
Zwischen Autobahn, Bahn und Wohnquartieren hat Schnelsen mehr Wasser und Grün, als man vermutet. Im Stadtteil entspringt die Kollau, mehrere Gräben speisen sie, im Norden liegt der Wassermannpark mit seinen Wasserflächen. Ein Teil der offenen Flächen gehört zu einem Landschaftsschutzgebiet, das sich über mehrere Stadtteile im Hamburger Nordwesten erstreckt.
Wer an solchen Rändern baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zum Schutz von Gewässern, Gehölzen und Tieren. Unsere ökologische Baubegleitung in Hamburg-Schnelsen hilft, diese Auflagen im Baustellenalltag einzuhalten und sauber zu belegen, damit Umweltkontrollen nicht erst bei der Abnahme zum Thema werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Kollau entspringt am Vielohweg und bildet nach kurzer Strecke zusammen mit dem Dübwischgraben den Kollauteich, ein Hochwasserrückhaltebecken. Weitere Gräben wie Vielohgraben und Schippelsmoorgraben speisen den Bach. Naturnahe Abschnitte gelten als schutzwürdige Biotope. Für Baustellen in Hamburg-Schnelsen nahe diesen Gewässern heißt das: kein Eintrag von Schlamm, Zementwasser oder Betriebsstoffen.
Das Landschaftsschutzgebiet „Schnelsen, Niendorf, Lokstedt, Eidelstedt und Stellingen“ umfasst rund 768 Hektar. Grenzt ein Baufeld daran, sind Lagerflächen, Baustraßen und Rodungen oft eng geregelt. Wir achten darauf, dass Einrichtung und Verkehr die festgelegten Grenzen nicht überschreiten.
Am Wasser leben Amphibien, in Altbäumen und Gebäuden Vögel und Fledermäuse. Bei Abriss, Baumfällungen oder Arbeiten an Teichen und Gräben in Hamburg-Schnelsen greifen deshalb Artenschutzvorgaben, etwa Zeiten, in denen nicht gerodet werden darf, oder Schutzzäune während der Wanderzeit.

Wir begleiten die Bauphasen, in denen Auflagen greifen, prüfen Schutzzäune, Gehölzschutz und Gewässerabstände und halten den Zustand mit Fotos und Protokoll fest.
In Wanderzeiten kontrollieren wir Zäune und Fangeimer in den vereinbarten Abständen, setzen Tiere nach Vorgabe um und führen Fundlisten für die Behörde.
Wir überwachen Absetzbecken, Waschplätze und Tankflächen, damit kein belastetes Wasser in Gräben oder die Kollau gelangt und schützen Oberboden vor Verdichtung.
Wir erklären Polieren und Fahrern, wo Tabuflächen liegen, welche Bäume geschützt sind und was bei einem Ölverlust zu tun ist.
Auflagen aus der Genehmigung werden im Alltag eingehalten, nicht nur auf dem Papier.
Jede Kontrolle ist dokumentiert und kann der Behörde vorgelegt werden.
Konflikte mit Artenschutz und Gewässerschutz werden früh erkannt.
Die Gewerke wissen, wo sie fahren, lagern und arbeiten dürfen.
→ Wir sorgen für ein Absetzbecken vor der Einleitung, kontrollieren die Trübung und dokumentieren jede Einleitung nach den Vorgaben der Genehmigung.
→ Wir kontrollieren den Amphibienzaun morgens und abends, setzen Tiere über und melden Lücken im Zaun sofort an die Bauleitung.
→ Wir weisen auf die Schonzeit hin, stimmen mit der Bauleitung und den Fachgutachtern das Vorgehen ab und halten die Prüfung des Baums fest.
→ Wir markieren Tabuflächen deutlich, weisen die Fahrer ein und melden Verstöße, bevor ein Schaden an der Fläche entsteht.
Wohnungs- und Leitungsbau nahe der Kollau und ihrer Zuläufe, mit Auflagen zu Einleitung, Abstand und Uferschutz.
Baufelder, die an das Landschaftsschutzgebiet grenzen und deren Einrichtung eng begrenzt ist.
Arbeiten an Verkehrswegen wie der Bahnstrecke oder der Autobahn, bei denen Gehölze, Böschungen und Grünflächen berührt werden.
Abriss älterer Gebäude oder Fällungen vor Neubau, bei denen Fledermaus- und Vogelschutz zu prüfen ist.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und ziehen daraus eine Liste der Pflichten für die Baustelle.
Gewässer, Bäume und Tabuflächen kommen auf den Lageplan und werden vor Ort markiert.
Wir begehen die Baustelle in den vereinbarten Abständen, prüfen Schutzmaßnahmen und weisen neue Gewerke ein.
Protokolle, Fotos und Fundlisten gehen an die Bauleitung und können der Behörde vorgelegt werden.
Liegt ein Bauvorhaben in Hamburg-Schnelsen zwischen Wohnbebauung und einem Graben, der zur Kollau führt, dann legen wir vor Baubeginn den Schutzstreifen fest, kontrollieren den Bauzaun am Ufer und prüfen nach jedem Starkregen, ob Schlamm über die Baustraße in das Gewässer gelangt.
Verlangt die Genehmigung zusätzlich einen Amphibienschutz, dann begleiten wir den Aufbau des Zauns, kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und übergeben der Bauleitung jede Woche eine Fundliste. Am Ende der Bauzeit dokumentieren wir den Rückbau und den Zustand der Flächen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltschäden entstehen nicht durch Absicht, sondern durch falsche Logistik: eine Lagerfläche zu nah am Wasser, eine Baustraße durch den Wurzelbereich, ein Waschplatz ohne Auffang. Deshalb bringen wir die Auflagen schon in die Baustelleneinrichtung und das Logistikkonzept ein.
Unser Personal auf der Baustelle meldet Auffälligkeiten an die ökologische Baubegleitung, etwa einen umgefahrenen Schutzzaun oder einen Ölfleck. So entsteht in Hamburg-Schnelsen eine durchgehende Kontrolle, die nicht nur an den Tagen der Begehung wirkt.
Meist dann, wenn die Genehmigung es verlangt, etwa bei Arbeiten an Gewässern, an Schutzflächen oder mit Eingriffen in Gehölze. In Hamburg-Schnelsen betrifft das vor allem Vorhaben nahe der Kollau, ihrer Gräben und am Rand des Landschaftsschutzgebiets.

Senden Sie uns die Genehmigung mit den Auflagen. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hamburg-Schnelsen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit