
Durch Barmstedt fließt die Krückau, die weiter über Elmshorn bis zur Elbe läuft. Mitten in der Stadt speist sie den Rantzauer See, dessen Wasserstand über einen Stau geregelt wird. Dazu kommen alte Bäume in Wohngebieten und Grünflächen, die in mehreren Bebauungsplänen ausdrücklich erhalten werden sollen. Wer hier baut, hat häufig Auflagen zum Schutz von Wasser, Bäumen und Tieren im Bescheid stehen.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Fläche ankommen. Wir übersetzen Vorgaben aus Genehmigung und Gutachten in klare Regeln für die Gewerke, führen regelmäßige Umweltkontrollen durch und halten fest, was wann geprüft wurde. So können Sie gegenüber der Behörde jederzeit belegen, wie gebaut wurde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Krückau ist Lebensraum für Aale, Bach- und Meerforellen. Auch Eisvögel kommen an ihr vor. Seit 1981 hilft eine neunstufige Fischtreppe am Wehr der Schlossinsel den Fischen über den Stau des Rantzauer Sees. Baustellen in Ufernähe müssen verhindern, dass Schlamm, Zementwasser oder Kraftstoff ins Gewässer gelangen, denn was hier eingetragen wird, fließt flussabwärts weiter.
Der Rantzauer See ist rund 7,5 Hektar groß und höchstens drei Meter tief. Ein flaches Gewässer reagiert empfindlich auf Trübung und Nährstoffe. Für den Bereich westlich der Schlossinsel läuft ein Bebauungsplanverfahren. Vorhaben dort und an den übrigen Ufern brauchen eine Begleitung, die Einleitungen, Lagerflächen und Wasserhaltung im Blick behält.
In den neuen Wohngebieten spielt der Baumschutz eine große Rolle. Der Bebauungsplan am Jittkamp sieht vor, Baumstrukturen am östlichen Rand zu erhalten, die Planänderung zwischen Am Wasserwerk und Nappenhorn soll vorhandene Bäume sichern. Auf der Geest bei Barmstedt ist zudem der Oberboden wertvoll: Er muss getrennt abgetragen, gelagert und wieder eingebaut werden.

Wir kontrollieren Abstände zum Ufer, Absetzbecken, Ölbindemittel und Abdeckungen und prüfen, dass kein trübes oder belastetes Wasser in die Krückau oder den Rantzauer See gelangt.
Zu erhaltende Bäume werden vor Baubeginn markiert und mit Schutzzäunen versehen. Arbeiten im Wurzelbereich begleiten wir, damit Wurzeln nicht abgerissen oder verdichtet werden.
Fällungen und Rodungen legen wir in die zulässigen Zeiten außerhalb der Brutzeit. Vor Abriss und Fällung prüfen wir auf Nester und Quartiere und stimmen das Vorgehen mit Gutachtern ab.
Oberboden wird getrennt abgeschoben und in Mieten gelagert, Fahrwege werden so geführt, dass der Boden nicht unnötig verdichtet. Jede Kontrolle halten wir mit Datum und Foto fest.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Fläche tatsächlich umgesetzt.
Baustopps durch Verstöße gegen Gewässer- oder Artenschutz werden unwahrscheinlicher.
Gegenüber Behörden liegt eine lückenlose Dokumentation vor.
Bäume, Ufer und Boden bleiben so erhalten, wie es der Bebauungsplan vorsieht.
→ Absetzbecken, Filtersäcke und kontrollierte Einleitstellen fangen Feinteile ab. Wir prüfen sie nach jedem Starkregen.
→ Schutzzäune, Bohlen über dem Wurzelbereich und klare Regeln für Bagger und Lager halten den Kronenbereich frei.
→ Wir prüfen den Baum auf Nester und klären mit der Naturschutzbehörde, ob und wie gearbeitet werden darf.
→ Auffangwannen, Ölbindemittel und feste Tankplätze fern vom Ufer werden bei jeder Kontrolle geprüft.
Für den Bereich westlich der Schlossinsel läuft ein Bebauungsplanverfahren. Uferlagen verlangen Gewässerschutz und Rücksicht auf Fische und Vögel.
Am Jittkamp und zwischen Am Wasserwerk und Nappenhorn sollen Bäume nach den Bebauungsplänen erhalten werden.
Im Gewerbegebiet östlich der Lutzhorner Landstraße stehen Bodenschutz und Entwässerung großer Flächen im Vordergrund.
Bei Vorhaben an Wehr, Ufer oder Brücken der Krückau ist auf Fischwanderung und Brutplätze zu achten.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und stellen zusammen, welche Umweltvorgaben auf der Baustelle gelten.
Schutzzonen, Abstände, Zeiten und Maßnahmen werden in einem Plan festgelegt und den Gewerken erklärt.
In festen Abständen und nach Starkregen prüfen wir Gewässerschutz, Bäume, Boden und Lager.
Alle Kontrollen sind dokumentiert. Zum Abschluss erhalten Sie einen Bericht für Bauherr und Behörde.
Liegt ein Bauvorhaben in Barmstedt nahe der Krückau oder am Ufer des Rantzauer Sees und muss für die Baugrube Grundwasser abgepumpt werden, dann begleiten wir die Wasserhaltung von Anfang an. Wir prüfen Absetzbecken und Einleitstellen, messen bei Bedarf die Trübung und halten fest, dass die Vorgaben der Wasserbehörde eingehalten werden.
Stehen am Rand des Grundstücks Bäume, die nach dem Bebauungsplan erhalten bleiben, dann markieren wir sie vor dem ersten Baggereinsatz und setzen Schutzzäune. Muss trotzdem im Wurzelbereich gearbeitet werden, dann ist ein Mitarbeiter dabei und achtet darauf, dass Wurzeln sauber geschnitten statt abgerissen werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltfragen werden schon bei der Baustelleneinrichtung entschieden: Wo stehen Tankplatz und Lager, wie weit sind sie vom Wasser entfernt, wo verläuft die Baustraße im Verhältnis zu geschützten Bäumen? Deshalb arbeiten wir früh mit der Einrichtungsplanung zusammen.
Während der Bauzeit greifen Umweltkontrollen und operative Baulogistik ineinander. Abfall wird getrennt und abgefahren, Ölbindemittel stehen bereit, Wege bleiben dort, wo sie geplant sind. Was bei Kontrollen auffällt, geht direkt an die Bauleitung.
Häufig dann, wenn ein Vorhaben an Gewässern, in der Nähe geschützter Bäume oder in Lebensräumen geschützter Arten liegt. In Barmstedt betrifft das etwa Grundstücke an der Krückau oder am Rantzauer See. Die Auflage steht dann in der Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie die ökologische Baubegleitung Ihre Auflagen auf der Baustelle umsetzt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Barmstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit