
Baugenehmigungen enthalten immer häufiger Auflagen zum Natur- und Gewässerschutz: Bauzeitenfenster wegen brütender Vögel, Amphibienschutzzäune, Schutz von Bäumen im Wurzelbereich oder Vorgaben für das Einleiten von Bauwasser. Werden sie übersehen, drohen Baustopp und Nacharbeit.
Auf Baustellen in Kaltenkirchen übernehmen wir die ökologische Baubegleitung und die laufenden Umweltkontrollen. Wir prüfen die Auflagen, kontrollieren Schutzzäune und Gehölzschutz, dokumentieren Funde und Maßnahmen und halten die Bauleitung über alles auf dem Laufenden, was den Bauablauf berührt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Süden von Kaltenkirchen entsteht die Krückau. Ihr Ursprung liegt südlich eines Gewerbegebiets, wo Entwässerungsgräben und Regenrückhaltebecken zusammenlaufen, die frühere Quelle weiter nördlich ist durch Bebauung versiegelt worden. Wer im Süden der Stadt baut, arbeitet also oft am Oberlauf eines Flusses, der bis Barmstedt und Elmshorn fließt. Trübes Bauwasser, auslaufende Betriebsstoffe oder abgeschwemmter Boden gelangen dort schnell in das Gewässer.
Die Stadt liegt auf der Barmstedt-Kisdorfer Geest. Mehrere Bebauungspläne tragen Namen wie Flottmoor, Hochmoor oder Stubbenwiese. Wo solche Bezeichnungen auf frühere Moor- oder Wiesenflächen hindeuten, lohnt ein genauer Blick auf Bodenaufbau, Grundwasserstand und den Umgang mit Oberboden, bevor Bagger anrücken.
Kaltenkirchen stellt den Flächennutzungsplan und den Landschaftsplan neu auf, mit Blick auf die Entwicklung bis 2040. Der Landschaftsplan soll naturschutzfachliche Ziele für künftige Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebiete enthalten. Dazu kommt eine Fläche in Moorkaten, die als Ausgleichsfläche für den Ausbau der A 20 dienen soll. Neue Baugebiete werden deshalb häufig mit Auflagen zu Ausgleich, Artenschutz und Gewässerschutz verbunden sein.

Wir gleichen Baugenehmigung, Artenschutzgutachten und Auflagen mit dem Bauablauf ab, begleiten kritische Arbeitsschritte vor Ort und dokumentieren jede Maßnahme für die Behörde.
Wir kontrollieren Schutzzäune und Fangeimer in der Wanderzeit regelmäßig, setzen Tiere nach Vorgabe um und melden Schäden am Zaun sofort.
Wir überwachen Absetzbecken, Einleitstellen und Lagerplätze für Betriebsstoffe, prüfen Oberbodenmieten und achten darauf, dass kein Schlamm in Gräben gelangt.
Schutzzäune im Wurzelbereich, Kontrolle vor Fällungen und das Einhalten der Brutzeiten gehören zu unseren regelmäßigen Kontrollen.
Umweltauflagen der Genehmigung werden laufend kontrolliert und nicht erst bei der Abnahme.
Sie haben jederzeit eine Dokumentation, die Sie der Naturschutzbehörde vorlegen können.
Konflikte mit Brutzeiten oder Amphibienwanderung fallen auf, bevor sie den Bau stoppen.
Umweltkontrollen und Baulogistik werden gemeinsam geplant und greifen ineinander.
→ Wir planen Absetzbecken und Rückhaltung vor dem Baustart, kontrollieren sie nach Regenfällen und lassen Einleitungen nur über die genehmigte Stelle zu.
→ Ein Schutzzaun mit Fangeimern leitet die Tiere um. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit regelmäßig, setzen Tiere um und führen ein Fundprotokoll.
→ Wir prüfen vor der Fällung auf Nester und Quartiere, stimmen das Vorgehen mit der Behörde ab und passen den Bauablauf so an, dass andere Arbeiten vorgezogen werden.
→ Wir legen getrennte Mieten fest, kennzeichnen sie und kontrollieren beim Abtrag, dass die Schichten getrennt bleiben.
Wohn- und Gewerbeflächen aus der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans, mit Auflagen zu Ausgleich und Artenschutz.
Bauvorhaben in den Gewerbegebieten nahe den Gräben und Rückhaltebecken am Ursprung der Krückau.
Ausbau von Verkehrswegen mit Eingriffen in Gehölze, Böschungen und Gewässerquerungen.
Umgestaltung von Flächen wie in Moorkaten, die als Ausgleich für den Autobahnbau dienen sollen.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Nebenbestimmungen und erstellen eine Liste aller Umweltauflagen mit Fristen.
Tabuzonen, Schutzzäune, Absetzbecken und Lagerplätze werden in den Bauablauf und den Einrichtungsplan eingearbeitet.
Wir kontrollieren vor Ort nach Plan und nach Regenereignissen, führen Fundprotokolle und Fotodokumentation.
Die Bauleitung erhält laufend Berichte, zum Abschluss eine Zusammenfassung für die zuständige Behörde.
Liegt ein Baufeld im Süden von Kaltenkirchen nahe der Gräben und Rückhaltebecken, aus denen die Krückau entsteht, dann richten wir vor dem ersten Erdaushub ein Absetzbecken und eine kontrollierte Einleitstelle ein. Betriebsstoffe lagern auf einer abgedichteten Fläche mit Auffangwanne, Ölbindemittel steht bereit.
Nach jedem stärkeren Regen kontrollieren wir Becken und Grabenrand, halten den Zustand mit Foto fest und melden Auffälligkeiten an die Bauleitung. Verlangt die Genehmigung zusätzlich einen Amphibienzaun, übernehmen wir dessen Kontrolle in der Wanderzeit gleich mit.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Auflagen betreffen Dinge, die die Baulogistik ohnehin plant: Lagerflächen, Fahrwege, Entsorgung und Baustelleneinrichtung. Deshalb legen wir Tabuzonen, Schutzzäune und Lagerplätze für Betriebsstoffe gleich im Einrichtungsplan fest.
Unser Personal vor Ort berücksichtigt diese Vorgaben bei Entsorgung, Reinigung und Materialtransport. So werden Umweltkontrollen in Kaltenkirchen nicht zur Zusatzaufgabe, sondern laufen im Alltag der Baustelle mit.
Das legt die Genehmigungsbehörde je Vorhaben fest, meist wenn Artenschutz, Gewässer oder wertvolle Gehölze betroffen sind. Bei neuen Baugebieten am Stadtrand oder in der Nähe von Gräben ist das häufig der Fall. Wir sichten die Nebenbestimmungen und sagen Ihnen, was daraus folgt.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie wir sie übernehmen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kaltenkirchen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit