Baustelle in Gettorf – Baulogistik Nord
Schleswig-Holstein

Bauen zwischen Knicks und Kleingewässern: ökologische Baubegleitung in Gettorf

Die Landschaft rund um Gettorf ist von Knicks, Feldhecken, Senken und kleinen Gewässern geprägt. Für Bauherren heißt das: Viele Flächen sind keine leeren Äcker, sondern Lebensraum für Brutvögel, Amphibien und Fledermäuse. Wer dort baut, muss Schutzzeiten einhalten, Tiere vor dem Baufeld schützen und nachweisen, dass Auflagen erfüllt sind.

Unsere ökologische Baubegleitung bringt diese Anforderungen in den Bauablauf. Wir kontrollieren Schutzzäune, prüfen Baufelder vor dem Eingriff, achten auf Schutzabstände und dokumentieren alles für Bauherrn und Naturschutzbehörde. Die Umweltkontrollen laufen dabei im Baustellenalltag mit.

Baulogistik Nord in Zahlen

100%

Eigenes Personal

16

Standorte bundesweit

6

Kernleistungen

24/7

Einsatzbereit

ISO 9001 zertifiziert
DIN 77200 zertifiziert
Alle Mitarbeiter Ersthelfer

Was die Natur in Gettorf von Baustellen verlangt

Für die geplante Erweiterung der Eichkoppel hat eine faunistische Potenzialanalyse klare Bauzeiten benannt. Vorbereitende Arbeiten sollen außerhalb der Brutzeit vom 1. März bis 30. September liegen. Eingriffe in Gewässer und Sommerlebensräume von Amphibien sollen zwischen dem 1. November und dem 15. Februar erfolgen. Bäume mit möglichen Fledermausquartieren sollen zwischen dem 1. Dezember und dem 28. Februar gefällt werden, nach einer Kontrolle der Höhlen. Erdarbeiten in Gehölzbereichen sind von Mitte Oktober bis Anfang Mai zu unterlassen.

Im Plangebiet liegen drei Regenrückhaltebecken mit dichter Unterwasservegetation, dazu ein nach Bundesnaturschutzgesetz geschütztes Kleingewässer. Die beiden kleinen Becken am Wohngebiet Ziegelei sollen Naturschutzfläche werden, weil sie als Lebensraum für Moorfrosch und Kammmolch gelten. Laut Artkataster gibt es Vorkommen des Moorfroschs im Duxmoor rund einen Kilometer östlich und des Kammmolchs etwa 600 Meter südlich der Fläche.

Knicks und Feldhecken sind in Schleswig-Holstein gesetzlich geschützt. Werden sie für die Erschließung beseitigt oder versetzt, muss das an anderer Stelle durch neue Knicks ausgeglichen werden. FFH-Gebiete gibt es im Gemeindegebiet von Gettorf nicht, das nächste liegt mehr als zwei Kilometer östlich jenseits der B 76. Böden und Grundwasser spielen trotzdem eine Rolle: Wasser stand bei Bohrungen schon 0,6 Meter unter Gelände.

Lokaler Bezug

  • Regenrückhaltebecken und geschütztes Kleingewässer im Plangebiet an der Eichkoppel
  • Duxmoor östlich der B 76 mit Vorkommen des Moorfroschs
  • FFH-Gebiet „Naturwald Stodthagen und angrenzende Hochmoore“ mehr als zwei Kilometer östlich
  • Knicks und Feldhecken im Dänischen Wohld
Baustelle in Gettorf – Baulogistik Nord
Unser Leistungsspektrum

Unsere Umweltkontrollen im Einzelnen

Bauzeitenplan nach Artenschutz

Wir tragen Brutzeit, Amphibienwanderung und Fledermausschutz in den Bauzeitenplan ein. So sieht die Bauleitung früh, wann gerodet, abgeschoben oder in Gewässer eingegriffen werden darf.

Amphibienzaun-Kontrollen

Wo temporäre Schutzzäune vorgesehen sind, prüfen wir sie regelmäßig auf Lücken, leeren Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und dokumentieren die Funde.

Kontrolle vor dem Eingriff

Vor Rodung oder Baufeldräumung prüfen wir die Fläche auf Tiere. Bäume mit Höhlen werden vor dem Fällen auf Besatz kontrolliert, bei Bedarf mit Endoskop.

Schutz von Gewässern und Knicks

Wir markieren Schutzabstände, achten darauf, dass kein Schlamm in Becken und Kleingewässer gelangt. Außerdem kontrollieren wir die Einhaltung der Auflagen aus der Genehmigung.

Ihre Vorteile

Ihr Vorteil

Schutzzeiten stehen im Bauzeitenplan, bevor sie zum Stillstand führen.

Tiere werden vor dem Eingriff erkannt und umgesetzt.

Gewässer und Knicks bleiben dort unberührt, wo es die Genehmigung verlangt.

Lückenlose Dokumentation erleichtert die Abnahme durch die Behörden.

Wo Umweltauflagen den Bau bremsen können

Die Erschließung soll im Frühjahr beginnen, mitten in Brutzeit und Amphibienwanderung.

→ Wir planen vorbereitende Arbeiten in die Schutzfenster vor. Wo das nicht reicht, prüfen wir die Flächen unmittelbar vor dem Eingriff und begleiten die Arbeiten.

Amphibien wandern aus den Becken in das Baufeld ein.

→ Vor Beginn der Wanderzeit stehen temporäre Schutzzäune, die regelmäßig kontrolliert werden. Gefundene Tiere werden umgesetzt.

Bei Starkregen läuft trübes Wasser von der Baustelle in die Gewässer.

→ Wir sorgen mit der Bauleitung für Absetzbecken, Sperren und Abstände und prüfen nach jedem Starkregen, ob sie wirken.

Die Behörde verlangt Nachweise, dass Auflagen eingehalten wurden.

→ Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund dokumentiert. Am Ende erhalten Sie einen Bericht für die Naturschutzbehörde.

Einsatzgebiete

Vorhaben in Gettorf mit Umweltauflagen

Gewerbeflächen am Ortsrand

Ackerflächen mit Knicks, Kleingewässern und Becken, für die Bauzeitenregelungen und Ausgleich gelten.

Bau und Umbau von Regenrückhaltebecken

Eingriffe in Gewässer mit Amphibien, nur in den Wintermonaten und unter Begleitung.

Knickversetzungen und Ausgleich

Beseitigung und Neuanlage von Knicks, mit Kontrolle der Bauzeiten und des Ausgleichs.

Wohnbau neben Grünflächen

Kleinere Baustellen am Rand von Naturschutzflächen, mit Schutzzaun und Abstand.

Unsere Zielgruppen in Gettorf

Gemeinden und Erschließungsträger
Bauherren von Gewerbeflächen
Tiefbaufirmen mit Arbeiten an Gewässern
Landschaftsplanungsbüros
Generalunternehmer mit Artenschutzauflagen
Baustelle in Gettorf – Baulogistik Nord
So arbeiten wir

Ablauf der Zusammenarbeit in Gettorf

01

Auflagen auswerten

Wir lesen Umweltbericht, Artenschutzgutachten und Genehmigung und übersetzen die Auflagen in konkrete Termine und Maßnahmen.

02

Bauzeitenplan abstimmen

Schutzzeiten werden mit Bauleitung und Gewerken abgestimmt, damit Rodung, Abschieben und Gewässerarbeiten in die erlaubten Fenster fallen.

03

Kontrollen vor Ort

Schutzzäune, Baufelder und Gewässer werden regelmäßig kontrolliert. Funde und Befunde halten wir fest.

04

Bericht und Abschluss

Am Ende steht eine Dokumentation, die Sie der Naturschutzbehörde vorlegen können.

Aus der Praxis

Ein typischer Fall

Liegt eine Baufläche in Gettorf zwischen Regenrückhaltebecken und Knicks, dann beginnen die Umweltkontrollen lange vor dem ersten Bagger. Im Winter werden Bäume nach Kontrolle der Höhlen gefällt, Gehölze auf den Stock gesetzt und Eingriffe in Gewässer vorgenommen.

Ab dem Frühjahr stehen Amphibienzäune zwischen Becken und Baufeld. Werden sie täglich kontrolliert und Tiere umgesetzt, dann kann die Baufeldräumung in den Gehölzbereichen ab Anfang Mai folgen, ohne dass ein Verbotstatbestand droht.

Vertrauen & Qualität

ISO 9001 zertifiziert

Qualitätsmanagement

DIN 77200 zertifiziert

Sicherheitsdienstleistungen

AVPQ-zertifiziert

Amtliches Verzeichnis

DMB Mitglied

Deutscher Mittelstandsbund

Umweltschutz als Teil der Baulogistik

Die ökologische Baubegleitung arbeitet mit Einrichtungsplan und Logistik-Management zusammen. Lager, Container und Baustraßen werden so gelegt, dass sie geschützte Flächen nicht berühren. Fahrwege über Wurzelbereiche von Knicks schließen wir aus.

Auch die Baustellensicherheit wird abgestimmt: Wo Fledermäuse Knicks als Flugweg nutzen, planen wir die Beleuchtung sparsam. Bei der Entsorgung achten wir darauf, dass keine Stoffe in Becken oder Gräben gelangen.

Häufige Fragen

FAQ – Ökologische Baubegleitung & Umweltkontrollen in Gettorf

Das legt die Genehmigung im Einzelfall fest. Für die geplante Erweiterung der Eichkoppel nennt das Artenschutzgutachten unter anderem: keine vorbereitenden Arbeiten vom 1. März bis 30. September, Gewässereingriffe vom 1. November bis 15. Februar und Baumfällungen mit Quartierverdacht vom 1. Dezember bis 28. Februar.

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Kontakt

Naturschutzauflagen in Gettorf sicher umsetzen

Schicken Sie uns Genehmigung und Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Schutzzeiten gelten und wie sie in Ihren Bauablauf passen.

Telefon

+49 (0) 4321 78 33 590

E-Mail

info@baulogistik-nord.de

Erreichbarkeit

Mo–Fr: 07:00 – 18:00 Uhr

Kostenloses Erstgespräch

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