
Auf 5,8 Quadratkilometern leben in Hamburg-Horn rund 39.000 Menschen. Das ist dicht. Jede Baustelle merkt es sofort: Zwischen Zeilenbauten, Backsteinblöcken und Grünzügen bleibt selten eine freie Fläche, auf der sich Container, Lager und Kran ohne Abstimmung aufstellen lassen.
Hinzu kommt der Boden. Durch den Stadtteil verläuft die Grenze zwischen der Geest im Norden und der Marsch im Urstromtal der Elbe im Süden. Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit zwei Fragen: Wo ist Platz? Und was trägt der Untergrund an genau dieser Stelle?
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil des Wohnbestands stammt aus der Nachkriegszeit. Ab 1959 entstand auf der Horner Geest eine Großsiedlung in Plattenbauweise mit rund 8.200 Wohnungen, dazu kommen Backsteinbauten aus den 1920er und 1930er Jahren. Zwischen den Häusern liegen Höfe, Stellplätze und Wege, die während der Bauzeit weiter genutzt werden. Jede Containerfläche muss dort Rettungswege, Mülltonnen und Hauszugänge frei lassen.
Der Untergrund wechselt innerhalb weniger hundert Meter. Beim Bau der U4-Verlängerung zur Horner Geest beschrieb die Stadt den sandigen Untergrund mit eindringendem Grundwasser als besondere Herausforderung. Für Kranfundamente, Silos und schwere Lagerflächen klären wir deshalb früh mit der Tragwerksplanung, welche Lasten der Boden am geplanten Standort aufnimmt.
Hamburg-Horn ist an drei Seiten klar begrenzt: im Norden die A 24, im Westen die Güterumgehungsbahn, im Süden die Bille. Baustellenzufahrten liegen deshalb oft an Straßen mit Busverkehr und vielen Fußgängern. Ein- und Ausfahrt, Bauzaun und Beschilderung planen wir so, dass Lkw sicher rangieren können und der Gehweg benutzbar bleibt.

Wir zeichnen einen Baustelleneinrichtungsplan, der Containeranlage, Lagerflächen, Kranstandort, Zufahrt und Fluchtwege auf ein Blatt bringt. Auf kleinen Grundstücken in Horn stapeln wir Container, nutzen Flächen in Etappen und legen fest, welche Fläche in welcher Bauphase frei werden muss.
Ob ein Kran auf der Geest oder in der Marsch steht, verändert die Gründung. Wir stimmen Standort, Ballast und Schwenkbereich mit Statik und Bodengutachten ab und prüfen, ob der Schwenkbereich über bewohnte Nachbarhäuser, Spielplätze oder Gehwege reicht.
Wo saniert wird, müssen Hausanschlüsse für die Mieter weiterlaufen. Wir planen Baustromverteiler und Wasserentnahme getrennt davon, legen Leitungswege fest, ohne Hauseingänge zu kreuzen. Außerdem dokumentieren wir die Zählerstände bei Übergabe und Rückbau.
Bauzaun, Tore und Beschilderung richten wir nach den Wegen der Anwohner aus. Ein abgesperrter Gehweg braucht eine sichere Umleitung, eine Torzufahrt eine klare Sicht auf den Busverkehr. Die verkehrsrechtliche Anordnung bereiten wir mit Ihnen vor.
Ein Plan, der Flächen, Kran, Zufahrt und Fluchtwege für jede Bauphase zeigt.
Eine Einrichtung, die zum Boden am Standort passt und nicht erst beim Aufbau angepasst wird.
Weniger Konflikte mit Mietern, weil Hauszugänge, Wege und Rettungsflächen frei bleiben.
Eine Infrastruktur aus Strom, Wasser, Containern und Zaun, die vor dem ersten Gewerk steht.
→ Wir verlegen Container und Lager an die Stirnseiten oder auf angemietete Flächen in der Nähe und halten die Aufstellfläche der Feuerwehr dauerhaft frei.
→ Wir stimmen mit Bodengutachter und Statik Lastverteilung, Fundamentart und Lage ab, bevor der Einrichtungsplan endgültig wird.
→ Wir legen Torbreite, Sichtfelder und Einweisung fest, planen Wartebereiche für Lkw auf dem Baufeld und vermeiden Rückwärtsfahrten über den Gehweg.
→ Wir planen die Baustelle in Abschnitten, geben Stellplätze so früh wie möglich zurück und kündigen Sperrungen mit Aushängen an den Hauseingängen an.
Fassaden, Dächer und Fenster der Großsiedlung auf der Horner Geest, mit Gerüst und Lager mitten im bewohnten Quartier.
Zusätzliche Geschosse und Ergänzungsbauten auf kleinen Restflächen zwischen bestehenden Wohnzeilen.
Für Hamburg-Horn waren nach den Planungen rund 3.100 zusätzliche Wohnungen bis 2030 vorgesehen, viele davon auf beengten Grundstücken.
Vorhaben rund um die Haltestellen Stoltenstraße und Horner Geest, wo Gründung und Grundwasser besonders zu beachten sind.

Wir begehen das Baufeld, messen freie Flächen und Zufahrten und lesen Bodengutachten und Leitungspläne.
Container, Lager, Kran, Tor und Fluchtwege kommen in einen Plan, der jede Bauphase abbildet.
Wir bereiten Anträge für Sondernutzung und Verkehrsführung vor und stimmen Baustrom und Bauwasser ab.
Wir richten die Baustelle ein, nehmen sie mit Ihnen ab und passen den Plan an, wenn die Bauphase wechselt.
Liegt eine Baustelle für eine Aufstockung mitten in einer Wohnanlage der Nachkriegszeit, dann ist die freie Fläche oft kleiner als die Containeranlage, die das Projekt braucht. In diesem Fall teilen wir die Einrichtung: Bauleitung und Aufenthalt stehen gestapelt an der Grundstücksgrenze, Material wird nur für wenige Tage auf dem Hof gelagert und der Rest auf einer Ausweichfläche vorgehalten.
Wenn zusätzlich der Kran auf einer Fläche am Übergang von der Geest zur Marsch steht, dann klären wir vor der Bestellung, welches Fundament der Boden verlangt. Erst danach legen wir Schwenkbereich, Anlieferzone und Zaunführung fest. So muss niemand den Kran nach dem Aufbau versetzen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Anlieferungen halten, wo Material liegt und wo das Tor ist. Damit ist sie die Grundlage für das Logistik-Management mit Zeitfenstern und für die Zugangskontrolle am Tor. In Hamburg-Horn, wo jeder Quadratmeter zählt, hängt beides eng an diesem Plan.
Ändert sich die Bauphase, passen wir den Plan an und geben ihn an alle Gewerke weiter. Unsere operative Baulogistik setzt die neuen Lagerflächen um, die Sicherheit zieht den Zaun mit. So bleibt die Baustelle über die gesamte Bauzeit lesbar.
Durch Hamburg-Horn verläuft die Grenze zwischen der höheren Geest und der Marsch im Urstromtal der Elbe. Für schwere Lasten wie Kran, Silo oder Materialstapel ist es wichtig, ob der Standort auf tragfähigem oder auf weichem, grundwassernahem Boden liegt. Das klären wir vor dem Aufbau.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie Container, Lager, Kran und Zufahrt auf Ihr Grundstück passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Horn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit