
Kaum ein Hamburger Bezirk hat so viel geschützte Natur wie Hamburg-Wandsbek. Die Liste der Naturschutzgebiete nennt dort 13 Flächen, vom Duvenstedter Brook mit 785 Hektar über das Wittmoor und die Hummelsbütteler Moore bis zum Höltigbaum und dem Stellmoorer Tunneltal bei Rahlstedt. Dazu zieht sich die Wandse mit ihren Zuflüssen wie Berner Au und Rahlau durch dicht bewohnte Stadtteile.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Gewässer, Bäume und Boden und dokumentieren, was die Behörden sehen wollen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wandse fließt auf rund 25 Kilometern von Stormarn bis zur Außenalster, durch Rahlstedt, Farmsen, Tonndorf, Wandsbek und Eilbek. Im Eichtal Klima Park wurde sie renaturiert, Auen sollen dort bei Starkregen Wasser aufnehmen, Kiesschwellen und ein Durchlass machen den Bach für Fische wieder passierbar. Baustellen in der Nähe solcher Abschnitte dürfen weder Schlamm noch Betonwasser in das Gewässer bringen.
Am Höltigbaum stehen Magerrasen, Sand- und Lehmheiden und Knicks mit Wildapfelbäumen unter Schutz, insgesamt sind dort 58 Pflanzen- und 78 Tierarten der Roten Liste geschützt. Die Feldlerche brütet dort in großer Zahl. Baumaßnahmen an solchen Rändern müssen Brutzeiten, Lichtquellen und Lagerflächen so planen, dass die geschützten Flächen nicht beeinträchtigt werden.
Auch mitten in den Wohngebieten gibt es Umweltpflichten. Straßen- und Entwässerungsgräben sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Bäume stehen unter der Hamburger Baumschutzverordnung. Das Bezirksamt weist zudem auf gebietsfremde Pflanzen wie Springkraut, Riesenbärenklau und Knöterich hin, die sich über verschleppten Boden ausbreiten können.

Wir kontrollieren Absetzbecken, Ölbindemittel und Abstände zu Ufern und Gräben. Auffällige Einleitungen werden sofort gemeldet, damit kein trübes oder belastetes Wasser in die Bäche gelangt.
Wo Auflagen Amphibienzäune vorsehen, kontrollieren wir sie in der Wanderzeit regelmäßig, tragen Tiere über die Baufläche und halten Funde fest. Beschädigte Zaunabschnitte werden umgehend repariert.
Wir prüfen Baumschutzzäune, achten auf Lagerverbote im Wurzelbereich und begleiten genehmigte Fällungen außerhalb der Brutzeit. Abweichungen von der Genehmigung melden wir an die Bauleitung.
Oberboden wird getrennt gelagert, verdichtete Flächen werden erfasst. Bei Springkraut, Riesenbärenklau oder Knöterich auf der Fläche sorgen wir dafür, dass belasteter Boden nicht unkontrolliert verteilt wird.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden nachweisbar eingehalten.
Probleme an Gewässern, Bäumen oder Schutzzäunen fallen auf, bevor sie zu einem Baustopp führen.
Die Dokumentation steht bereit, wenn Behörden nachfragen.
Der Bauablauf berücksichtigt Brut- und Wanderzeiten, statt von ihnen überrascht zu werden.
→ Rinnen, Absetzbecken und eine regelmäßige Kontrolle nach jedem Starkregen halten Feinstoffe zurück, bevor sie das Gewässer erreichen.
→ Wir weisen früh auf die Schonzeit hin und stimmen mit der Bauleitung ab, Fällungen vorzuziehen oder die Ausnahme rechtzeitig zu klären.
→ Wir markieren Tabuzonen, kontrollieren sie auf unseren Runden und weisen neue Gewerke auf die Grenzen hin.
→ Befallener Boden wird gekennzeichnet, getrennt gelagert und nach Vorgabe entsorgt statt wieder eingebaut.
Brücken, Leitungen und Neubauten an Wandse, Berner Au, Rahlau und kleineren Bächen mit Abstands- und Einleitauflagen.
Baustellen am Rand von Naturschutzgebieten wie Höltigbaum, Wittmoor oder Duvenstedter Brook mit Tabuzonen und Brutzeiten.
Siedlungen wie die Jenfelder Au mit eigenem Entwässerungskonzept, Grünachse und Teich, bei denen Wasserflächen geschützt werden müssen.
Linienbaustellen, die Gräben, Gehölzstreifen und Böschungen queren und dabei Boden und Vegetation berühren.

Wir lesen Genehmigung, landschaftspflegerischen Begleitplan und Gutachten und leiten daraus die Kontrollpunkte für die Baustelle ab.
Tabuzonen, Baumschutz, Gewässerabstände und Zäune werden vor Baubeginn vor Ort gekennzeichnet und abgenommen.
Auf festen Runden prüfen wir Zäune, Gewässer, Böden und Bäume. Nach Starkregen kommt eine zusätzliche Runde hinzu, festgehalten wird alles mit Fotos.
Bauleitung und Bauherr erhalten die Protokolle laufend, Abweichungen sofort. Zum Abschluss fassen wir die Kontrollen zusammen.
Grenzt eine Baustelle in Hamburg-Wandsbek an die Wandse oder einen ihrer Zuflüsse, dann verlangt die Genehmigung meist einen Gewässerabstand und eine geregelte Ableitung des Regenwassers. In diesem Fall kontrollieren wir Absetzbecken und Uferabstand bei jeder Runde und nach jedem Starkregen und halten die Ergebnisse mit Fotos fest.
Liegt am selben Ufer ein Bereich, in dem Amphibien wandern, dann kommt ein Schutzzaun hinzu. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit an den vorgegebenen Tagen, setzen Tiere um und melden Lücken sofort an die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen Flächen, Wege und Lager. Deshalb stimmen wir unsere Kontrollen mit der Baustelleneinrichtung und der operativen Baulogistik ab, damit Tabuzonen auch bei Umbauten frei bleiben.
Auf Baustellen, die wir zugleich bewachen oder logistisch betreuen, können Umweltkontrollen in die regelmäßigen Runden eingebunden werden. So bekommen Bauherren in Hamburg-Wandsbek einen Nachweis aus einer Hand, ohne zusätzliche Wege auf der Fläche.
Meist verlangt die Genehmigung sie, wenn Gewässer, geschützte Biotope, alte Bäume oder Tierarten betroffen sind. In Hamburg-Wandsbek liegen viele Baustellen nahe an Bächen, Mooren oder Schutzgebieten. Wir prüfen mit Ihnen die Auflagen und leiten daraus den nötigen Umfang ab.

Senden Sie uns Genehmigung, Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Wandsbek. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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