
Gute Autobahnanbindung heißt noch nicht, dass ein Sattelzug auch ans Baufeld kommt. Hamburg-Billstedt hat gleich zwei Anschlussstellen an der A 1, im Norden die A 24 mit der Anschlussstelle Jenfeld und dazu die B 5. Die letzten Hundert Meter führen aber durch Wohnstraßen und durch ein Stadtteilzentrum mit Busbahnhof.
Unser Logistik-Management plant genau diesen Abschnitt. Wir legen fest, welches Fahrzeug wann über welchen Weg zur Baustelle kommt, wo es entladen wird und wie lange es dort stehen darf. Grundlage ist ein Logistikkonzept, das alle Gewerke, Materialmengen und Bauphasen erfasst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Zentrum des Stadtteils liegt rund um den U-Bahnhof Billstedt an der Gabelung von Möllner Landstraße und Billstedter Hauptstraße. Dort treffen Einkaufszentrum, Busbahnhof, Fußgängerzone und Radverkehr zusammen. Eine Baustelle in diesem Bereich braucht Lieferzeiten, die den Busverkehr nicht blockieren und die Geschäftszeiten berücksichtigen.
Im Fördergebiet Billstedt-Zentrum gehört die Umgestaltung von Straßen und Plätzen zum Programm, an der Billstedter Hauptstraße etwa mit Radstreifen der Veloroute 8 und Querungshilfen für Fußgänger. Solche Umbauten verändern Fahrbahnbreiten und Haltemöglichkeiten. Unsere Anfahrtspläne berücksichtigen den jeweiligen Zustand der Straße und werden bei Änderungen angepasst.
In Großsiedlungen wie Mümmelmannsberg liegen Tausende Wohnungen dicht beieinander, die Zufahrten sind für Anwohner, Müllabfuhr und Rettungsdienst angelegt. Lieferverkehr für eine Modernisierung muss sich dort einfügen, ohne Wohnwege dauerhaft zuzustellen. Feste Zeitfenster und Entladezonen sind deshalb Voraussetzung, damit die Nachbarschaft die Baustelle mitträgt.

Wir erfassen Materialmengen, Lieferketten und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Fahrzeuge an welchem Tag kommen. Das Konzept zeigt Anfahrtswege, Entladezonen, Pufferflächen und die Abstimmung mit dem Bezirk.
Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Lieferanten melden sich vorher an, wir prüfen Kapazitäten an Kran und Entladefläche und verschieben, bevor Lkw in der Wohnstraße warten müssen.
Wir legen Routen fest, die so lange wie möglich auf A 1, A 24 und B 5 bleiben und Wohnstraßen erst auf dem letzten Stück nutzen. Fahrer erhalten eine Anfahrtsbeschreibung mit Hinweisen zu Höhen, Wendemöglichkeiten und Haltezonen.
Material soll dann ankommen, wenn es eingebaut wird. Wir stimmen Liefertakt und Bauablauf ab, verringern Zwischenlager und halten Wege zwischen Anlieferung und Einbauort kurz.
Lkw warten nicht in Wohnstraßen, weil jede Lieferung ein festes Fenster hat.
Kran und Entladefläche werden gleichmäßig ausgelastet statt morgens überlastet.
Die Nachbarschaft kennt vorab die Lieferzeiten und reagiert gelassener auf die Baustelle.
Änderungen im Straßennetz fließen sofort in die Anfahrtsplanung ein.
→ Wir legen Lieferfenster außerhalb der Spitzenzeiten fest und richten bei Bedarf einen Pufferplatz ein, von dem Fahrzeuge auf Abruf zur Baustelle fahren.
→ Das Slot-Management zeigt Überschneidungen frühzeitig. Wir verteilen die Lieferungen über den Tag und stimmen sie mit dem Kranplan ab.
→ Wir informieren die Hausverwaltung über Lieferzeiten, halten Wohnwege frei und benennen einen Ansprechpartner für Fragen aus der Nachbarschaft.
→ Wir prüfen Ausweichrouten, passen die Anfahrtsbeschreibung an und informieren alle Lieferanten, bevor die neue Route gilt.
Viele kleine Lieferungen über lange Zeit, enge Zufahrten und ständiger Kontakt mit Mietern.
Arbeiten an Hauptstraßen und Plätzen bei laufendem Bus-, Rad- und Fußverkehr.
Rohbau mit Betonlieferungen im engen Takt, Fertigteilen und Kranzeiten auf beengtem Grundstück.
Arbeiten in Einkaufslagen, bei denen Anlieferung und Kundenverkehr zeitlich getrennt werden.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materialmengen und mögliche Anfahrtswege und sehen uns die Zufahrt an.
Routen, Entladezonen, Pufferflächen und Lieferfenster werden festgelegt und mit Bauherr und Bezirk abgestimmt.
Lieferanten buchen Zeitfenster, wir koordinieren Abrufe und reagieren auf Verspätungen.
Wir prüfen regelmäßig, wo Engpässe entstehen. Das Konzept passen wir den Bauphasen an.
Liegt eine Fassadensanierung in einer bewohnten Großsiedlung, dann kommen Gerüstteile, Dämmstoffe und Fenster in vielen einzelnen Lieferungen über mehrere Monate. Wir planen die Anlieferung aufgangsweise, legen für jeden Bauabschnitt eine Entladezone fest und geben den Lieferanten feste Zeitfenster am Vormittag.
Fällt eine Lieferung aus oder kommt zu spät, dann verschieben wir sie im Slot-Plan auf das nächste freie Fenster, statt den Lkw in der Siedlung warten zu lassen. Die Bauleitung sieht jederzeit, welches Material wann eintrifft.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf und gibt der operativen Baulogistik den Takt vor. Wer am Tor kontrolliert, weiß aus dem Slot-Plan, welches Fahrzeug erwartet wird.
Für Projekte in Hamburg-Billstedt verbinden wir Planung und Steuerung in einer Hand, sodass Konzept und tägliche Umsetzung nicht auseinanderlaufen.
Wir planen Lieferfenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten und führen Fahrzeuge möglichst lange über A 1, A 24 oder B 5. Erst auf dem letzten Stück fahren sie durch Wohnstraßen von Hamburg-Billstedt, wenn nötig über einen Pufferplatz auf Abruf.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Lageplan, wir erstellen einen Vorschlag für Ihr Logistikkonzept mit Lieferfenstern und Anfahrtswegen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Billstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit