
Ein Betonmischer wartet eine halbe Stunde vor dem Tor, zur selben Zeit trifft ein Sattelzug mit Fassadenelementen ein und für beide fehlt der Stapler. So entstehen Stillstand und Ärger mit der Nachbarschaft. Ein Logistikkonzept verhindert das, indem es festlegt, wer wann womit ankommt.
Für Bauvorhaben in Kaltenkirchen entwickeln wir dieses Konzept und steuern die Anlieferungen über feste Zeitfenster. Dazu gehören die Routenplanung ab der Autobahn, Regeln für Halte- und Wartebereiche und die Abstimmung mit allen Gewerken, damit Material dann ankommt, wenn es verbaut wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 7 führt durch das Stadtgebiet, die Anschlussstelle Kaltenkirchen und im Süden die Anschlussstelle Henstedt-Ulzburg liegen auf dem Weg vieler Lieferungen aus Hamburg. Nördlich kreuzt die A 20 am Autobahnkreuz Bad Bramstedt. Lieferanten aus allen Richtungen erreichen die Stadt also schnell, kommen aber ohne Steuerung auch gleichzeitig an.
Innerhalb der Stadt prägt die Bahnstrecke Hamburg-Altona–Neumünster die Wege. Zwischen Kaltenkirchen Süd und dem Bahnhof in der Stadtmitte ist sie eingleisig, ein Tunnel hat dort mehrere Bahnübergänge ersetzt. Die Strecke wird für den elektrischen S-Bahn-Betrieb ausgebaut. Für Lieferrouten heißt das: Querungen der Bahn und die Bauarbeiten an der Strecke gehören in jede Routenplanung.
Schulen, Wohngebiete und Einzelhandel liegen oft dicht an den Baufeldern. Rund um die Grundschulen und Gemeinschaftsschulen zählen Bringzeiten am Morgen, in der Innenstadt Kundenverkehr und Lieferzonen des Handels. Das Logistikkonzept legt Lieferfenster deshalb so, dass sie diese Spitzen meiden.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauphasen und leiten daraus Lieferketten, Lagerbedarf und Materialfluss für die Baustelle in Kaltenkirchen ab.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Lieferanten buchen ihren Slot, die Bauleitung sieht jederzeit, was an welchem Tag ankommt. Doppelbelegungen fallen vorab auf.
Wir geben Lieferanten eine feste Route ab der Anschlussstelle vor, benennen Warteplätze außerhalb von Wohnstraßen und vermeiden Fahrten vor Schulen zu Unterrichtsbeginn.
Mit Taktplanung und kurzen Abstimmungsrunden der Gewerke senken wir Lagerbestände, vermeiden Doppeltransporte und halten den Materialfluss gleichmäßig.
Weniger Wartezeiten am Tor und weniger Stillstand durch fehlendes Material.
Ruhigere Nachbarschaft, weil Lastwagen nicht in Wohnstraßen auf Einlass warten.
Ein Lieferplan, den Bauleitung, Gewerke und Lieferanten gleichermaßen einsehen.
Weniger Lagerfläche, weil Material im Takt des Bauablaufs eintrifft.
→ Die Slots werden gestaffelt vergeben, Großteile bekommen eigene Fenster und wer zu früh kommt, wartet auf einem benannten Platz statt vor dem Tor.
→ Wir legen Halte- und Entladezonen auf dem Gelände fest, sprechen Anwohner vorab an und informieren über Tage mit vielen Anlieferungen.
→ Wir prüfen die Lieferroute vor jeder Bauphase neu und geben Lieferanten bei Änderungen eine angepasste Anfahrt durch.
→ Lieferungen werden an den Takt der Gewerke gekoppelt, sodass Material erst kommt, wenn der Einbau ansteht.
Hallen und Betriebsgebäude in den Gewerbegebieten an der B 433 und westlich der Grashofstraße mit vielen Großteilen.
Bauvorhaben im Zentrum und am Bahnhof, wo Lieferfenster mit Handel und Fußverkehr abgestimmt werden müssen.
Mehrere Baufelder nebeneinander, deren Anlieferungen über gemeinsame Erschließungsstraßen laufen.
Bauarbeiten im Umfeld der Bahnstrecke und an Straßen, bei denen Baustellenverkehr und laufender Verkehr sich Wege teilen.

Wir sichten Bauzeitenplan, Leistungsverzeichnisse und Lieferantenliste und ermitteln, wann welche Mengen ankommen.
Lieferfenster, Routen ab der Autobahn, Warteplätze und Entladezonen werden festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir überwachen die Einhaltung und verschieben bei Bedarf.
Wartezeiten und Abweichungen werden ausgewertet, der Plan für die nächste Bauphase daran angepasst.
Entsteht eine Gewerbehalle im Industriegebiet Süd von Kaltenkirchen und treffen in wenigen Wochen Stahlbau, Dachelemente und Fassadenpaneele ein, dann planen wir für jede dieser Lieferungen ein eigenes Zeitfenster mit Kran und Entladekolonne. Die Route führt über die Anschlussstelle an der A 7, Warteplätze liegen auf dem Gewerbegelände.
Kommt ein Sattelzug zu früh, wartet er dort, bis sein Slot beginnt. Verschiebt sich die Montage, verschieben wir die nachfolgenden Lieferungen gleich mit. Der Kran arbeitet ohne Leerlauf und auf den Erschließungsstraßen stauen sich keine Fahrzeuge.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Tor, Entladeflächen, Lager und Kranstandort bestimmen, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Umgekehrt zeigt die Lieferplanung, wo die Einrichtung zu klein bemessen ist.
Vor Ort setzen Baulogistiker, Staplerfahrer und das Personal am Tor die Planung um. Abweichungen melden sie zurück, damit der Slot-Plan aktuell bleibt und die Bauleitung in Kaltenkirchen jederzeit weiß, was ankommt.
Sobald mehrere Gewerke parallel arbeiten oder die Fläche knapp ist, ja. Schon wenige Lieferungen gleichzeitig blockieren in der Innenstadt Tor und Gehweg. Feste Zeitfenster sorgen dann dafür, dass jede Anlieferung ihren Platz hat.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und Gewerke. Wir schlagen Ihnen ein Logistikkonzept mit Lieferfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kaltenkirchen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit