
Ein Sturz vom Gerüst, eine Quetschung beim Entladen, ein Schnitt an der Flex: Auf Baustellen sind Verletzungen nie ganz auszuschließen. Bis der Rettungsdienst eintrifft, zählt, ob jemand vor Ort ist, der die Erstversorgung übernimmt und den Weg für den Rettungswagen frei macht.
Die DGUV Vorschrift 1 schreibt in § 27 einen Betriebssanitäter vor, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Bei großen Vorhaben in Hamburg-Groß Borstel, etwa Wohnquartieren mit Tiefgarage und Gewerbe, kann diese Zahl in Spitzenphasen erreicht werden. Wir stellen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer, die in Ablauf und Logistik der Baustelle eingebunden sind.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ob ein Betriebssanitäter Pflicht ist, hängt von der Zahl der Beschäftigten ab. Auf einem Areal wie dem Petersen Park, wo laut Bebauungsplan Groß Borstel 31 rund 400 Wohnungen und Gewerbeflächen mit zusammen etwa 100.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen sollen, arbeiten in der Ausbauphase viele Gewerke parallel. Wir prüfen anhand des Bauzeitenplans, wann die Grenze von 100 Versicherten überschritten wird.
Ein großes Krankenhaus mit Zentraler Notaufnahme ist das Universitätsklinikum im Nachbarstadtteil Eppendorf, südlich der Güterumgehungsbahn. Wohin ein Verletzter gebracht wird, entscheidet allein der Rettungsdienst. Unsere Aufgabe ist, dass der Rettungswagen die Unfallstelle schnell findet: über einen festen Anfahrtspunkt, eine freie Zufahrt und eine Person, die ihn einweist.
Gefährlich wird es dort, wo tief gebaut wird. Tiefgaragen und Baugruben bringen Arbeiten in engen Räumen, an Absturzkanten und unter schweren Lasten mit sich. Hinzu kommen Schweiß- und Trennarbeiten im Ausbau. Für solche Phasen planen wir Rettungswege aus der Grube und eine Brandwache bei Heißarbeiten.

Ausgebildete Betriebssanitäter versorgen Verletzte, betreuen den Sanitätsraum und übergeben an den Rettungsdienst.
Wir legen fest, wo der Rettungswagen hält, wie er dorthin kommt und wer ihn empfängt. Die Angaben stehen in einer Lageskizze für jeden Notruf aus Hamburg-Groß Borstel.
Brandschutzhelfer begleiten Heißarbeiten, halten Löschmittel bereit und unterstützen bei einer Räumung des Gebäudes.
Lage und Ausstattung des Sanitätsraums richten sich nach der Baustelle. Was darüber hinaus nötig ist, etwa eine Trage oder ein Defibrillator, stimmen wir nach Absprache ab.
Die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist bei mehr als 100 Versicherten erfüllt.
Verletzte sind versorgt, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Der Rettungswagen findet die Unfallstelle ohne Suche.
Heißarbeiten sind durch Brandschutzhelfer begleitet.
→ Vorab legen wir mit der Bauleitung fest, wie Verletzte aus der Grube geborgen werden. Der Weg zum Anfahrtspunkt bleibt frei.
→ Ein fester Anfahrtspunkt mit eindeutiger Adresse wird beim Notruf genannt, eine Person weist das Fahrzeug an der Straße ein.
→ Wir planen den Sanitätsdienst nach Bauzeitenplan und erhöhen oder verringern ihn, wenn die Zahl der Beschäftigten sich ändert.
→ Ein Brandschutzhelfer begleitet die Arbeiten und hält im Anschluss Brandwache, Löschmittel stehen in Reichweite.
Große Baustellen mit Baugrube, vielen Gewerken und Spitzenphasen über 100 Beschäftigten.
Montage großer Bauteile in der Höhe, mit Kran- und Hubarbeitsbühnen.
Neubauten mit hohem Technikanteil und Heißarbeiten im Innenausbau.
Arbeiten mit Staub, Lärm und Absturzgefahr in älteren Gebäuden.

Aus dem Bauzeitenplan ermitteln wir, wann wie viele Versicherte auf der Baustelle sind.
Sanitätsraum, Anfahrtspunkt, Meldeweg und Bergung aus Gruben werden festgelegt.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer arbeiten in den vereinbarten Schichten.
Jede Versorgung steht im Verbandbuch, Berichte gehen an Bauleitung und Arbeitsschutz.
Arbeiten in Hamburg-Groß Borstel auf einem Wohnquartier mit Tiefgarage in der Ausbauphase mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. In diesem Fall richten wir den Sanitätsraum ebenerdig nahe dem Tor ein und legen den Anfahrtspunkt für den Rettungsdienst an die Hauptzufahrt.
Sinkt die Zahl der Beschäftigten zum Ende der Bauzeit unter diese Grenze, dann besprechen wir mit Bauleitung und Arbeitsschutz, ob ein Brandschutzhelfer für die verbleibenden Heißarbeiten reicht oder der Sanitätsdienst weiterlaufen soll.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Anfahrtspunkt steht im Einrichtungsplan, die Torkontrolle hält ihn frei und lotst Rettungsfahrzeuge herein. So hängt die Rettungskette nicht an Zufällen, sondern an einem Plan, den alle auf der Baustelle kennen.
Auch unterhalb der Pflichtgrenze stellen wir Brandschutzhelfer oder unterstützen die Erste-Hilfe-Organisation des Bauherrn. Den Umfang für Ihre Baustelle in Hamburg-Groß Borstel legen wir gemeinsam mit Bauleitung und Sicherheitskoordination fest.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter Pflicht, wenn auf der Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Das gilt in Hamburg-Groß Borstel wie überall. Maßgeblich ist die Zahl der gleichzeitig Beschäftigten, nicht die Größe des Grundstücks.

Nennen Sie uns Bauzeit und Zahl der Beschäftigten. Wir prüfen den Bedarf und planen Rettungskette und Einsatz mit Ihnen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Groß Borstel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit