
Wer am Rand von Wald, Moor oder Gewässer baut, bekommt mit der Genehmigung meist Auflagen zum Natur- und Artenschutz. Sie müssen nicht nur geplant, sondern auf der Baustelle täglich umgesetzt und nachgewiesen werden. Genau hier setzen Umweltkontrollen an.
Für Bauvorhaben in Altenholz übernehmen wir die ökologische Baubegleitung im Baustellenalltag. Wir kontrollieren Schutzzäune, Baumschutz und Gewässerabstände, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor daraus ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Mitten durch die Gemeinde zieht sich ein Grünzug zwischen Klausdorf und Stift, den der Landschaftsrahmenplan als wichtige Verbundachse für den Naturschutz beschreibt. Seit 1961 ist der Bereich „Alter Eiderkanal, Gutspark Stift und Umgebung“ auf 38,3 Hektar Landschaftsschutzgebiet. Ein Teil des alten Kanals ist zudem seit 1938 Naturdenkmal, weil dort zwei Farnarten vorkommen.
Auch die Gewässer spielen eine Rolle. Das Ortsentwicklungskonzept nennt die Renaturierung der Stifter Au als Ziel und beschreibt das Klausdorfer Moor als Hochmoor, das als Trittstein-Biotop für das nahe Kaltenhofer Moor dient. Baustellen in der Nähe solcher Flächen müssen Einträge in Wasser und Boden vermeiden und Wanderwege von Tieren berücksichtigen.
Hinzu kommen geschützte Bäume und Gärten. An der Knooper Allee steht eine geschützte Allee aus Linden und Ulmen, der Landhausgarten von Gut Stift ist als Gründenkmal erfasst. Um Knoop, Projensdorf und Friedrichshof liegen größere Wälder. Bei Arbeiten dort sind Kronen- und Wurzelschutz sowie Rodungszeiten feste Bestandteile der Auflagen.

Wir begleiten die Baustelle nach den Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, prüfen Schutzmaßnahmen vor Ort, dokumentieren mit Fotos und Protokollen und halten Kontakt zur Bauleitung.
Wo Baustellen an Feuchtgebiete, Gräben oder Waldränder grenzen, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in den Wanderzeiten, setzen Tiere fachgerecht um und führen die Fundlisten.
Wir prüfen Stammschutz, Wurzelschutzzonen und Bauzäune um Bäume, achten darauf, dass in Kronenbereichen nicht gelagert oder gefahren wird. Schäden melden wir sofort.
Wir kontrollieren Abstände zu Gräben und Bächen, Auffangwannen für Kraftstoffe, Absetzbecken für Baustellenwasser und den Umgang mit Oberboden auf Lagerflächen.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar umgesetzt und nicht erst bei einer Kontrolle entdeckt.
Schäden an Bäumen, Gewässern und Tieren werden früh erkannt und begrenzt.
Die Dokumentation liegt jederzeit für Bauherr und Behörde bereit.
Umweltschutz läuft im Baustellenalltag mit und bremst den Bauablauf weniger.
→ Ein Schutzzaun mit Fangeimern entlang der Baustraße, tägliche Kontrollen in der Wanderzeit und das Umsetzen der Tiere auf die sichere Seite.
→ Feste Schutzzäune um die Bäume, ausgewiesene Halteflächen außerhalb der Kronen und Einweisung der Fahrer am Tor.
→ Absetzbecken, Sedimentsperren und regelmäßige Kontrollen nach Starkregen, mit Fotos für die Behörde.
→ Wir prüfen Termine gegen die Schutzzeiten, stoßen nötige Ausnahmen rechtzeitig an und kontrollieren vorab auf Nester und Quartiere.
Vorhaben am Rand des Grünzugs zwischen Klausdorf und Stift, bei denen Gehölze, Wege und Verbundflächen geschützt werden müssen.
Umbauten an Gutsanlagen mit geschützten Alleen und Gärten, etwa im Umfeld von Gut Stift oder der Knooper Allee.
Bauarbeiten in der Nähe von Stifter Au, altem Eiderkanal oder Gräben, bei denen Einträge ins Wasser zu vermeiden sind.
Trassen durch Felder und Waldränder, etwa beim Breitbandausbau, mit Auflagen zu Boden, Gehölzen und Tieren.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen und leiten daraus Kontrollpunkte und Zeiten ab.
Vor Baubeginn dokumentieren wir Bäume, Gewässer und Flächen und stellen Schutzzäune ab.
Während der Bauzeit prüfen wir Schutzmaßnahmen, führen Amphibienkontrollen durch und melden Abweichungen.
Protokolle, Fotos und Fundlisten werden zusammengestellt und an Bauherr und Behörde übergeben.
Liegt ein Bauvorhaben am Rand eines Landschaftsschutzgebiets mit Gewässer, dann gehören Schutzzaun, Gewässerabstand und Baumschutz zu den Auflagen. In diesem Fall stellen wir vor Baubeginn die Zäune ab, dokumentieren den Ausgangszustand und kontrollieren während der Wanderzeit täglich Zaun und Eimer.
Muss für die Zufahrt eine Allee oder ein Waldrand passiert werden, dann markieren wir die Schutzzonen, prüfen die Baustraße auf ausreichenden Abstand zu den Wurzeln und begleiten die Arbeiten, bei denen Maschinen nah an Bäume heranmüssen. Jede Kontrolle wird mit Fotos und Datum festgehalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Maßnahmen wirken dann, wenn sie mit Einrichtung und Logistik abgestimmt sind. Lagerflächen, Baustraßen und Lieferwege planen wir deshalb so, dass Schutzzonen von Anfang an frei bleiben.
Auf Wunsch stellen wir für Ihr Vorhaben in Altenholz Umweltkontrollen, Baulogistik und Bewachung aus einer Einsatzplanung. Das Personal am Tor kennt dann die Schutzflächen und weist Fahrer entsprechend ein.
Meist dann, wenn ein Vorhaben an Schutzgebiete, Gewässer, Wälder oder geschützte Bäume grenzt oder Artenschutz betroffen ist. In Altenholz kann das etwa am Grünzug, am alten Eiderkanal oder an den Gutsanlagen der Fall sein. Die Pflicht steht dann in der Genehmigung.

Senden Sie uns Genehmigung, Auflagen und Lageplan. Wir schlagen Ihnen vor, wie die Kontrollen auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Altenholz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit