
Hamburg-Ohlsdorf ist ein Stadtteil mit ungewöhnlich viel Grün. Auf dem Friedhofsgelände stehen rund 36.000 Bäume und 15 Teiche, im Norden schneidet die Alster in den Geestrücken von Klein Borstel. Zudem reicht ein Landschaftsschutzgebiet in den Stadtteil hinein. Bauvorhaben treffen hier häufiger als anderswo auf Bäume, Gewässer und geschützte Arten.
Unsere Umweltkontrollen setzen die Auflagen aus Genehmigung und Gutachten auf der Baustelle um. Wir schützen Bäume und Wurzeln, halten Schlamm und Schadstoffe von Gewässern fern, achten auf Brutzeiten und Quartiere und gehen schonend mit dem Boden um. Jede Kontrolle wird dokumentiert, damit Bauherr und Behörde den Stand jederzeit nachvollziehen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Friedhofsgelände wird naturnah gepflegt, ohne Pflanzengift und Insektizide. Gezählt werden dort 284 Arten von Schmetterlingen, Wildbienen und Fledermäusen sowie 57 Vogelarten, darunter seltene wie Uhu, Eisvogel und Grünspecht. Bei Arbeiten an Gebäuden, Wegen oder Leitungen auf und neben solchen Flächen gehören Kontrollen auf Nester und Quartiere vor Beginn der Arbeiten dazu.
Teiche und künstliche Wasserläufe dienen auf dem Gelände zugleich der Entwässerung, versorgt über ein weit verzweigtes Netz aus Leitungen und Brunnen. Die Alster bildet die Grenze zu Hummelsbüttel. In Ohlsdorf regelt ein Wehr den Wasserstand, ab hier ist der Fluss bis zur Außenalster begradigt. Wer in der Nähe baut, muss Bauwasser reinigen und Einträge in Teiche und Fluss verhindern.
Das Landschaftsschutzgebiet Langenhorn, Fuhlsbüttel, Klein Borstel mit 343 Hektar umfasst Flächen in Ohlsdorf. Die Verordnung stammt aus dem Jahr 1960. Für Vorhaben in oder am Rand des Gebiets können Auflagen zu Gehölzen, Geländeveränderungen und Lagerflächen gelten. Dazu kommen der Geestboden am Hang zur Alster und der Schutz des Oberbodens.

Wir setzen Schutzzäune um Stämme und Wurzelbereiche, kontrollieren sie bei jedem Rundgang und melden Schäden sofort. Wo Fahrwege nah an Bäume rücken, prüfen wir lastverteilende Platten.
Absetzbecken, Auffangwannen und Ölbindemittel halten Schlamm, Betonwasser und Treibstoff zurück. Bauwasser wird nur nach Freigabe abgeleitet.
Vor Rodung, Rückbau oder Dacharbeiten kontrollieren wir mit Fachgutachtern auf Vögel und Fledermäuse. Arbeiten in der Schutzzeit werden mit der Naturschutzbehörde abgestimmt.
Oberboden wird getrennt gesichert, Verdichtungen vermieden, Hangflächen gegen Abschwemmen geschützt. Alle Kontrollen halten wir in einem fortlaufenden Bericht fest.
Geschützte Arten werden rechtzeitig erkannt und Baustopps vermieden.
Teiche und Alster bleiben frei von Einträgen aus der Baustelle.
Alte Bäume überstehen die Bauzeit ohne Wurzelschäden.
Jede Auflage ist nachvollziehbar dokumentiert.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, Gutachter und Behörde werden informiert. Wir sichern den Bereich und dokumentieren den Befund.
→ Rinnen, Sperren und Absetzbecken fangen das Wasser auf. Nach jedem Starkregen kontrollieren wir die Anlagen und lassen sie bei Bedarf leeren.
→ Schutzzäune werden weit genug gestellt, Fahrwege bei Bedarf mit Platten belegt und die Einhaltung täglich geprüft.
→ Wir verlegen wassergefährdende Stoffe auf Auffangwannen in sicherem Abstand und halten Ölbindemittel an jedem Gerät bereit.
Bauten, Wege und Leitungen in Grünanlagen mit altem Baumbestand, Teichen und vielen Vogel- und Fledermausarten.
Uferarbeiten, Brücken und Gebäude in Flussnähe mit Auflagen zum Gewässerschutz und zur Uferböschung.
Bauten am Rand geschützter Flächen, bei denen Gehölze, Geländeform und Lagerflächen besonderen Regeln unterliegen.
Arbeiten an Dächern und Fassaden, bei denen Quartiere von Fledermäusen und Brutplätze vorab geprüft werden.

Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsregeln werden gesichtet und in eine Prüfliste übertragen.
Baumschutz, Absetzbecken, Auffangwannen und Bodenlager werden vor Baubeginn angelegt.
Regelmäßige Rundgänge und Kontrollen nach Starkregen, Befunde gehen sofort an die Bauleitung.
Ein fortlaufender Bericht hält Kontrollen, Funde und Maßnahmen für Bauherr und Behörde fest.
Führt eine Leitungstrasse in Hamburg-Ohlsdorf durch einen Bereich mit altem Baumbestand, dann darf der Wurzelraum nicht offen gebaggert werden. Wir stimmen in diesem Fall mit der Bauleitung ab, wo von Hand gegraben oder unterirdisch gebohrt wird, setzen Schutzzäune und kontrollieren jeden Tag, ob sie stehen.
Liegt die Trasse zudem in der Nähe eines Teichs, dann sichern wir Baugrube und Lager gegen Abschwemmen, legen ein Absetzbecken an und lassen Pumpwasser erst nach Prüfung abfließen. Fällt die Arbeit in die Brutzeit, wird vorher auf Nester kontrolliert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Kontrollen laufen bei uns im Bauablauf mit. Wer Material annimmt oder das Tor besetzt, achtet auch auf Ölspuren, offene Gebinde und umgefahrene Schutzzäune und meldet sie weiter.
Lagerflächen, Fahrwege und Entsorgung planen wir so, dass sie mit den Umweltauflagen zusammenpassen. So erfüllt Ihre Baustelle in Hamburg-Ohlsdorf ihre Pflichten gegenüber Natur und Behörden, ohne dass die Arbeit ins Stocken gerät.
Auf dem naturnah gepflegten Friedhofsgelände werden 57 Vogelarten und zahlreiche Fledermaus-, Wildbienen- und Schmetterlingsarten gezählt, darunter Uhu, Eisvogel und Grünspecht. Bei Arbeiten an Gebäuden und Gehölzen in der Nähe prüfen wir deshalb vorab auf Nester und Quartiere.

Senden Sie uns Genehmigung, Gutachten und Bauzeitenplan. Wir prüfen die Auflagen und übernehmen die ökologische Baubegleitung vor Ort.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Ohlsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit