungsstraßen beliefert werden.
Vorhaben im Zentrum der Siedlung, deren Anfahrt sich mit der Verkehrsführung des U-Bahn-Baus über die Jahre ändert.
Erweiterungen und Sanierungen an Schulen im Stadtteil, bei denen Lieferungen um Unterrichtszeiten herum geplant werden.
Neubauten und Umbauten an der Steilshooper Allee und an der Steilshooper Straße mit laufendem Kundenverkehr.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerke und Liefermengen und prüfen vor Ort Zufahrten, Entladepunkte und Engstellen.
Daraus entsteht das Logistikkonzept mit Routen, Entladepunkten und Regeln für Lieferanten.
Lieferungen werden angemeldet und erhalten ein Zeitfenster. Änderungen laufen über eine Stelle.
Wo es hakt, werten wir aus. Danach passen wir Fenster und Routen an den Baufortschritt an.
Wird an mehreren Wohnringen zugleich gearbeitet, dann teilen sich mehrere Gewerke wenige Entladepunkte. Wir vergeben feste Zeitfenster je Punkt und Gewerk, etwa Gerüstmaterial am frühen Vormittag und Fenster am späten Vormittag. Der Plan ist für alle Beteiligten einsehbar.
Ändert sich durch den U-Bahn-Bau eine Verkehrsführung, dann passen wir Anfahrtsbeschreibungen und Fenster an und informieren alle Lieferanten, bevor der erste Lkw vor einer neuen Sperrung steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein gut geplantes Zeitfenster hilft wenig, wenn am Entladepunkt niemand annimmt. Deshalb verbinden wir das Logistik-Management mit operativer Baulogistik: Unsere Kräfte nehmen Lieferungen an, prüfen sie und bringen das Material an den Einbauort.
Die Entladepunkte selbst entstehen im Plan der Baustelleneinrichtung. Wenn beides aus einer Hand kommt, passen Lagerflächen, Zufahrten und Lieferfenster in Hamburg-Steilshoop zusammen.
Der Stadtteil hat keinen eigenen Autobahnanschluss. Schwere Fahrzeuge kommen daher über das Hauptstraßennetz, im Stadtteil vor allem über die Steilshooper Allee. Wir legen für jede Baustelle eine feste Route fest und geben sie mit jeder Bestellung an die Lieferanten weiter.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Gewerke. Wir schlagen ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Steilshoop. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit