
Ausgewiesene Naturschutzgebiete gibt es im Bezirk Eimsbüttel nicht. Trotzdem ist Natur auf Baustellen in Hamburg-Eimsbüttel ein Thema: Die Straßen sind großenteils von Bäumen gesäumt, der Isebekkanal beginnt am Weidenstieg, der Eimsbütteler Park „Am Weiher“ steht unter Denkmalschutz und hat einen alten Baumbestand.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen zu Bäumen, Gewässern, Tieren und Boden auf der Baustelle eingehalten werden. Umweltkontrollen, Dokumentation und Abstimmung mit der Bauleitung gehören dazu.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Isebekkanal ist knapp drei Kilometer lang, im Mittel etwa 20 Meter breit und nur ein bis zwei Meter tief. Seit Ende der 1980er-Jahre liegen Belüftungsrohre auf seinem Grund, weil der Sauerstoff im Wasser knapp ist. Gelangen Schlamm, Zementwasser oder Öl von einer Baustelle hinein, trifft das ein empfindliches Gewässer.
Die Ottersbek, der einzige noch bestehende Zufluss des Kanals, ist größtenteils verrohrt. Der Weiher im Eimsbütteler Park gehört zu ihr und dient als Regenrückhaltebecken. Baustellen im Einzugsbereich müssen deshalb darauf achten, was über Gullys und Leitungen abfließt.
In älteren Gebäuden und alten Bäumen finden Vögel und Fledermäuse Quartiere. Bei Sanierungen, Dacharbeiten und Fällungen greift der Artenschutz. Weil die Luftangriffe von 1943 weite Teile der alten Bebauung zerstört haben, sollte vor Erdarbeiten außerdem geklärt werden, welche Auffüllungen im Boden zu erwarten sind.

Wir kontrollieren Stammschutz, Abstände zum Wurzelbereich und Lagerflächen und dokumentieren Schäden, bevor sie zum Streitfall werden.
Absetzbecken, Abdeckungen von Gullys und der Umgang mit Zementwasser werden überwacht, besonders bei Baustellen nahe dem Isebekkanal.
Vor Beginn prüfen Fachleute Fassaden, Dächer und Bäume auf Nester und Quartiere, auf der Baustelle achten wir auf die vereinbarten Schutzmaßnahmen.
Wir begleiten Erdarbeiten, achten auf auffälligen Aushub und sorgen dafür, dass belastetes Material getrennt gelagert und fachgerecht entsorgt wird.
Auflagen aus Genehmigungen werden nachweisbar umgesetzt.
Schäden an Bäumen und Gewässern werden vermieden statt teuer behoben.
Artenschutz führt nicht zum überraschenden Baustopp.
Belasteter Boden wird erkannt, bevor er falsch entsorgt wird.
→ Wir legen mit der Bauleitung Schutzzonen fest, kontrollieren sie regelmäßig und halten Lager und Fahrwege aus dem Wurzelbereich fern.
→ Gullys werden abgedeckt, Waschwasser wird gesammelt und abgesetzt, bevor es abgeleitet wird.
→ Die Arbeiten werden nach den Vorgaben der Fachgutachter zeitlich angepasst, Ersatzquartiere stimmen wir mit den Beteiligten ab.
→ Der Aushub wird getrennt gelagert, beprobt und erst nach Klärung der Belastung entsorgt oder wieder eingebaut.
Ersatzbauten in baumbestandenen Straßen, bei denen Artenschutz und Baumschutz gleichzeitig greifen.
Bauvorhaben an Ufern, Brücken oder Leitungen im Umfeld des Kanals, bei denen kein Schmutzwasser ins Gewässer gelangen darf.
Große Areale wie an der Unnastraße, bei denen alte Nutzung, Boden und Grünflächen untersucht werden müssen.
Arbeiten in denkmalgeschützten Parks und an Spielplätzen, bei denen Bäume und Wasserflächen geschützt bleiben.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Pläne und stellen zusammen, welche Umweltauflagen auf der Baustelle gelten.
Schutzzonen, Kontrollpunkte, Prüfintervalle und Meldewege werden festgelegt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir kontrollieren vor Ort Bäume, Abwasser, Aushub und Artenschutzmaßnahmen und sprechen Mängel direkt an.
Alle Kontrollen werden mit Fotos und Protokollen festgehalten und dem Bauherrn für Behörden übergeben.
Wird in Hamburg-Eimsbüttel ein Haus in einer baumbestandenen Straße abgerissen und neu gebaut und liegen Fassaden mit Nischen und ein alter Dachstuhl im Baufeld, dann treffen Baumschutz, Artenschutz und Boden in einem Vorhaben zusammen. Nach den Kriegszerstörungen ist außerdem offen, was unter dem Grundstück liegt.
Dann prüfen wir vor dem Abbruch mit den Fachgutachtern Dach und Fassade auf Tiere, legen Schutzzonen für die Straßenbäume fest und begleiten den Aushub mit Kontrollen. Auffälliges Material wird getrennt und beprobt, die Ergebnisse dokumentieren wir für Bauherr und Behörden.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon im Einrichtungsplan werden Baumschutzzonen und Flächen für Absetzbecken vorgesehen. So passen Container und Lager zu den Umweltauflagen.
Mit der operativen Baulogistik stimmen wir die Trennung von Abfällen und Aushub ab. Umweltkontrollen fließen in die täglichen Berichte an die Bauleitung ein.
Ja, häufig. Auflagen entstehen auch durch Straßenbäume, Gewässer, Artenschutz an Gebäuden oder belasteten Boden. Gerade in einem dicht bebauten Stadtteil mit baumbestandenen Straßen und Kanal finden sich solche Auflagen in vielen Genehmigungen.

Senden Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir erstellen einen Kontrollplan für Bäume, Wasser, Tiere und Boden auf Ihrer Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Eimsbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit