
Die Landeshauptstadt liegt an der Ostsee, durch ihr Gebiet verläuft die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee. Bäche wie der Tröndelbach oder der Solldieksbach entwässern in Richtung Förde. Wer hier baut, berührt schnell Gewässer, Feuchtflächen oder Lebensräume geschützter Arten.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung setzen wir die Umweltauflagen Ihrer Genehmigung auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, betreuen Amphibienzäune, achten auf Boden- und Gewässerschutz und dokumentieren alles für die Behörden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Südosten der Stadt liegt zwischen Elmschenhagen und Ellerbek das Naturschutzgebiet „Tröndelsee und Umgebung“, 1983 als erstes Kieler Naturschutzgebiet ausgewiesen. Feuchtwiesen, Erlenbruch und Weiden prägen die Fläche, Wasservögel wie Haubentaucher und Krickente leben am See, auf den Wiesen wachsen Seggen und Orchideen. Insgesamt gibt es im Stadtgebiet drei Naturschutzgebiete.
Neue Wohngebiete entstehen häufig auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen. Im Kieler Süden bei Meimersdorf wird der Solldieksbach als Vorflut ausgebaut, damit er künftige Oberflächenabflüsse aufnehmen kann. Bei solchen Vorhaben stehen Bodenschutz, Gewässerschutz und der Umgang mit Regenwasser im Mittelpunkt.
An der Förde und am Kleinen Kiel, einem flachen Brackwassergewässer mitten in der Innenstadt, grenzen Baustellen direkt an Wasserflächen. Hier müssen Einträge von Schlamm, Betonwasser oder Betriebsstoffen verhindert werden. Die Stadt hat 2024 zudem beschlossen, ihren Landschaftsplan fortzuschreiben, mit stärkerem Blick auf Stadtgrün, Klima und Artenvielfalt.

Wir prüfen, ob Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan eingehalten werden, etwa Bauzeitenfenster, Schutzzäune für Gehölze oder Tabuflächen. Den Stand dokumentieren wir regelmäßig.
In Wanderzeiten kontrollieren wir Amphibienzäune und Fangeimer, setzen Tiere nach Vorgabe um und protokollieren Funde. Auffälligkeiten beim Artenschutz melden wir an die zuständige Fachbegleitung.
Wir kontrollieren Absetzbecken, Ölbindemittel, Betankungsplätze und Abläufe, damit kein belastetes Wasser in Gräben, Bäche oder die Förde gelangt.
Oberboden wird getrennt gelagert, Baustraßen bleiben auf festgelegten Trassen und geschützte Bäume werden vor Anfahrschäden bewahrt. Wir prüfen das bei jedem Rundgang.
Umweltauflagen werden nachvollziehbar umgesetzt und dokumentiert.
Geschützte Arten und Gewässer sind während der Bauzeit im Blick.
Baustopps wegen Verstößen gegen Auflagen werden unwahrscheinlicher.
Behörden erhalten saubere Protokolle zu Kontrollen und Funden.
→ Amphibienzäune werden in den Wanderzeiten täglich kontrolliert, Fangeimer geleert und Funde dokumentiert.
→ Absetzbecken, Abdeckungen und kontrollierte Abläufe fangen das Wasser auf, bevor es Bäche oder die Förde erreicht.
→ Oberboden wird vorab abgetragen und getrennt gelagert, Baustraßen bleiben auf festgelegten Bahnen.
→ Wir übersetzen die Auflagen in eine kurze Checkliste für die Gewerke und kontrollieren die Umsetzung bei Rundgängen.
Wohngebiete am Stadtrand mit Boden- und Amphibienschutz sowie Regenwasserbewirtschaftung.
Ausbau von Bächen als Vorflut und Anlage von Rückhaltebecken mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Uferbefestigungen, Promenaden und Gebäude am Wasser, bei denen Einträge in die Ostsee verhindert werden müssen.
Lange Trassen durch Grünzüge und an Gehölzen vorbei, bei denen Vegetationsschutz zählt.

Wir werten Genehmigung, Bebauungsplan und Fachgutachten aus und klären, welche Kontrollen nötig sind.
Rundgänge, Zaunkontrollen, Prüfpunkte am Wasser und Dokumentation werden festgelegt.
Unser Personal führt die Kontrollen aus, meldet Abweichungen und protokolliert Funde.
Sie erhalten regelmäßige Berichte für Bauleitung und Behörden bis zum Abschluss der Maßnahmen.
Liegt ein Neubaugebiet am Kieler Stadtrand auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen und grenzt an Gräben oder einen Bach, dann verlangt die Genehmigung häufig Amphibienschutz und Gewässerschutz. In diesem Fall stellen wir zu Beginn der Wanderzeit die Kontrolle der Zäune sicher, prüfen die Fangeimer jeden Morgen und protokollieren alle Funde.
Wird parallel ein Bach als Vorflut ausgebaut oder ein Regenrückhaltebecken angelegt, dann kontrollieren wir zusätzlich Absetzbecken, Böschungssicherung und Betankungsplätze. Kommt es zu Trübungen oder Ölspuren, melden wir das sofort an Bauleitung und Fachbegleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen verbinden wir mit der übrigen Baulogistik. Bei der Baustelleneinrichtung legen wir Lagerflächen, Betankungsplätze und Baustraßen so, dass Tabuflächen, Gewässerrandstreifen und Gehölze geschützt bleiben.
Auch die Entsorgung spielt hinein. Wer auf der Baustelle Abfälle trennt und Container betreut, achtet gleichzeitig darauf, dass keine Betriebsstoffe offen stehen. Diese Verbindung macht den Umweltschutz in Kiel zu einem festen Teil des Ablaufs.
Oft dann, wenn ein Vorhaben an Gewässer, Schutzgebiete oder Lebensräume geschützter Arten grenzt oder größere unbebaute Flächen in Anspruch nimmt. Was konkret gefordert ist, steht in Genehmigung und Fachgutachten. Wir setzen diese Vorgaben auf der Baustelle um.

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir stellen einen Kontrollplan für Ihre Umweltauflagen zusammen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kiel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit