
Wer in Gettorf baut, hat einen Vorteil und eine Pflicht. Der Vorteil: Die Ortsumgehung der B 76 ist seit 2004 fertig und Richtung Kiel autobahnähnlich ausgebaut, Lastwagen erreichen den Ortsrand ohne Umwege. Die Pflicht: Viele Bauflächen liegen direkt neben Wohnhäusern oder Kleingärten. Lieferverkehr, der durch die Wohnstraßen sucht oder vor Häusern wartet, fällt sofort auf.
Unser Logistik-Management ordnet deshalb jede Anlieferung nach Route, Uhrzeit und Entladestelle. Wir erstellen ein Baulogistikkonzept, vergeben Lieferzeitfenster an alle Gewerke und Lieferanten und halten fest, wer wann mit welchem Fahrzeug kommt. So wird aus vielen Einzelfahrten ein geplanter Materialfluss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Planunterlagen zur Erweiterung des Gewerbegebiets Eichkoppel nennen kurze Wege: Von der Einmündung der Straße Eichkoppel in die Friedrichsorter Straße sind es etwa 80 Meter bis zur Auffahrt Richtung Kiel und etwa 330 Meter bis zur Auffahrt Richtung Eckernförde. Die Gemeinde erwartet, dass der Verkehr des neuen Gebiets größtenteils über die Bundesstraße läuft. Für die Bauzeit bedeutet das: Wir lenken Lieferverkehr gezielt über diese Auffahrten und nicht durch die Ortslage.
Südlich an die geplanten Gewerbeflächen grenzt das Wohngebiet Ziegelei, teilweise als reines Wohngebiet festgesetzt. Nach der lärmtechnischen Vorprüfung schöpfen schon die bestehenden Betriebe der Eichkoppel die nächtlichen Richtwerte zwischen 22 und 6 Uhr aus. Lieferungen in der Nacht oder am frühen Morgen sind dort deshalb ein heikles Thema. Wir legen Zeitfenster in den Tag und halten Wartezonen fern von den Wohnhäusern.
Gettorf ist zugleich Unterzentrum für den Dänischen Wohld, mit Bahnhof an der Strecke Kiel–Flensburg und Busbahnhof auf dem Bahnhofsvorplatz. Viele Menschen pendeln nach Kiel, Eckernförde oder Rendsburg. Zu den Pendlerzeiten ist auf den Zufahrten mit mehr Verkehr zu rechnen. Großanlieferungen wie Fertigteile, Stahl oder Betonpumpen planen wir möglichst außerhalb dieser Spitzen.

Am Anfang stehen Mengen, Gewerke und Bauzeit. Daraus entwickeln wir Routen, Entladezonen, Lagerflächen und einen Ablaufplan, der für die Baustelle in Gettorf verbindlich gilt.
Jede Lieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Lieferanten melden sich vorher an, Überschneidungen sehen wir früh und verschieben sie, bevor zwei Lastwagen gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Wir geben Fahrern eine feste Anfahrt vor, bei Flächen am Ortsrand über die B 76. Wartezonen liegen auf dem Baufeld oder an Stellen, an denen niemand vor seiner Haustür steht.
Sperrungen, Sondertransporte und laute Anlieferungen kündigen wir an. Verkehrsrechtliche Anordnungen beantragen wir rechtzeitig bei der zuständigen Behörde.
Lieferverkehr läuft über festgelegte Routen statt durch die Ortslage.
Zeitfenster verhindern, dass Fahrzeuge vor dem Tor Schlange stehen.
Nachbarn wissen vorher, wann es laut wird.
Lagerflächen bleiben frei, weil Material zum Bedarf kommt.
→ Alle Lieferanten erhalten eine Anfahrtsbeschreibung mit Karte. Abweichungen sprechen wir an und passen die Vorgabe bei Bedarf an.
→ Im Slot-Plan sehen wir die Überschneidung und verteilen die Fahrten. Kran und Entladefläche sind so für jede Lieferung frei.
→ Lieferfenster beginnen erst zu einer mit dem Bauherrn vereinbarten Uhrzeit. Frühe Fahrzeuge warten außerhalb des Wohngebiets.
→ Wir bestellen bedarfsgerecht in kleineren Mengen und stimmen die Termine mit dem Bauablauf ab.
Stahl, Fertigteile und Dachelemente kommen in großen Fahrzeugen und brauchen Kran, Platz und feste Zeiten.
Bodentransporte, Rohre und Asphalt werden über Wochen in vielen Fahrten angeliefert.
Lieferungen müssen in Zeitfenster passen, die für die Nachbarschaft zumutbar sind.
Kleine Fahrzeuge, kurze Haltezeiten und genaue Termine, weil kaum Lagerfläche vorhanden ist.

Wir sammeln Mengen, Fahrzeugarten, Bauzeiten und Einschränkungen aus Genehmigung und Nachbarschaft.
Das Baulogistikkonzept legt Anfahrt, Entladezonen und Lager fest und wird mit Ihnen abgestimmt.
Lieferanten melden sich an und erhalten ein Zeitfenster. Wir prüfen täglich, ob der Plan aufgeht.
Verschiebt sich der Bauablauf, ordnen wir die Fenster neu und informieren alle Beteiligten.
Liegt eine Gewerbebaustelle in der geplanten Erweiterung der Eichkoppel, dann führen wir den Lieferverkehr über die Auffahrten der B 76 und die Friedrichsorter Straße heran. Großanlieferungen für eine Halle legen wir in feste Fenster am Vormittag, kleine Lieferungen für den Ausbau in die Zeit danach.
Wird gleichzeitig nahe dem Wohngebiet Ziegelei gearbeitet, dann gilt für diesen Bereich ein engeres Zeitfenster. Fahrzeuge, die zu früh kommen, warten an einer vereinbarten Stelle außerhalb, bis ihr Slot beginnt. Die Anwohner in Gettorf erhalten vorher einen Aushang mit den Terminen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Einrichtungsplan auf: Entladezonen, Lager und Kranstandort müssen feststehen, bevor wir Zeitfenster vergeben. Im laufenden Betrieb setzt unsere operative Baulogistik die Planung um, etwa durch Einweiser am Tor.
Die Baustellensicherheit gleicht jedes angemeldete Fahrzeug am Zugang ab. Nicht angemeldete Lieferungen fallen dadurch sofort auf und werden geklärt, bevor sie die Baustelle blockieren.
Für Flächen am östlichen Ortsrand, etwa an der Eichkoppel, bietet sich die Anfahrt über die B 76 und die Friedrichsorter Straße an. Die Auffahrten liegen dort nur wenige Hundert Meter von der Einmündung entfernt. Die genaue Route legen wir je Baustelle fest und geben sie allen Lieferanten vor.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Mengen und Bauzeit. Wir erstellen ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gettorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit