
Die Landschaft rund um Gettorf ist von Knicks, Feldhecken, Senken und kleinen Gewässern geprägt. Für Bauherren heißt das: Viele Flächen sind keine leeren Äcker, sondern Lebensraum für Brutvögel, Amphibien und Fledermäuse. Wer dort baut, muss Schutzzeiten einhalten, Tiere vor dem Baufeld schützen und nachweisen, dass Auflagen erfüllt sind.
Unsere ökologische Baubegleitung bringt diese Anforderungen in den Bauablauf. Wir kontrollieren Schutzzäune, prüfen Baufelder vor dem Eingriff, achten auf Schutzabstände und dokumentieren alles für Bauherrn und Naturschutzbehörde. Die Umweltkontrollen laufen dabei im Baustellenalltag mit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für die geplante Erweiterung der Eichkoppel hat eine faunistische Potenzialanalyse klare Bauzeiten benannt. Vorbereitende Arbeiten sollen außerhalb der Brutzeit vom 1. März bis 30. September liegen. Eingriffe in Gewässer und Sommerlebensräume von Amphibien sollen zwischen dem 1. November und dem 15. Februar erfolgen. Bäume mit möglichen Fledermausquartieren sollen zwischen dem 1. Dezember und dem 28. Februar gefällt werden, nach einer Kontrolle der Höhlen. Erdarbeiten in Gehölzbereichen sind von Mitte Oktober bis Anfang Mai zu unterlassen.
Im Plangebiet liegen drei Regenrückhaltebecken mit dichter Unterwasservegetation, dazu ein nach Bundesnaturschutzgesetz geschütztes Kleingewässer. Die beiden kleinen Becken am Wohngebiet Ziegelei sollen Naturschutzfläche werden, weil sie als Lebensraum für Moorfrosch und Kammmolch gelten. Laut Artkataster gibt es Vorkommen des Moorfroschs im Duxmoor rund einen Kilometer östlich und des Kammmolchs etwa 600 Meter südlich der Fläche.
Knicks und Feldhecken sind in Schleswig-Holstein gesetzlich geschützt. Werden sie für die Erschließung beseitigt oder versetzt, muss das an anderer Stelle durch neue Knicks ausgeglichen werden. FFH-Gebiete gibt es im Gemeindegebiet von Gettorf nicht, das nächste liegt mehr als zwei Kilometer östlich jenseits der B 76. Böden und Grundwasser spielen trotzdem eine Rolle: Wasser stand bei Bohrungen schon 0,6 Meter unter Gelände.

Wir tragen Brutzeit, Amphibienwanderung und Fledermausschutz in den Bauzeitenplan ein. So sieht die Bauleitung früh, wann gerodet, abgeschoben oder in Gewässer eingegriffen werden darf.
Wo temporäre Schutzzäune vorgesehen sind, prüfen wir sie regelmäßig auf Lücken, leeren Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und dokumentieren die Funde.
Vor Rodung oder Baufeldräumung prüfen wir die Fläche auf Tiere. Bäume mit Höhlen werden vor dem Fällen auf Besatz kontrolliert, bei Bedarf mit Endoskop.
Wir markieren Schutzabstände, achten darauf, dass kein Schlamm in Becken und Kleingewässer gelangt. Außerdem kontrollieren wir die Einhaltung der Auflagen aus der Genehmigung.
Schutzzeiten stehen im Bauzeitenplan, bevor sie zum Stillstand führen.
Tiere werden vor dem Eingriff erkannt und umgesetzt.
Gewässer und Knicks bleiben dort unberührt, wo es die Genehmigung verlangt.
Lückenlose Dokumentation erleichtert die Abnahme durch die Behörden.
→ Wir planen vorbereitende Arbeiten in die Schutzfenster vor. Wo das nicht reicht, prüfen wir die Flächen unmittelbar vor dem Eingriff und begleiten die Arbeiten.
→ Vor Beginn der Wanderzeit stehen temporäre Schutzzäune, die regelmäßig kontrolliert werden. Gefundene Tiere werden umgesetzt.
→ Wir sorgen mit der Bauleitung für Absetzbecken, Sperren und Abstände und prüfen nach jedem Starkregen, ob sie wirken.
→ Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund dokumentiert. Am Ende erhalten Sie einen Bericht für die Naturschutzbehörde.
Ackerflächen mit Knicks, Kleingewässern und Becken, für die Bauzeitenregelungen und Ausgleich gelten.
Eingriffe in Gewässer mit Amphibien, nur in den Wintermonaten und unter Begleitung.
Beseitigung und Neuanlage von Knicks, mit Kontrolle der Bauzeiten und des Ausgleichs.
Kleinere Baustellen am Rand von Naturschutzflächen, mit Schutzzaun und Abstand.

Wir lesen Umweltbericht, Artenschutzgutachten und Genehmigung und übersetzen die Auflagen in konkrete Termine und Maßnahmen.
Schutzzeiten werden mit Bauleitung und Gewerken abgestimmt, damit Rodung, Abschieben und Gewässerarbeiten in die erlaubten Fenster fallen.
Schutzzäune, Baufelder und Gewässer werden regelmäßig kontrolliert. Funde und Befunde halten wir fest.
Am Ende steht eine Dokumentation, die Sie der Naturschutzbehörde vorlegen können.
Liegt eine Baufläche in Gettorf zwischen Regenrückhaltebecken und Knicks, dann beginnen die Umweltkontrollen lange vor dem ersten Bagger. Im Winter werden Bäume nach Kontrolle der Höhlen gefällt, Gehölze auf den Stock gesetzt und Eingriffe in Gewässer vorgenommen.
Ab dem Frühjahr stehen Amphibienzäune zwischen Becken und Baufeld. Werden sie täglich kontrolliert und Tiere umgesetzt, dann kann die Baufeldräumung in den Gehölzbereichen ab Anfang Mai folgen, ohne dass ein Verbotstatbestand droht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung arbeitet mit Einrichtungsplan und Logistik-Management zusammen. Lager, Container und Baustraßen werden so gelegt, dass sie geschützte Flächen nicht berühren. Fahrwege über Wurzelbereiche von Knicks schließen wir aus.
Auch die Baustellensicherheit wird abgestimmt: Wo Fledermäuse Knicks als Flugweg nutzen, planen wir die Beleuchtung sparsam. Bei der Entsorgung achten wir darauf, dass keine Stoffe in Becken oder Gräben gelangen.
Das legt die Genehmigung im Einzelfall fest. Für die geplante Erweiterung der Eichkoppel nennt das Artenschutzgutachten unter anderem: keine vorbereitenden Arbeiten vom 1. März bis 30. September, Gewässereingriffe vom 1. November bis 15. Februar und Baumfällungen mit Quartierverdacht vom 1. Dezember bis 28. Februar.

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Schutzzeiten gelten und wie sie in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gettorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit