
Der Bezirk Hamburg-Nord ist dicht bebaut, doch zwischen den Häusern liegen Flächen mit hohem Wert für die Natur: zwei Naturschutzgebiete, die Alster mit ihren Kanälen, die Osterbek, der Stadtpark und der Parkfriedhof in Ohlsdorf. Baustellen in ihrer Nähe bringen Auflagen mit sich, die eingehalten und belegt werden müssen.
Unsere ökologische Baubegleitung übernimmt die laufenden Umweltkontrollen auf der Baustelle. Wir prüfen Schutzzäune und Baumschutz, achten auf Gewässer und Tiere, dokumentieren jede Kontrolle und melden Abweichungen sofort an die Bauleitung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Eppendorfer Moor in Groß Borstel liegt zwischen Alsterkrugchaussee und Flughafen und steht seit 1982 unter Naturschutz. Auf 26 Hektar wachsen dort Birken-Erlenbruchwald und gefährdete Pflanzen wie der Gagelstrauch, dazu kommen Brutvögel, Fledermäuse und viele Schmetterlingsarten der Roten Liste. Ein zweites Schutzgebiet, das Rothsteinsmoor, liegt in Langenhorn. Wer in der Nähe baut, darf Wasserhaushalt und Ruhe dieser Flächen nicht stören.
Die Alster ist zwischen Ohlsdorf und Außenalster begradigt, mit Kanälen zu beiden Seiten. Die Osterbek ist ab der Wachtelstraße als Kanal ausgebaut und ein bis zwei Meter tief, in ihr leben Rotaugen, Brassen und Flussbarsche. Einzelne Abschnitte wurden renaturiert, weitere sind geplant. Schlamm, Zementwasser oder Öl dürfen hier nicht ins Wasser gelangen.
Im Stadtpark prägen alte Eichen das Sierichsche Gehölz, auf dem Friedhof Ohlsdorf wachsen einige hundert Gehölzarten. Für die U5 ist ein Tunnel unter dem Stadtpark geplant. Bei Vorhaben an solchen Flächen gehören Baumschutz, Schutz von Wurzeln und die Rücksicht auf Brutzeiten zum Alltag der Baustelle.

Wir gleichen die Umweltauflagen aus Genehmigung und Planfeststellung mit dem Geschehen auf der Baustelle ab und halten jede Kontrolle schriftlich fest.
An Alster, Osterbek und den Kanälen prüfen wir Abstände, Auffangwannen und Abläufe, damit kein Schmutzwasser in die Gewässer gelangt.
Wir kontrollieren Stammschutz, Wurzelbereiche und Schutzzäune an Park- und Straßenbäumen und melden Schäden, bevor sie größer werden.
Verlangt die Genehmigung Schutzzäune für Tiere oder Rücksicht auf Brutzeiten und Fledermausquartiere, kontrollieren wir das regelmäßig und dokumentieren Funde.
Umweltauflagen werden laufend geprüft, nicht erst bei der Abnahme.
Gewässer, Bäume und Schutzgebiete bleiben geschützt.
Jede Kontrolle ist schriftlich belegt.
Probleme fallen früh auf und führen seltener zu Baustopps.
→ Wir kontrollieren, Ableitung und Wassermengen auf Einhaltung der Vorgaben und melden Abweichungen, bevor der Wasserstand im Schutzgebiet leidet.
→ Absetzbecken, Sperren und abgedeckte Lager werden geprüft, Lücken sofort geschlossen und der Vorfall der Bauleitung gemeldet.
→ Unsere Kontrolle bemerkt es beim Rundgang, lässt den Bereich räumen und erinnert die Firmen an die Schutzzone.
→ Die Arbeiten an der Stelle werden unterbrochen, die zuständige Fachstelle informiert und das weitere Vorgehen abgestimmt.
Vorhaben an Alster, Osterbek, Goldbekkanal und anderen Kanälen mit Auflagen zu Ufer und Gewässerschutz.
Tunnel- und Leitungsbau am Stadtpark und entlang der Trasse der U5, mit Baumschutz und Grundwasserfragen.
Vorhaben in Groß Borstel und Langenhorn in der Umgebung von Eppendorfer Moor und Rothsteinsmoor.
Arbeiten an Gewässern und Grünanlagen, etwa die Renaturierung der Osterbek oder die Umgestaltung von Friedhofsflächen in Ohlsdorf.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und legen fest, was wie oft kontrolliert werden muss.
Rundgänge, Prüfpunkte und Meldewege werden mit Bauleitung und Fachgutachter abgestimmt.
Wir gehen die Prüfpunkte nach Plan ab, halten Ergebnisse fest und melden Abweichungen sofort.
Die Dokumentation steht Bauherr und Behörde jederzeit zur Verfügung und wird zum Bauende zusammengefasst.
Liegt eine Baustelle in Hamburg-Nord direkt an einem Kanal wie der Osterbek, dann verlangt die Genehmigung meist Schutz für Ufer, Wasser und Bäume. Wir prüfen dann täglich Absperrungen, Lager für Öl und Zement, Abläufe und den Stammschutz an den Uferbäumen und halten das Ergebnis fest.
Wenn nach Regen trübes Wasser Richtung Kanal läuft, dann melden wir es sofort, sorgen mit der Bauleitung für Abhilfe und dokumentieren die Maßnahme. So liegt bei einer Kontrolle der Behörde ein lückenloser Nachweis vor.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen und Abstände stehen im Einrichtungsplan, Lieferungen meiden die Wurzelbereiche, das Personal für Entsorgung trennt Stoffe, die Gewässer gefährden. Die ökologische Begleitung prüft, ob das alles eingehalten wird.
Wir arbeiten mit Bauleitung, Fachgutachtern und den Behörden zusammen. So werden die Umweltkontrollen in Hamburg-Nord kein Zusatz, sondern ein fester Teil des Tagesablaufs auf der Baustelle.
Im Bezirk liegen die Naturschutzgebiete Eppendorfer Moor in Groß Borstel mit 26 Hektar und Rothsteinsmoor in Langenhorn mit 9 Hektar. Dazu kommen Alster, Osterbek und Kanäle sowie große Grünflächen wie Stadtpark und Friedhof Ohlsdorf, an denen Auflagen gelten können.

Schicken Sie uns Lage und Auflagen Ihrer Baustelle. Wir entwickeln einen Kontrollplan, der zu Ihrem Vorhaben passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Nord. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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